Radentscheid Rostock stellt ein Ghost Bike in Gedenken an den getöteten Radfahrer in Rostock Lütten-Klein auf

(lifePR) ( Rostock, )
Am 17. März 2019 lädt der Radentscheid Rostock anlässlich des tragischen Unfalls eines Radfahrers zur Unfallstelle an der Trelleborger Straße/ Ecke Trondheimer Straße ein. Dort werden wir in Gedenken an den Radfahrer und zur Mahnung ein Ghost Bike aufstellen, Blumen niederlegen und Kerzen anzünden.

Die Initiative Radentscheid Rostock wird am kommenden Sonntag erneut eine Mahnwache für den getöteten Radfahrer in Lütten Klein abhalten und ein Ghost Bike als Mahnmal aufstellen.

Nachdem vergangene Woche Mittwoch, den 6. März 2019, ein LKW-Fahrer beim Abbiegen auf die Trelleborger Straße mit einem 86-jährigen Fahrradfahrer zusammenstieß, hatten die Aktiven des Radentscheid Rostock bereits am Donnerstag, den 7. März 2019, eine Mahnwache vor Ort abgehalten, um auf die unsichere Infrastruktur für Radfahrende hinzuweisen. Tragischerweise erlag der Radfahrer am 8. März im Krankenhaus seinen Verletzungen, weshalb es am kommenden Sonntag eine erneute Mahnwache an der Unfallkreuzung geben wird. Zusätzlich soll ein weiß gestrichenes Fahrrad - ein sogenann-tes Ghost Bike - als Mahnmal dauerhaft an den Getöteten erinnern. “Wir möchten hiermit unsere Anteilnahme an diesem tragischen Tod ausdrücken”, so Marie Heidenreich vom Radentscheid Rostock. “Neben Trauer löst dieser Unfall aber auch Wut in uns aus: Der Leiter des städtischen Amtes für Verkehrsanlagen, Heiko Tiburtius, sagte anlässlich des Unfalls gegenüber der Ostsee-Zeitung, alle Straßen und Kreuzungen in Rostock seien sicher. Diese Aussage ist angesichts des tragischen Todes eines Menschen schlichtweg zynisch. Wir fordern die Stadt Rostock dazu auf, endlich wirklich sichere Radwege und Kreuzungen zu bauen, damit keine weiteren Menschen mehr auf Rostocks Straßen sterben müssen!”

Der Radentscheid möchte durchsetzen, dass sich die Stadt Rostock dem Ziel verschreibt, dass es keine Verkehrstoten und Schwerverletzten mehr gibt, der sogenannten “Vision Zero”. Die Vision Zero müsse als Leitlinie für alle Maßnahmen und Planungen im Verkehr gelten. Neben ausreichend breiten und baulich vom Autoverkehr getrennten Radwegen ist ein sicheres Kreuzungsdesign wichtigster Aspekt, um dieses Ziel zu erreichen. “Radinfrastruktur muss endlich so gestaltet werden, dass Zusammenstöße von vornherein vermieden werden”, so Christoph Neimög vom Radentscheid Rostock. “Hier hätte eine sichere Kreuzungsgestaltung, die die Geschwindigkeit vor dem Abbiegen deutlich reduziert und so die Aufmerksamkeit des LKW-Fahrenden auf den Radstreifen fokussiert, möglicherweise den Zusammenstoß verhindert.”Der Radentscheid Rostock hat die Gedenkveranstaltung als Demonstration bei der Versammlungsbehörde angemeldet.

Aufstellen eines Ghost Bike für den getöteten Radfahrer in Lütten Klein:

17.03.2019; 10:00 Uhr, Trelleborger Straße, Ecke Trondheimer Straße
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