Freitag, 17. November 2017


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Phoenix Solar AG legt Zahlen für die ersten neun Monate 2017 vor

Sulzemoos, (lifePR) - • Konzernumsatz von Januar bis September 2017: 63,5 Mio. EUR, EBIT: -9,3 Mio. EUR
• Gewichtete globale Projektpipeline erreicht mit 608 MWp neuen Höchststand; freier Auftragsbestand bei 225,3 Mio. EUR
• Gute Grundlage für Wachstum im Jahr 2018
• Amtszeit des Vorstandsvorsitzenden Tim P. Ryan verlängert
• Jahresprognose für 2017 hingegen gesenkt: Umsatz jetzt zwischen 90 Mio. EUR und 110 Mio. EUR, EBIT zwischen -10,0 Mio. EUR und -8,0 Mio. EUR erwartet

Die Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im Prime Standard der Frankfurter Wertpapier-börse notiertes, international tätiges Photovoltaik-Systemhaus, legt heute die Mitteilung über das dritte Quartal und die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2017 vor.

Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs 2017 erzielte die Phoenix Solar AG im Konzern einen Umsatz von 63,5 Mio. EUR, 41,4 Prozent weniger als in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs 2016 (9M/2016: 108,3 Mio. EUR). Gegenüber dem dritten Quartal 2016, als 55,0 Mio. EUR Umsatz erzielt wurden, ging der Umsatz im dritten Quartal 2017 um 61,6 Prozent zurück und lag bei 21,1 Mio. EUR. Der Absatz betrug in den ersten neun Monaten 103,4 MWp, ein Rückgang um 11,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (117,0 MWp). Die im dritten Quartal unterzeichneten neuen Aufträge insbesondere im Kernmarkt USA, aber auch in Asia/Pacific lassen für 2018 ein deutliches Umsatzwachstum erwarten.

In den ersten neun Monaten 2017 erreichte Phoenix Solar im Kernmarkt USA Umsatzerlöse in Höhe von 45,6 Mio. EUR (9M/2016: 84,7 Mio. EUR), während die Region Middle East Umsätze in Höhe von 11,9 Mio. EUR (9M/2016: 16,4 Mio. EUR) beisteuerte. Die Region Asia/Pacific erzielte einen Umsatz von 5,5 Mio. EUR (9M/2016: 6,8 Mio. EUR), Europa (ohne Holding) blieb mit 0,5 Mio. EUR die kleinste Region (9M/2016: 0,4 Mio. EUR).

Die Rohertragsmarge im Konzern (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) liegt bei 9,6 Prozent weiter auf einem gesunden Niveau (9M//2016: 8,8 Prozent). Im Vorgriff auf das weitere Wachstum hat Phoenix Solar seit 2016 in den Ausbau seiner Teams investiert – insbesondere in den Bereichen Vertrieb, Supply Chain und Engineering – um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und künftig zuverlässig Umsätze generieren zu können. Allerdings wurden im dritten Quartal 2017 kleinere Anpassungen vorgenommen. Zum Ende des dritten Quartals 2017 waren konzernweit 128 Personen beschäftigt (zum 30. September 2017, ohne Vorstände und Aushilfen; 30. September 2016: 126 Personen). Der Personalaufwand stieg auf 9,7 Mio. EUR (9M/2016: 8,5 Mio. EUR).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte in den ersten neun Monaten -9,3 Mio. EUR (EBIT 9M/2016: -0,4 Mio. EUR) – nach erneuter Revision der Ergebnisprognose wird nun für das Gesamtjahr ein EBIT zwischen -10,0 Mio. EUR und -8,0 Mio. EUR erwartet.

Das auf die Aktionäre entfallende Konzernperiodenergebnis beläuft sich auf -12,4 Mio. EUR (9M/2016: -3,3 Mio. EUR). Der Verlust je Aktie erhöhte sich entsprechend von 0,45 EUR (9M/2016) auf jetzt 1,68 EUR.

