"Der Speditionshof 1890" - neues Loft-Wohnen in Bilk

(lifePR) ( Düsseldorf, )
Wie man aus Pferdeställen ein modernes Quartier macht, hat jetzt das frisch realisierte Immobilienprojekt "Der Speditionshof 1890" bewiesen. Wohnen und Arbeiten in urbanen Innenhöfen ist Trend, da die Hinterhöfe meist ruhig sind und mitten in Stadt, eine ideale Kombination. Da die Wohnbauflächen in der Landeshauptstadt begrenzt sind, inspirierte den Architekten Dipl.-Ing. Guido Höhmann in die Hinterhöfe zu schauen und aus historischen Geländen moderne Wohn- und Bürokomplexe zu gestalten.

Von Pferdeställen zu luxuriösen Lofts

Auch im Szeneviertel Bilk ist jetzt "Der Speditionshof 1890" aus einem unscheinbaren Hinterhof heraus entstanden. Auf dem Gelände Bilker Allee 176 gründete 1864 der Kaufmann Rudolph König die gleichnamige Spedition. Auf dem Betriebsgrundstück errichtete er 1890 das Betriebsgelände, bestehend aus einem Wohnhaus für die Familie sowie einem Kutschergebäude, Pferdeställen und Lagergebäuden. Aufgrund der Industrialisierung wurden die Fuhrwerke Anfang 1900 gegen Lastkraftfahrzeuge getauscht. So konnten auch die Pferdeställe zu Lagergebäuden umgenutzt wurden.

17 neue Wohnungen und Büros für Bilk

Im Jahr 2008 wurde der Speditionsbetrieb auf dem Grundstück Bilker Allee 176 eingestellt und bis auf einzelne Wohnungen im Mehrfamilienhaus, standen die Kutschergebäude, Lagergebäude/Pferdeställe leer und wurden nicht genutzt. Anfang 2008 entwickelte der Architekt Dipl.-Ing. Guido Höhmann im Zuge der wachsenden Anforderung nach Bauen im Bestand bzw. Nutzung vorhandener Brachflächen das Gelände zu einem Wohn- und Bürokomplex, der heute fünf Gewerbeeinheiten und 17 Wohnungen verschiedener Größenordnungen umfasst.

Der urbane Stil hält Einzug in Düsseldorf

Die Gebäude wurden sanft erweitert und bewusst Grün- und Freiflächen im Hof für die Menschen geschaffen. Grosse Balkone und begrünte Dachterrassen laden in die urbane Bebauung ein. Bei der Gebäude-Sanierung und -Erweiterung hat der Architekt darauf geachtet, dass insbesondere Stilelemente wie Fenster und Türen von der Ursprungsbebauung übernommen wurden, sodass der historische Kontext ablesbar bleibt..

Die Kernsanierung der Gebäude beinhaltet den Einbau modernster Bürokommunikationstechnik sowie einer teilweisen Versorgung der Gebäude über eine Sole-Wärmepumpe. Ein Beweis, dass alternative Energieformen in der Stadt ihren richtigen Einsatz finden können. Alte Materialen, wie z.B. das Hofpflaster sind wiederverwendet worden. Auch die Straßenfassade wurde entsprechend der ursprünglichen Bilder rekonstruiert, weil diese nach Luftangriffen im Jahre 1942 zerstört war.

Die "sanften Verdichter": Architekt Höhmann und Fa. Lucian Thum

Die Gesamtentwicklung des Projektes wurde vom Architekturbüro Höhmann sowie von Lucian Thum GmbH und Co. KG durchgeführt und begleitet.

Das Architekturbüro Höhmann wurde 1956 gegründet und ist seit 1968 in Düsseldorf ansässig. Es geht hervor aus der Bauunternehmung Heinrich-Höhmann, die 1895 gegründet wurde. Das Büro wird heute von Dipl.-Ing. Architekt Guido Höhmann geleitet und umfasst ein Team von acht Personen, u.a. Architekten, Bauingenieure und Bauzeichner. Die Schwerpunkte liegen im Bereich der Sanierung und Bauen im Bestand, wobei die Gewinnung von Flächenressourcen im Vordergrund steht, auch die Projektentwicklung, d. h. das Erstellen von Bebauungsplänen und die sanfte Verdichtung brachliegender nicht genutzter Flächen im Stadtgebiet. Exklusive Einfamilienhäuser sowie Laden- und Gewerbebauten sowie Hotels runden das Angebot des Büros ab. Die Kunden werden vom Gedanken ein Bauvorhaben zu realisieren bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe betreut bzw. begleitet.

Lucian Thum - Vom Malergeschäft zum Objektausbauer

Seit 1932 konnte das Düsseldorfer Familienunternehmen Lucian Thum sowohl in der Heimatstadt Düsseldorf als auch weit über den Firmensitz hinaus immer größere Projekte realisieren. Der erste Großauftrag kam schon in den 30er Jahren: Die noch junge Firma strich ab dann die großen Kinoleinwände der UFA-Filmpaläste. Nach dem Firmengründer, Lucian Thum, übernahm 1968 Hubert Rathmer, sein Schwiegersohn, in enger Zusammenarbeit mit seiner Tochter Roswitha, die Leitung des Betriebs. Heute führt Jens Rathmer, der Enkel, das 50-köpfige Unternehmen.

Vom reinen Malerbetrieb wandelte sich das Unternehmen über drei Generationen hin zu einem Malergeschäft mit Schwerpunkt Objektausbau, das die Leistungen verschiedenster Gewerke bündelt. Im Oberkasseler Betrieb organisiert der 38-jährige Geschäftsführer für seine auch internationalen Kunden umfangreiche Baumaßnahmen von Privat- und Geschäftshäusern, Luxushotels und großen Industriekomplexen.

Der Peter-Behrens-Bau am Mannesmannufer, das Courtyard Hotel am Seestern, die Börse Düsseldorf an der Berliner Allee oder zuletzt der "Goldene Kessel" im Herzen der Düsseldorfer Altstadt: Hinter all diesen Großprojekten steht die Firma Lucian Thum.

Das denkmalgeschützte Gebäude des "Kessels" zum Beispiel wurde in nur 92 Tagen kernsaniert. Und auch der große Brauereiausschank an der Bolkerstraße konnte vor wenigen Wochen wieder eröffnet werden.
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