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Qatar Airways Group Chief Executive Akbar Al Baker spricht vor dem Parlament der Europäischen Union

Al Baker äußert sich enttäuscht über Stellungnahme der ICAO zur Blockade von Qatar

(lifePR) (Frankfurt/Doha, ) Qatar Airways Group Chief Executive Akbar Al Baker hat gestern als erster Airline-Chef außerhalb der Europäischen Union persönlich vor dem Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr (TRAN) des Europäischen Parlaments gesprochen.
 
Al Baker nutze diese Gelegenheit, um das Europäische Parlament und den TRAN-Ausschuss, einschließlich seiner derzeitigen Vorsitzenden Karima Delli, über die anhaltende Blockade gegen den Staat Qatar durch das Königreich Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, das Königreich Bahrain und Ägypten zu informieren. Akbar Al Baker wendete sich an das Publikum sowie an die hochrangigen Mitglieder des Ausschusses und berichtete aus erster Hand über die Herausforderungen, die seit Beginn der Blockade aufgetreten sind. Er erläuterte wie der Staat Qatar und Qatar Airways mit der Isolation umgehen und im Angesicht der Schwierigkeiten Stärke beweisen.
 
Das Jahr 2017 markiere einen Wendepunkt für Qatar, da das Land einer schonungslosen lsolationskampagne unterworfen gewesen sei, berichtete Al Baker und erklärte, dass er bei der Hauptversammlung der IATA (International Air Transport Association) in Cancun war, als sich die Ereignisse entwickelten. Nach seiner 22-stündigen Rückreise habe er seiner Führungsposition nachkommend umgehend an Maßnahmen gefeilt, um angemessen auf diesen beispiellosen Kriegsakt zu reagieren. Die extremen Verstöße seien ohne vorangegangene Provokation begangen worden, erklärte er nun vor dem Parlament. Außerdem seien sie ohne ein Mandat des UN-Sicherheitsrates erfolgt.
 
Die klare Absicht der blockierenden Staaten sei es, den Lebensunterhalt der Einwohner zu bedrohen, um somit die Wirtschaft des Landes zu gefährden. Qatar und Qatar Airways reagierten, um die Nation, die Menschen, die Wirtschaft und die Kunden der Fluggesellschaft zu schützen. Da die 18 Luftkorridore umgehend auf nur zwei reduziert werden mussten, seien aufwendige Maßnahmen notwendig gewesen, um einen sicheren Flugbetrieb von und nach Qatar zu gewährleisten. Inmitten des heiligen Monats Ramadan seien der normale Warenfluss und die Grundversorgung mit Medikamenten, Lebensmitteln und Wasser gefährlich unterbrochen worden.
 
Die Büros von Qatar Airways seien zwangsweise und ohne vorherige Ankündigung durch die lokalen Behörden in den Blockadestaaten geschlossen worden. Al Baker stellt entschieden fest: Diese Aktionen seien nicht nur ohne Vorwarnung und Rechtfertigung durchgeführt worden, sie würden auch zu erheblichen Schwierigkeiten für die dadurch getrennten Familien führen. Al Baker verglich das Gefühl der Isolation, das die Bewohner Qatars infolge der Blockade empfinden, mit anderen dunklen Momenten in der Geschichte, wie der Errichtung der Berliner Mauer während des Kalten Krieges.
 
In seiner Rede verurteilte Al Baker die ICAO (Internationale Zivilluftfahrt-Organisation) für eine – wie er es nannte – „schüchterne und enttäuschende Stellungnahme“. Gleichzeitig forderte er die Welt auf, solche „rücksichtslosen politischen Manöver, die gegen grundlegende Normen der internationalen Luftfahrt verstoßen“, zu verurteilen. Während das Land mittlerweile fast ein Jahr unter der verhängten Blockade steht, sei Qatar Airways zu einem strategischen Pfeiler geworden, der die Inlandsversorgung sichere.
 
Qatar Airways Group Chief Executive Akbar Al Baker sprach: „Ich fühle mich geehrt, dass ich heute die Gelegenheit hatte, vor dem Europäischen Parlament zu sprechen, eine Gelegenheit, die das wachsende Verhältnis von Qatar Airways zur Europäischen Union zeigt. Dies ist eine Freundschaft, die sich in Zusammenarbeit weiter entwickeln wird, um ein faires und offenes Luftverkehrsregime wiederherzustellen, das von einer guten Regierungsführung und einer kooperativen Rechtsstaatlichkeit in der ganzen Welt getragen wird. Ich möchte mich auch persönlich bei den Mitgliedern der Europäischen Union für ihre Unterstützung inmitten der außerordentlichen illegalen Blockade gegen mein Heimatland bedanken, insbesondere bei dem Abgeordneten Ismail Ertug, der die heutige Veranstaltung in Brüssel ermöglicht hat.“
 
Der TRAN-Ausschuss ist der führende Gesetzgebungsausschuss des Europäischen Parlaments, welcher für den Luftverkehr, die Schienen, die Straßen und die Binnenschifffahrt sowie den Ausbau der transeuropäischen Netze im Bereich der Verkehrsinfrastruktur zuständig ist.
 
