Mittwoch, 22. November 2017


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ProSiebenSat.1 steigert Umsatz im dritten Quartal 2017

München, (lifePR) - .
- Konzernumsatz steigt um 3% auf 883 Mio Euro
- Adjusted EBITDA stabil bei 202 Mio Euro
- Bereinigter Konzernüberschuss wächst um 1% auf 99 Mio Euro
- Auf Neunmonatssicht erwirtschaftet der Konzern 52% des Umsatzes außerhalb des TV-Werbegeschäfts
- ProSiebenSat.1 passt Finanzausblick für Gesamtjahr 2017 an
- TV-Werbegeschäft startet positiv in das vierte Quartal

Die ProSiebenSat.1 Group hat ihren Umsatz im dritten Quartal 2017 trotz der erwarteten verhaltenen Entwicklung des TV-Werbegeschäfts um 3 Prozent auf 883 Mio Euro gesteigert (Vorjahr: 857 Mio Euro). Das adjusted EBITDA entwickelte sich dabei stabil und betrug 202 Mio Euro (Vorjahr: 202 Mio Euro), der bereinigte Konzernüberschuss verzeichnete einen leichten Anstieg von 1 Prozent auf 99 Mio Euro (Vorjahr: 98 Mio Euro).

Die TV-Werbeeinnahmen der Gruppe im Segment Broadcasting German-speaking entsprachen im dritten Quartal 2017 den im August 2017 angepassten Erwartungen des Konzerns und lagen unter Vorjahr. Gleichzeitig setzte ProSiebenSat.1 das Wachstum außerhalb des TV-Werbegeschäfts fort: Sowohl das Distributionsgeschäft, das Multi-Channel-Netzwerk Studio71 als auch der AdTech-Bereich trugen stark zum Umsatzwachstum des Konzerns bei. Das Segment Digital Ventures & Commerce steigerte seinen Außenumsatz mit einem Plus von 25 Prozent erneut deutlich. Stärkste Treiber hierfür waren die Online-Dating-Portale Parship und ElitePartner, der Gesundheitsprodukte-Anbieter WindStar sowie die Lifestyle-Plattformen Flaconi und Amorelie. Das Online-Reisebüro Etraveli wurde im dritten Quartal entkonsolidiert. Die Auswirkungen konnten durch die erstmaligen Umsatzbeiträge der PARSHIP ELITE Group sowie von WindStar deutlich überkompensiert werden. Der Entkonsolidierungsgewinn aus dem Etraveli-Verkauf wurde überwiegend durch außerordentliche, aufwandswirksame Bilanzierungseffekte kompensiert, dazu zählt eine strategische Neubewertung von Teilen des Programmvermögens.

Die operativen Entwicklungen prägen auch die ersten neun Monate des Jahres: Der Konzernumsatz stieg um 8 Prozent auf 2.755 Mio Euro (Vorjahr: 2.545 Mio Euro). Das adjusted EBITDA verbesserte sich um 6 Prozent auf 661 Mio Euro (Vorjahr: 626 Mio Euro) und der bereinigte Konzernüberschuss wuchs um 7 Prozent auf 331 Mio Euro (Vorjahr: 311 Mio Euro). Auf Neunmonatssicht erwirtschaftete der Konzern 52 Prozent seines Umsatzes außerhalb des TV-Werbegeschäfts (Vorjahr: 46%).

Thomas Ebeling, Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat.1 Media SE: "Wir haben unser Geschäft über die vergangenen Jahre konsequent diversifiziert: Inzwischen liefert unser Commerce-Geschäft mit seinem dynamischen Wachstum einen signifikanten Beitrag zum Ergebnis. Diese erfolgreiche Strategie wollen wir fortsetzen und dafür unsere Konzernstruktur auf drei starke Säulen stellen."

Zuletzt hat ProSiebenSat.1 das Portfolio des Konzerns durch strategische Akquisitionen weiter verstärkt: Das Unternehmen hat den Mehrheitserwerb der Jochen Schweizer GmbH, einem führenden Anbieter für Erlebnisgeschenke, abgeschlossen und zudem die Mehrheit an dem erfolgreichen US-amerikanischen Filmvertrieb Gravitas Ventures übernommen. Auch die Investitionen in die Wachstumsbereiche Data und Addressable TV setzt ProSiebenSat.1 fort: Durch eine Data-Kooperation mit der Retail Media Group, zu deren Handelspartner-Netzwerk u.a. Media Markt, Saturn, Metro und Thalia gehören, bietet das Unternehmen Kunden neue Werbeprodukte mit einer zielgruppengenaueren Ansprache. Darüber hinaus hat ProSiebenSat.1 die Targeting-Optionen im Addressable TV-Geschäft ausgebaut und plant zudem, im kommenden Jahr Werbespots auf Basis von TV- und Commerce-Daten individuell auszusteuern.

ProSiebenSat.1 passt Finanzausblick für das Gesamtjahr 2017 an:
Das TV-Werbegeschäft des Konzerns hat sich in den ersten sechs Wochen des vierten Quartals 2017 erwartungsgemäß positiv entwickelt und ist in diesem Zeitraum im mittleren einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Eine gesamthafte Aussage zum TV-Werbegeschäft im vierten Quartal wird indes erst nach Abschluss des Monats Dezember möglich sein, der für ProSiebenSat.1 hohe Vorjahresvergleichszahlen aufweist.

Das Segment Content Production & Global Sales wird im vierten Quartal voraussichtlich einen zweistelligen prozentualen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr aufweisen. Hier wirken sich starke Vergleichswerte im Vorjahreszeitraum sowie eine teilweise Verschiebung von Produktionen in das nächste Jahr aus. Darüber hinaus setzen sich die strukturellen Herausforderungen in Teilen des Segments Digital Entertainment fort. In Kombination mit einem wie geplanten stärkeren Anstieg der Programmkosten im Segment Broadcasting German-speaking im vierten Quartal geht ProSiebenSat.1 derzeit davon aus, dass das adjusted EBITDA (Q4 2016: 392 Mio Euro) und der bereinigte Konzernüberschuss (Q4 2016: 226 Mio Euro) im vierten Quartal jeweils unter dem Vergleichswert der Vorjahresperiode liegen werden.

ProSiebenSat.1 passt daher den Finanzausblick für das Gesamtjahr 2017 an und rechnet nun mit einem Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich (2016: 3.799 Mio Euro). Zuvor ist ProSiebenSat.1 von einem Wachstum im mindestens hohen einstelligen Prozentbereich ausgegangen. Neben der für das vierte Quartal 2017 erwarteten Umsatzentwicklung reflektiert diese Anpassung den jeweils leichten Umsatzrückgang der Segmente Broadcasting German-speaking und Digital Entertainment in den ersten neun Monaten sowie die aus dem Verkauf von Etraveli resultierenden Entkonsolidierungseffekte.

Vor dem Hintergrund der erwarteten Ergebnisentwicklung im vierten Quartal rechnet ProSiebenSat.1 für das Gesamtjahr 2017 nun mit einer moderateren Ergebnisverbesserung als zuvor und geht davon aus, das Vorjahresniveau des adjusted EBITDA (2016: 1.018 Mio Euro) sowie des bereinigten Konzernjahresüberschusses (2016: 536 Mio Euro) jeweils leicht zu übertreffen.

Zuvor ist ProSiebenSat.1 davon ausgegangen, dass sowohl das adjusted EBITDA als auch der bereinigte Konzernjahresüberschuss für das Gesamtjahr das Vorjahresniveau übertreffen werden.

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