lifePR
Pressemitteilung BoxID: 103547 (Programmdirektion Erstes Deutsches Fernsehen)
  • Programmdirektion Erstes Deutsches Fernsehen
  • Arnulfstr. 42
  • 80335 München
  • http://www.DasErste.de
  • Ansprechpartner
  • Carl Hermann Diekmann
  • +49 (89) 3806-5850

"Plusminus" am Dienstag, 5. Mai 2009, um 21.50 Uhr

Moderation: Wolfgang Friedrich

(lifePR) (München, ) Die Themen:

Maßlose Kreditvergabe per Plastikkarte

Das ungehemmte Schuldenmachen mit Kredit-Karten kann jetzt auch nach Deutschland kommen: mit dem sogenannten Zahlungsdienste-Aufsichtsgesetz (ZAG). Das sei das Aus für eine verantwortliche Kreditvergabe in Deutschland und schaffe amerikanische Verhältnisse, mahnen Verbraucherschützer. Diese Art der Kreditvergabe hat zur heutigen Finanzkrise geführt. Der Fehler: Konsumentenkredite wurden per Kreditkarten beglichen. Um nichtrückzahlbare Darlehen überschuldeter Verbraucher loszuwerden, wurden diese dann in den vergangenen Jahren von Banken verbrieft und als riskante hochverzinsliche Papiere gehandelt. Jetzt belasten sie als toxische Wertpapiere in dreistelliger Milliardenhöhe allein in Deutschland die Bilanzen zahlreicher Banken.

Pleite-Bank: Warum deutsche Kunden lange auf ihr Geld warten müssen

Nach der Pleite der isländischen Bank Kaupthing Edge warten mehr als 30 000 deutsche Sparer seit einem halben Jahr auf die Rückzahlung der Anlagen. Zumindest 20 000 Euro sind durch den Einlagensicherungsfonds abgesichert, dennoch fließt kein Geld nach Deutschland. Wie es weiter geht, zeigt "Plusminus".

Renten-Kürzung: Gerecht oder ungerecht?

Am 1. Juli gibt es eine Rentenerhöhung, ein Jahr später soll es eine Rentenkürzung geben. Was macht die Politik? Sie kommt mit der Ankündigung, schnell im Wahljahr das Gesetz zu ändern. Die 20 Millionen deutschen Rentner sollen von der Weltwirtschaftskrise nicht belastet werden - ganz im Gegenteil zu den Arbeitnehmern, die Lohnkürzungen und Kurzarbeit hinnehmen müssen. Rentenpolitik und ihre Beliebigkeit: Die Zeche zahlen Unternehmen und ihre Mitarbeiter, wie "Plusminus" zeigt.

Abwrackprämie: Wie der Staat Bürger in die Schuldenfalle lockt

Der Staat lockt mit einer Abwrackprämie in Höhe von 2500 Euro, um einer Branche, der Automobilindustrie, in der Wirtschaftskrise zu helfen. Davon lassen sich Bürger locken, die sich sonst niemals einen Neuwagen zugelegt hätten, nur um an das Staatsgeschenk von 2500 Euro zu kommen. Sie hätten sich nicht verschuldet, nur um sich ein neues Auto zu kaufen. Plusminus zeigt, wie Bürger durch den Staat in der Schuldenfalle landen.