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Pressemitteilung BoxID: 387704 (Pscherer GmbH)
  • Pscherer GmbH
  • Fichtestraße 17a
  • 91054 Erlangen
  • http://www.pscherer.de
  • Ansprechpartner
  • Gerhard Pscherer
  • +49 (9131) 20052-53

Investmentfonds: Gebühren kräftig gestiegen. Was Sie tun können

(lifePR) (Erlangen, ) Traditionelle Investmentfonds sind immer teurer geworden und werden noch teurer. Trotz stärkerem Wettbewerb greifen die Anbieter den Sparern und Anlegern immer tiefer in die Tasche. Was Sie tun können.

Wir betreiben das Geschäft mit Investmentfonds seit etwa 1985 und kennen diesen Markt gut und genau. Seit etwa 15 Jahren ist der Trend auszumachen und zu beobachten, dass bei traditionellen aktiv gemanagten Fonds die Ergebnisse für die Kunden immer unattraktiver werden, während gleichzeitig die Kosten nach oben schießen.

Die Kostenexplosion spielt sich ganz unterschiedlich ab. Fangen wir mit der Gesamtkostenquote "TER" (Total Expense Rate) an. Diese TER umfasst neben den Managementgebühren auch Kosten für Werbung, Wirtschaftsprüfer oder Anwälte - vor allem aber nicht die Transaktionskosten der Fonds. Die TER wurde 2004 eingeführt und verpflichtet seither jeden Fonds sie zu ermitteln und auszuweisen. Ein Schritt in die richtige Richtung, der aber leider nicht zu geringeren TER führte, sondern zu höheren. "Vor allem bei den Managementgebühren langen die Emittenten immer dreister zu." (Financial Times Deutschland 25Apr2008) Die TER erfasst auch nicht die meist neu geschaffenen zusätzlichen erfolgsabhängigen Gebühren, neudeutsch fast einheitlich als "Performance Fee" bezeichnet. Wohl gemerkt, diese Gebühr addiert sich zu den stark gestiegenen Managementgebühren und wurde nicht nur bei neu aufgelegten Fonds eingeführt, sondern leider auch nachträglich zu bestehenden.

Hinzu kommen die intransparenten Transaktionskosten. Diese entstehen dann, wenn gehandelt wird, also z.B. VW-Aktien im Portfolio verringert werden zugunsten weiterer Siemens-Aktien, um nur ein beliebiges Beispiel zu nennen. Stichwort: "Hin und her macht Taschen leer."

Es geht weiter: "Rücknahmegebühr"; vermutlich die jüngste Ausgeburt der Finanzindustrie. Ohne jede Gegenleistung zahlen Sie dann, wenn Sie Ihre Fondsanteile verkaufen, aktuell bis zu 3 Prozent dieses Ihres Vermögens; morgen vielleicht noch mehr. Ohne jede Gegenleistung und eine riesengroße Sauerei. Falls Ihre aktuellen Fonds diese Gebühr im Moment nicht haben, so kann diese nachträglich eingeführt werden. Sie können sich also bei einem Fondskauf überhaupt nicht sicher sein, was demnächst oder in ein paar Jahren sein wird ...

Die Liste und die Beispiele ließen sich seitenweise verlängern. Sie führen immer mehr zu der Frage, wie sich angesichts dieser Kosten die Produkte für die Sparer und Anleger noch vernünftig rentieren sollen/können. Hinzu kommt, dass die Fondsmanager nur selten ihren Vergleichsindex schlagen. Und "wenn ein aktiv gemanagter Fonds seinen Vergleichsindex schlägt, liegt das nicht immer an herausragenden Fähigkeiten seines Managers - meistens ist es einfach nur Glück." (dasinvestment.com 08Dez2009) Es kann wirklich kein Mensch vorhersagen, welche Fonds und welche Manager künftig bessere oder schlechtere Ergebnisse erzielen werden. In der Praxis werden ständig Vergangenheitswerte genommen und in die Zukunft projiziert; oft sehr eindrucksvoll mit optisch ansprechender EDV-Unterstützung. Aber das ist sachlich gesehen alles Unsinn. Aus Vergangenheitswerten lassen sich weder die Ergebnisse der nächsten Jahre ableiten noch vorhersagen, welche der Fondsmanager sich in diesen Jahren als b! esonders erfolgreich erweisen werden. Alles andere ist gefährlicher Unfug, mit dem man Ihnen in der Regel nur das Geld aus der Tasche ziehen will.

Dies führt erneut zu den Kosten und zu der Frage, welche Fonds man denn im Depot haben sollte:

- Kosten: Sie sollten so kostengünstig wie möglich kaufen. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Denn die kostengünstigen Fonds, die nur einen Bruchteil der traditionellen Kosten beinhalten, und z.B. gar keine Transaktionskosten, sind mit dem verbreiteten Provisionsvertrieb aktiver Fonds unvereinbar: kein Unternehmen kann ohne Einnahmen überleben.

- Welche Fonds im Depot sein sollten: Studien zufolge trägt die Auswahl der richtigen Anlageklasse zu rund 90 Prozent zum Anlageerfolg bei, während die Auswahl des richtigen Zeitpunkts (Timing) nur zu etwa 4 Prozent beisteuert, und die vielgerühmte Titelselektion gar nur zu rund 3 Prozent. Es gilt: Sie als Kunde brauchen keine Produkte, sie brauchen Beratung und Lösungen.

Hinweis:

Wir waren schon immer bestrebt diese beiden Punkte bei Kundenanlagen miteinander zu verbinden, was im Provisionsvertrieb früher ausgewogen und gut möglich war, zunehmend aber nur noch unzureichend gelingt - mangels geeigneter Produkte. Vor allem, wenn wie dargestellt die Kosten traditioneller Fonds explodieren. Wir sind uns des Problems bewusst und werden Ihnen zum Ende des ersten Halbjahrs 2013 hier ein Lösungskonzept vorstellen. Seien Sie gespannt.