Schieferfassade am Holzhaus / Schiefer schützt Holz

Dynamische Deckung, Schieferfassade, Holzständerbauweise, Rathscheck Schiefer

(lifePR) ( Mayen-Katzenberg, )
In Grabs in der Schweiz entstand ein Holzhaus, das man auf den ersten Blick als solches nicht erkennt. Es ist der Eigenheim-Traum von Hanspeter Gantenbein, einem Holzbauer, der seit 40 Jahren in der Branche tätig ist. Zunächst fällt aber nur die Schieferfassade ins Auge, die das Gebäude prägt.

Wegen der Hanglage musste das Grundstück mit Stahlankern und Spritzbeton gesichert werden. Aus Beton wurde das Kellergeschoss errichtet. Es ist mit einer 14 cm dicken Perimeterdämmung zum Berg und einem WDVS zum Tal hin gedämmt. Hier befindet sich auch der Eingang- und Garagenbereich. Die zwei Geschosse darüber stehen rundum frei und wurden als reiner Holzelementbau auf Betonplatte errichtet. Für den Bau der zwei Geschosse benötigten die Holzbauer 30 m³ Holz. Die im eigenen Betrieb vorgefertigten Holzelemente mit Tragkonstruktionen aus Holzständern, sind beidseitig mit Schichtholzplatten beplankt. Die Wanddicke der mit Zellulose verfüllten Elemente beträgt 200 mm. Außen wurden zusätzlich 80 mm Holzweichfaserplatten verbaut (U = 0,17 W/(m²·K)). Je nach Konstruktion und Bedarf mussten anschließend für die Beschieferung noch nagelbare Oberflächen geschaffen werden. Dazu dienten unter anderem eine Rohschalung mit Nut + Feder, 27 mm dick.

Schiefer auf Holz: Eine ähnliche Fassade montierte die Firma von Hanspeter Gantenbein bereits bei einem früheren Projekt. Die von Rathscheck entwickelte Dynamische Deckung sieht besonders lebhaft aus, wenn sie drei miteinander harmonierende Gebindehöhen aufweist. Der Bauherr entschied sich für 7,5 cm, 12 cm und 15 cm. Alle Schiefer sind geschraubt. Es kamen 12.000 spezielle Edelstahlschrauben zum Einsatz. Geschraubt wurden sie mit dem Schiefer-Befestigungssystem DrillSklent von Rathscheck, das auf einen Akkubohrschrauber montiert ist.

Dynamisch modern: Die Dynamische Deckung ist eine relativ einfach zu erlernende Deckart, die speziell für die moderne Architektur entwickelte wurde. Die Steine werden mit einfacher Höhenüberdeckung von mindestens 40 mm auf Stoß gedeckt. Die Stoßfugen sind mit 100 mm breiten Metallstreifen hinterlegt. Um das typisch „dynamische“ Deckbild zu erhalten, sind die Steinbreiten stark zu variieren, so dass sich ein unregelmäßiges Fugenbild ergibt. Die Stoßfugen sind mindestens 50 mm zu versetzen. Die Befestigung der Ortsteine erfolgt generell mit mindestens 4 Schiefernägeln oder -stiften bzw. DrillSklent-Schrauben (Schieferschrauben). Die Breite der Ortsteine muss mindestens 125 mm betragen.

Das Beispiel zeigt, dass Schiefer nicht immer traditionell und klassisch sein müssen, sondern sich auch für die moderne Architektur sehr gut eignen. Im Gespräch mit den Nachbarn hören die Bauherren immer wieder, dass die Fassade bleibenden Eindruck bei den Betrachtern hinterlässt.

Einfamilienhaus in Grabs, Schweiz; Bauherr: Hanspeter Gantenbein, Grabs, www.gantenbeinholzbau. ch; Architekten: Zogg & Freuler, 9470 Buchs, www.zogg-freuler.ch; Schieferfassade: Rechteckige Schiefersteine der Marke InterSIN in den Basisgrößen 50x20, 50x15, 50x12.5 cm von Rathscheck Schiefer: www.rathscheck.de

 
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