Donnerstag, 22. Februar 2018


  • Pressemitteilung BoxID 668347

Wetter: Klimatrend macht Hoffnung auf goldenen Herbst!

Wiesbaden, (lifePR) - Der Sommer 2017 hat vor allen Dingen mit einer Sache geglänzt: mit jeder Menge Regen. Das könnte sich nun im Herbst ändern. Für uns Meteorologen startet bereits in der nächsten Woche der Herbst. Aus statistischen Gründen rechnen wir die Jahreszeiten in ganzen Monaten ab. Der Sommer 2017 brachte deutschlandweit betrachtet bisher 20 Prozent mehr Regen als im langjähren Durchschnitt. Damit war er einer der nassesten Sommer der vergangenen 15 Jahre. Regional gab es sogar Allzeit-Rekorde: in Berlin war es der nasseste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor über 130 Jahren.

„Doch erste Klimatrends für den Herbst 2017 machen nun Hoffnung auf eine kleine Entschädigung. Die Jahreszeit könnte deutlich weniger Niederschlag als im langjährigen Mittel bringen. So sehen es zumindest die Kollegen des größten privaten Wetterdienstes in den USA - accuweather. Der staatliche US-Wetterdienst NOAA ist nicht ganz so optimistisch. Er sieht derzeit einen eher zu nassen Herbst auf Deutschland zukommen“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net (www.wetter.net).

Die Kollegen von accuweather lagen bereits beim Trend für den Sommer 2017 richtig gut. Sie sagen frühzeitig einen erneut unwetterträchtigen Sommer auf Deutschland zukommen. Wir hatten darüber damals im Mai berichtet: http://wetterexperte.blogspot.de/2017/05/wetter-experten-warnen-vor-neuem.html

Wörtlich heißt es: ”Extended periods of dry weather are forecast during the month of September across France, Germany and Poland, bringing more sunshine than many locations experienced during the middle of summer. Paired with these conditions, temperatures will soar above normal during much of September.”

Im September könnte es länger anhaltende trockene Wetterphasen geben, die bei uns zum Teil mehr Sonnenschein bringen könnten, als dies zur Sommermitte an einigen Orten der Fall gewesen sei.

Die Kollegen vom US-Wetterdienst NOAA sehen das allerdings etwas anders: derzeit gehen sie von einem eher „zu nassen“ Herbst aus. Die Temperaturen sollen sich dabei an den langjährigen Durchschittswerten orientieren.

So wirklich Licht ins Dunkel bringen die aktuellen Herbst-Trends also nicht. „Aus der Erfahrung wissen wir aber, dass es besonders im September immer wieder zu schönen Spätsommertagen kommt und auch die Oktober-Monate waren in den vergangenen Jahren eher von ruhigem Hochdruckwetter geprägt. Da hilft letztlich nur abwarten.“ erklärt Wetterexperte Jung.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Klimaziele gemeinsam erreichen: Bremerhaven koordiniert EU-Projekt - Energieeffizienz in öffentlichen und privaten Gebäuden soll verbessert werden

, Energie & Umwelt, ecolo GmbH & Co. KG

Heute und morgen treffen sich fast 40 Vertreterinnen und Vertreter von 18 Partnern aus sieben europäischen Ländern in Bremerhaven, um das Projekt...

Nominiert: Gute Ideen gegen Lebensmittelabfall

, Energie & Umwelt, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die Nominierungen für den Zu gut für die Tonne! – Bundespreis für Engagement...

Es geht wieder los - Startschuss für das forstliches Gutachten 2018

, Energie & Umwelt, Landesjagdverband Bayern e.V.

Alle drei Jahre werden die Jungpflanzen im Wald unter die Lupe genommen. Gutachter der Forstverwaltung stellen fest, wie stark die jungen Fichten,...

Disclaimer