Freitag, 26. Mai 2017


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Porsche-Arbeitnehmervertreter stehen geschlossen hinter dem Vorstand

Hück: „Nur die Betriebsräte können gemeinsam mit der IG Metall den Mitbestimmungsstreit lösen“

(lifePR) (Stuttgart, ) Die Betriebsräteversammlung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, hat sich heute einstimmig - wie bereits die SE-Betriebsräte in der vergangenen Woche - hinter die Vorstände der Porsche Automobil Holding SE gestellt. Porsche-Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Uwe Hück: "Wir wehren uns entschieden gegen die offenen und verdeckten Angriffe auf den Porsche-Vorstand, die unsachlich und verletzend sind. Gerade der Vorstandsvorsitzende der Porsche AG, Dr. Wendelin Wiedeking, ist ein Garant für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Unternehmens, für sichere Arbeitsplätze und für sozialen Ausgleich. Dies sagen wir auch ganz bewusst als Mitglieder der IG Metall."

Hück wies darauf hin, dass man bei Porsche in den letzten 16 Jahren eine in der Automobilindustrie einzigartige Erfolgsstory geschrieben hätte: "Porsche hat heute das beste Image in Deutschland und genießt eine hohe soziale Akzeptanz. Wir haben die Zahl der Mitarbeiter verdoppelt, die Produktivität und die Qualität erhöht und gleichzeitig die finanziellen Mittel erarbeitet, die es uns ermöglicht haben, größter Aktionär bei VW zu werden und damit den Volkswagen-Konzern vor einer feindlichen Übernahme zu schützen. Auf diese Leistung dürfen wir alle stolz sein - Vorstände, Betriebsräte, IG-Metall-Vertreter und natürlich die Mitarbeiter von Porsche", betonte Hück.

Ausdrücklich begrüßten die Porsche-Arbeitnehmervertreter die Bereitschaft der Kolleginnen und Kollegen von VW, sich an der Wahl zum Betriebsrat der Porsche Automobil Holding SE zu beteiligen. Hück sagte, er gehe davon aus, dass die IG-Metall-Zentrale in Frankfurt diesen Prozess positiv begleite: "Es kann nicht die Aufgabe der Vorstände beider Unternehmen sein, den Streit um die Mitbestimmung zu schlichten. Allein wir Betriebsräte von Volkswagen und Porsche sind aufgefordert, gemeinsam mit der IG Metall eine Lösung zu finden. Nur wenn wir wieder an den Verhandlungstisch zurückkehren, können wir diesen Streit beilegen."

Auf der Betriebsräteversammlung, die jährlich stattfindet, berichtet der Porsche-Vorstand über die aktuelle Lage des Unternehmens. Dem Gremium gehören 60 Betriebsräte an.

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