Mittwoch, 20. Juni 2018


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Wetter: Gefahr auf den Weihnachtsmärkten und: Chancen auf weiße Weihnachten?

Wiesbaden, (lifePR) - Der Dezember hat sich in diesem Jahr bereits mehrfach sehr winterlich präsentiert. Damit wäre die Ausgangslage für weiße Weihnachten immerhin schon mal deutlich besser als 2016 oder 2015. Da war der Dezember deutlich wärmer als in langjährigen Mittel und brachte besonders in tiefen Lagen kaum Schnee. Dieses Jahr ist das anders. Bereits mehrmals gab es Schneefälle bis in tiefe Lagen. Trotzdem ist der Dezember 2017 allerdings bisher ebenfalls wärmer als das langjährige Klimamittel der Jahre 1961 bis 1990.

„Deutschlandweit betrachtet ist der Dezember 2017 bisher rund 1 Grad wärmer als im langjährigen Durchschnitt. Regional ergeben sich dabei allerdings große Unterschiede. Im Südwesten ist der Monat stellenweise ein halbes Grad zu kalt. Im Nordosten dagegen ist der Monat bisher 2 bis 3 Grad zu warm. Die Unterschiede sind also recht üppig. In den kommenden Tagen wird es zunächst mild und stürmisch. Ab Freitag wird es dann wieder etwas kälter und es kann bis in tiefe Lagen schneien“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net (www.wetter.net).

Wie geht es weiter? Hier die Wetterübersicht für Deutschland:

Mittwoch: 1 bis 6 Grad, aus Westen neuer Regen und auffrischender Wind

Donnerstag: 2 bis 9 Grad, wechselhaft und nass, teils sehr stürmisch

Freitag: 0 bis 5 Grad, windig, wechselhaft, teilweise bis in tiefe Lagen Schneeregen oder Schnee

Samstag: 0 bis 5 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, Schneeregenschauer bis runter, in den Hochlagen Schnee

3. Advent: minus 2 bis plus 4 Grad, mal Sonne, mal Wolken, aus Westen aufkommende Schneefälle

Montag: minus 2 bis plus 3 Grad, frühwinterlich kalt, einzelne Schneeschauer

Dienstag: minus 1 bis plus 5 Grad, viele Wolken, ab und zu etwas Regen

Mittwoch: 0 bis 4 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, trocken

Donnerstag: minus 3 bis plus 3 Grad, hoher Luftdruck sorgt für ruhiges Winterwetter

Freitag: minus 3 bis plus 1 Grad, oftmals kalt und trocken

Bis Donnerstag bleibt es recht windig bis stürmisch. Das kann besonders auf den Weihnachtsmärkten zur Gefahr werden. Erst vor zwei Tagen ist auf einem Weihnachtsmarkt ein große Tannenbaum umgestürzt und hat für Verletzte gesorgt! Heute bereits kommt es besonders im Osten zu Sturmböen bis 80 km/h. Da kann so ein großer Tannenbaum ziemlich schnell ins Wanken kommen.

„Aktuell sollten alle Verantwortlichen schnellstmöglich nochmal ganz genau die Standfestigkeit aller Buden und Bäume auf den Weihnachtsmärkten prüfen, sonst sind möglicherweise Menschenleben in Gefahr“ warnt Wetterexperte Jung.

GIBT ES WEISSE WEIHNACHTEN?

Da sind wir rund 14 Tage vor dem Fest noch nicht wirklich schlauer. Die Ausgangswetterlage für Schnee zum Fest ist in diesem Jahr wie bereits erwähnt deutlich besser als 2016 oder 2015. Doch: Wie sieht es zwischen dem 24.12. und 26.12.2017 aus. Da sind noch alle Möglichkeiten offen. Gestern berechneten die Wettermodelle für Heiligabend Temperaturen über 10 Grad und dazu Regen. Heute wiederum liegen die Höchstwerte an Heiligabend angeblich um 0 Grad mit mäßigem Nachtfrost. Ein Hoch würde zudem für trockenes Wetter sorgen. Weiß würde es nur in mittleren und höheren Lagen sein.

Fazit: Man weiß weiterhin noch nichts Genaues. Die Wettermodelle sind noch viel zu sprunghaft um einen sicheren Trend ausmachen zu können. Von Hochwinter bis hin zu dem berühmten Weihnachtstauwetter ist noch alles drin!

Generell liegt die Wahrscheinlichkeit für weiße Weihnachten in den Niederungen unter 200 m oftmals nur bei schlappen 10 Prozent. Das letzte gesamtdeutsche weiße Weihnachtsfest gab es im Jahr 2010!

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