Qatar Airways hat eine starke wirtschaftliche Präsenz in der Europäischen Union und bietet 1.100 Einwohnern Arbeitsplätze, während die Verträge mit dem Flugzeughersteller Airbus einen Wert von fast 27 Milliarden Euro betragen. Die Fluggesellschaft fliegt derzeit 31 Ziele in 21 Mitgliedsländern der Europäischen Union an und verbindet die Passagiere mit ihrem Netzwerk von mehr als 150 Destinationen weltweit.
 
Im vergangenen Monat haben die Europäische Union und der Staat Qatar die vierte erfolgreiche Verhandlungsrunde über ein umfassendes Luftverkehrsabkommen abgeschlossen. Dabei haben sich beide Seiten auf 70 Prozent der Maßnahmen geeinigt, worunter auch Vorschriften zu Sicherheit, zur Gefahrenabwehr und zum Flugverkehrsmanagement fallen. Dies ist das Ergebnis einer Vereinbarung von 2017, die zwischen der Zivilluftfahrtbehörde von Qatar und der Europäischen Sicherheitsagentur unterzeichnet wurde, um einen gemeinsamen Rahmen für Regulierungs- und Flugsicherheitsfragen zu schaffen.
 
Al Baker kam nach Brüssel aus Mailand angereist, wo er das erste Flugzeug von Air Italy in neuer Lackierung in Italien willkommen geheißen hatte, das direkt vom Boeing Auslieferungszentrum in Everett bei Seattle kam. Qatar Airways hat ihr Engagement in Italien bereits 2017 mit dem Erwerb von 49 Prozent an der AQA Holding, der neuen Muttergesellschaft von Air Italy, verstärkt.

Qatar Airways

Qatar Airways, die staatliche Fluggesellschaft des Landes Qatar, ist eine der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften mit einer der jüngsten Flotten weltweit. Im aktuell 21. Betriebsjahr verfügt Qatar Airways über eine moderne Flotte von über 200 Flugzeugen, die über 150 Urlaubs- und Geschäftsreiseziele auf sechs Kontinenten anfliegen. Die Fluggesellschaft hält auch weiterhin an ihren Expansionsplänen für 2018/19 fest. Dazu zählen die Einführungen der Routen nach Langkawi (Malaysia); Cebu und Davao (Philippinen), Da Nang (Vietnam) sowie viele weitere.

Qatar Airways wurde bereits viermal vom Bewertungsportal Skytrax als Airline des Jahres ausgezeichnet, zuletzt im Juni 2017. Zusätzlich wurde sie im Jahr 2017 mit den Preisen für die weltweit beste Business Class, die weltweit beste First Class Airline Lounge und die beste Airline im Nahen Osten ausgezeichnet.

Qatar Airways ist Mitglied in der Luftfahrtallianz oneworld. Die ausgezeichnete oneworld Allianz wurde bereits drei Mal von Skytrax zur besten Luftfahrtallianz der Welt gekürt. Qatar Airways ist die einzige Luftfahrtgesellschaft aus den Golf-Staaten, die der Luftfahrtallianz beitrat und ermöglicht damit ihren Kunden Vorteile auf über 1.000 Flughäfen in mehr als 150 Ländern mit 14.250 An- und Abflügen täglich.

Oryx One, das interaktive Entertainment-System an Bord von Qatar Airways, bietet Fluggästen bis zu 4.000 Unterhaltungsoptionen. Passagiere auf Qatar Airways-Flügen mit dem A350, A380, A319, B787 Dreamliner sowie ausgewählten A320- und A330-Flugzeugen können mittels des WLAN- und GSM-Angebots mit ihren Freunden und Familien weltweit in Kontakt bleiben.

Qatar Airways, der offizielle FIFA-Partner, ist offizieller Sponsor vieler Spitzensportveranstaltungen, darunter die WM 2018 und 2022. Die Airline ist im Einklang mit den Werten des Sports, Menschen zusammenzubringen. Dies ist auch der Kern ihrer Markenbotschaft - Going Places Together.

In Deutschland bietet Qatar Airways zurzeit 35 wöchentliche Verbindungen nach Doha ab Frankfurt, München und Berlin an. In Österreich fliegt die Airline 12-mal wöchentlich ab Wien. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Webseite www.qatarairways.com oder unsere Sites auf Facebook, Twitter, Google+, Instagram und YouTube.