QIAGEN startet Initiative zur Steigerung der Effizienz und Verbesserung der Ressourcenallokation

(lifePR) ( Venlo, Niederlande, )
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- Neuverteilung von Ressourcen zur Beschleunigung strategischer Initiativen, die eine weitere Plattformverbreitung, die Erweiterung des Testmenüs, den Ausbau der geographischen Präsenz sowie effizientes Wachstum zum Ziel haben
- Straffung der Organisationsstrukturen soll Prozesse vereinfachen und beschleunigen sowie Produktivität weiter erhöhen
- Umsetzung der Initiativen in 2011 und 2012 geht mit dem Abbau von weltweit 8 - 10% der Arbeitsplätze einher; Restrukturierungskosten werden im vierten Quartal 2011 berücksichtigt; Prognose für 2011 bleibt unverändert

QIAGEN N.V. (NASDAQ: QGEN; Frankfurt Prime Standard: QIA) hat heute ein Projekt zur Steigerung der Produktivität gestartet. Hierfür sollen die Organisation gestrafft und Ressourcen zugunsten strategischer Initiativen, die Wachstum und Innovationen fördern, QIAGENs Führungsposition in der Industrie stärken und langfristig die Profitabilität erhöhen, umgewidmet werden.

Im Rahmen des Projekts werden Hierarchiestufen und Doppelstrukturen beseitigt, um Prozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen sowie die Produktivität weiter zu erhöhen. Der überwiegende Teil der Einsparungen wird in strategische Initiativen reinvestiert, deren Ziel es ist, die Verbreitung automatisierter Plattformen (vor allem die weltweite Einführung des QIAsymphony RGQ), die Erweiterung des QIAGEN Testmenüs, sowie den Ausbau der geographischen Präsenz vor allem in wachstumsstarken Schwellenländern, voranzutreiben.

Die Durchführung dieser Aktivitäten im Laufe der Jahre 2011 und 2012 soll QIAGENs starke Wettbewerbsposition in der Molekularen Diagnostik und in den Life Sciences in einem sich rasch wandelnden Marktumfeld weiter verbessern.

"QIAGEN hat in den letzten Jahren einen tiefgreifenden Wandel durchlaufen. Wir haben unsere führende Position im Bereich der Probenvorbereitungs- und Testtechnologien erfolgreich dazu genutzt, um eine starke Präsenz in der Molekularen Diagnostik sowie in den Life Sciences aufzubauen", sagte Peer M. Schatz, CEO von QIAGEN N.V. "Jetzt haben wir strategische Initiativen auf den Weg gebracht, um die nächste Wachstumswelle voranzutreiben. Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen sowohl in unser Industrie als auch im Rahmen unserer Geschäftsentwicklung haben wir dieses Projekt gestartet, um effizienter zu arbeiten, zusätzliche Ressourcen in diese Initiativen zu investieren, und somit die Weichen für künftiges Wachstum zu stellen. Die sich hieraus ergebenden Gelegenheiten und die Geschwindigkeit, mit der sich unser Marktumfeld derzeit verändert, haben uns dazu veranlasst, diese Pläne zu beschleunigen."

Die konkreten Maßnahmen umfassen:

- Organisationsstrukturen werden über das gesamte Unternehmen hinweg gestrafft, Doppelstrukturen zwischen globalen, regionalen und lokalen Aktivitäten beseitigt.
- Im Bereich "Forschung und Entwicklung" wird der Fokus auf wachstumsstarke Bereiche in allen Kundensegmenten gelegt. Wichtig für diese Strategie ist die erfolgreiche Verbreitung von QIAGENs Automationsplattformen sowie die Erweiterung des Portfolios mit zugelassenen Tests, die auf diesen Plattformen laufen. Einige F&E-Projekte werden eingestellt, um den wichtigsten Projekten eine noch höhere Priorität einzuräumen.
- QIAGEN wird die Kapazitätsauslastung an ausgewählten Standorten optimieren, um die Effizienz der Produktion zu steigern und stärker von bereits getätigten Investitionen zu profitieren. Die verbesserte Ausnutzung der Produktionsstandorte wird auch Veränderungen in anderen Bereichen nach sich ziehen.
- Initiativen wurden auf den Weg gebracht, um Einsparungen aus der Ausweitung der Shared Service-Funktionen, wie zum Beispiel Beschaffung und Datenverarbeitung, zu realisieren und hieraus Skaleneffekte zu erzielen. Einige unterstützende Funktionen, die nicht im Kernbereich von QIAGENs Geschäftstätigkeit liegen, sollen ebenfalls ausgelagert werden.

Von dem Projekt werden voraussichtlich 8-10 % der derzeit 3.800 QIAGEN-Beschäftigten weltweit betroffen sein. Alle Personalmaßnahmen werden sozialverträglich und in respektvollem Umgang mit den Mitarbeitern durchgeführt. Dabei arbeitet die Geschäftsführung mit den jeweiligen Belegschaftsvertretungen zusammen.

QIAGEN rechnet damit, dass die Durchführung des Projekts ab 2012 jährlich zu Kosteneinsparungen in Höhe von $ 50 Millionen vor Steuern führen wird, wobei der Großteil dieser Einsparungen im Rahmen der strategischen Initiativen in bestimmte Fokusbereiche reinvestiert werden soll.

Restrukturierungskosten in Höhe von rund $ 70 Millionen vor Steuern, von denen rund 30 % cash-wirksam sein sollen, werden im vierten Quartal 2011 berücksichtigt. Auch wird erwartet, dass diese Restrukturierungskosten keine Auswirkungen auf QIAGENs Prognose für den bereinigten Gewinn im vierten Quartal 2011, in der zweiten Jahreshälfte 2011 oder im Gesamtjahr 2011 haben werden. Schließlich geht QIAGEN davon aus, dass im Jahr 2012 Restrukturierungskosten vor Steuern in Höhe von ungefähr $ 20 Millionen (ein Großteil hiervon voraussichtlich in bar) für zusätzliche Maßnahmen in Zusammenhang mit dem Projekt anfallen werden, die wiederum zusätzliche Kosteneinsparungen nach sich ziehen.
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