Dienstag, 28. Februar 2017


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Bilanz 2009: Serbien trotzt der Krise

Balkanstaat weiter im Plus

(lifePR) (Berlin, ) Wer hätte das gedacht? Ausgerechnet ein kleiner Balkan-Staat trotzt der allgemeinen Reise-Krise im Jahr 2009 und geht gestärkt aus einem schwierigen Jahr hervor. Vergessen ist der Dämpfer von 2008, 2009 kann Serbien wieder selbstbewusst positive Zahlen vermelden: Die internationalen Besucherzahlen blieben mit 645.301 registrierten Einreisen zwar auf Vorjahresniveau, doch blieben die ausländischen Gäste länger und generierten insgesamt 1.469.651 Übernachtungen. Ein sattes Plus von fünf Prozent! Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer verbesserte sich im Vergleich zu 2,2 Tagen im Jahr 2008 denn auch noch einmal auf nun 2,3 Tage.

Lobende Worte gab es denn bereits im Januar dieses Jahres von der World Tourism Organisation (UNWTO). Diese hob in ihrem UNWTO World Tourism Ba-rometer die stabilen Ankünfte in Serbien zuzüglich der gestiegenen Nächtigung schon da besonders in ihrem Jahresbericht hervor. Denn: Für die Gesamtregion Westbalkan wurde ein Minus von fünf Prozent verzeichnet. Die positive Ausnahme von dieser Regel wären nur Mazedonien, Montenegro - und eben Serbien.

Darin würde sich einerseits eine weitere Normalisierung der nachbarschaftlichen Beziehungen in der Region widerspiegeln, andererseits würden es gerade die "neuen" Staaten verstehen, zahlungskräftige Reisende aus dem restlichen Europa anzulocken, die offen für "neue" Nahziele seien. Verbesserte Infrastrukturen - sei-en dies neue Straßen, aber auch neue Flugverbindungen, etwa durch Billigflieger zu kleineren Flughäfen - seien hier ebenfalls zu erwähnen.

Ein Blick auf den deutschen Markt: 2,1 Tage verweilte 2009 durchschnittlich der deutsche Reisende in Serbien - und auch die absoluten Zahlen entwickelten sich positiv. 2009 kamen 39.497 Deutsche (2008: 37.194) nach Serbien, ein Wachstum von über sechs Prozent. Dabei wurden mit 81.926 Übernachtungen zugleich auch rund 1,4 Prozent mehr Nächtigungen registriert als 2008 (80.819).

Einmal mehr gilt daher: Vernachlässigt man die Touristen aus den ex-jugoslawischen Gebieten, stellt Deutschland damit die größte Übernachtungszahl aller ausländischen Besucher - und gehört neben den direkten Anrainerstaaten Serbiens sowie Frankreich, Großbritannien, Italien und Österreich zu den wichtigen Quellmärkten und vor allem Wirtschaftspartnern des Landes.

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