Immobilienboom macht Privatverkäufer leichtsinnig

Immer mehr Eigentümer trauen sich den Immobilienverkauf wegen hoher Nachfrage selbst zu - und erzielen selten den möglichen Marktpreis

(lifePR) ( München, )
Durch die hohe Nachfrage versuchen sich immer mehr Immobilienbesitzer selbst im Verkauf ihrer Objekte, um die Maklergebühr zu umgehen. Laut des Immobilien- und Finanzierungsvermittlers PlanetHome geben schnelle Verkaufserfolge jedoch nur scheinbar Recht. In vielen Fällen wird durch das Sparen am Makler sogar Geld verschenkt.

Der Zeitpunkt für einen Immobilienverkauf ist günstig. Wer Liquidität benötigt, kann Betongold vielerorts so gut handeln wie selten zuvor. Die hohe Nachfrage führt dazu, dass immer mehr Immobilienbesitzer beim Verkauf auf einen Makler verzichten. Der Grund: Sie wollen sich die Gebühr sparen. Doch das kann nach hinten losgehen.

Denn viele Immobilienverkäufer beschäftigen sich nicht ausreichend mit der Käuferzielgruppe und vermarkten ihr Objekt nicht optimal. "Ein Makler hat hier ganz andere Möglichkeiten und weiß, worauf zu achten ist", sagt Ludwig Wiesbauer, Bereichsvorstand Immobilienvermittlung bei der PlanetHome AG. "Das wird oft nicht bedacht beziehungsweise unterschätzt."

Ein rascher Verkauf ist nur scheinbar ein Erfolgsbeweis: "Wenn eine Immobilie in zwei Tagen veräußert ist, liegt das nicht immer an der hohen Nachfrage. Oft war schlicht der Preis zu niedrig angesetzt", so Wiesbauer. Die realistische Objektbewertung und Preisfindung ist für Laien durch die teilweise rasanten Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt zunehmend schwerer geworden. "Viele Verkäufer suchen einfach im Internet nach vergleichbaren Immobilienangeboten und inserieren zu einem ähnlichen Preis", weiß Wiesbauer. "Das wird der Sache jedoch nicht gerecht und führt schnell zu finanziellen Verlusten. Die angeblich gesparte Maklercourtage hat sich hier mehr als aufgezehrt."

Wiesbauer rät, sich bei einem guten Immobilienberater über dessen Leistungsspektrum zu informieren. Seine Erfahrung: "Die meisten Verkäufer merken im Gespräch, dass die Provision nicht nur gut angelegt ist, sondern - so paradox das klingen mag - auch bares Geld sparen kann."
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