Donnerstag, 23. Februar 2017


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Weiterbildung zum Hilfsmittelexperten

Pflegekräfte dürfen Hilfsmittel verordnen / Private Universität Witten/Herdecke bietet erste Fortbildung an

(lifePR) (Witten, ) Das neue Pflegeweiterentwicklungsgesetz (gültig seit dem 01.07.2008) sieht vor, dass speziell geschulte Pflegekräfte Hilfsmittel verschreiben dürfen. Hierzu zählen z.B. Wechseldruckmatratzen, Rollstühle, Wundverbände, und vieles mehr.

Die Universität Witten/Herdecke bietet hierzu die bundesweit erste Fortbildung in drei Stufen an: "Wir haben die insgesamt 720 Unterrichtsstunden in die Schwerpunkte Unterstützung, Beratung und Verordnung eingeteilt. Der Unterricht findet am Wochenende statt, man kann ihn also auch berufsbegleitend besuchen", erklärt Prof. Christel Bienstein den Umfang und Aufwand für Interessierte. Die Leiterin des Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke sieht am Ende der mindestens eineinvierteljährigen Weiterbildung gute Berufschancen für die Absolventen: "Die können dann als abteilungsübergreifende Experten in der stationären oder ambulanten Pflege arbeiten, aber auch im Medizinischen Dienst der Krankenkassen,Verbänden oder selbständig tätig sein." Denn sie alle haben ein Interesse daran, dass mit dem Expertenwissen Fehl-, Über- und Unterversorgung vermieden werden, weil das im Endeffekt bares Geld spart. Im Zentrum der Weiterbildung steht die passgenaue Versorgungssituation der Personen, die einer Hilfsmittelunterstützung bedürfen.

Die Zugangsvoraussetzung für die Weiterbildung sind eine Ausbildung und mindestens dreijährige Berufserfahrung als Pflegefachkraft, Ergo-, Physiotherapeut oder in der Heilerziehungspflege. Die Weiterbildung kann nach jeder Phase abgeschlossen werden. Das macht eine freiere Zeiteinteilung möglich. Nach Bestehen der dritten Stufe verleiht die Universität Witten/Herdecke das Abschlusszertifikat als Geprüfte/r Pflegefachexperte/in für Hilfsmittelversorgung. Die Teilnahme ist kostenpflichtig, weitere Einzelheiten unter:

Institut für Pflegewissenschaft, 02302/926-358 http://www.uni-wh.de/zwb

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