Im Wesentlichen infolge des Konzernperiodenverlusts sowie bedingt durch die Verlustsituation der vergangenen Jahre fiel das Konzerneigen-kapital weiter auf -26,1 Mio. EUR (31. Dezember 2016: -12,1 Mio. EUR). Dementsprechend beträgt die Eigenkapitalquote des Konzerns zum 30. September 2017 -73,2 Prozent (31.Dezember 2016: -26,0 Prozent). Da der Konzern selbst keine rechtlich selbständige Gesellschaft ist, entsteht aus der negativen Eigenkapitalquote keine Gefahr für den Fortbestand des Konzerns.

Rechtlich relevant ist ausschließlich das Eigenkapital des nach HGB übergeleiteten Abschlusses der Phoenix Solar Aktiengesellschaft als der Muttergesellschaft des Phoenix Solar Konzerns. Dieses belief sich zum 30. September 2017 auf 4,0 Mio. EUR, was einer Eigenkapitalquote von 7,9 Prozent entspricht (31. Dezember 2016: 5,7 Mio. EUR, entsprechend 8,6 Prozent).

Cashflow

Im den ersten neun Monaten 2017 wurde ein Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 10,3 Mio. EUR verzeichnet (9M/2016: Mittelzufluss von 6,3 Mio. EUR). Der Finanzmittelbestand ging um 7,2 Mio. EUR von 9,4 Mio. EUR (am 31. Dezember 2016) auf 2,2 Mio. EUR (am 30. September 2017) zurück. Die Verspätungen bei Auftragseingang und Baufreigaben haben zu Herausforderungen im Liquiditätsmanage-ment geführt.

Geschäftsentwicklung im dritten Quartal

Der Phoenix Solar Konzern erzielte von Juli bis September 2017 Umsatzerlöse in Höhe von 21,1 Mio. EUR (Q3/2016: 55,0 Mio. EUR, Q2/2017: 28,5 Mio. EUR). Die Rohertragsmarge betrug aufgrund von Kostenüberziehungen in zwei Projekten 8,0 Prozent (Q3/2016:10,9 Prozent). Es wurde ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern in Höhe von -2,3 Mio. EUR erwirtschaftet (Q3/2016: 2,0 Mio. EUR). Daraus entstand ein Verlust pro Aktie von 0,51 EUR (Q3/2016: Gewinn von 0,17 EUR).

Auftragsbestand zum Ende der ersten neun Monate

Der Konzern verzeichnet zum 30. September 2017 einen freien Auftragsbestand von 225,3 Mio. EUR (30. September 2016: 83,5 Mio. EUR), ein Anstieg um 169,9 Prozent. Der Auftragsbestand einschließlich bereits realisierten Umsatzes belief sich zum 30. September 2017 im Konzern auf 334,8 Mio. EUR (30. September 2016: 193,3 Mio. EUR).

Der Umfang der gewichteten globalen Projektpipeline hat sich zum 30. September 2017 auf 608 MWp stark erhöht (30. Juni 2017: 444 MWp, 30. September 2016: 285,9 MWp).

Ausblick

Im Verlauf des dritten Quartals 2017 wurden mehrere wichtige EPC-Verträge über Großprojekte in den USA sowie in der Region Asia/Pacific unterzeichnet, darunter unsere erste größere Freiflächenanlage in Australien. Mehrere weitere Projekte befinden sich derzeit in finalen Vertragsverhandlungen.

Diese Projekte und die zugehörigen Baufreigaben waren ursprünglich früher im Geschäftsjahr erwartet worden. Daher hat der Vorstand am 24. Oktober die Prognose für 2017 erneut korrigiert. Die Phoenix Solar AG wird demzufolge im Geschäftsjahr 2017 Konzernumsatzerlöse in einer Spanne zwischen 90 Mio. EUR und 110 Mio. EUR erzielen. Daraus wird das Unternehmen ein konsolidiertes operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von zwischen -10,0 Mio. EUR und -8,0 Mio. EUR erreichen.

Die vertraglich gesicherten und demnächst zu beginnenden Projekte sowie die Aussichten, die in einer insgesamt deutlich gewachsenen globalen Pipeline dokumentiert sind, sind jedoch eine gute Grundlage für weiteres Wachstum von Umsatz und Erträgen im Jahr 2018.

Vor diesem Hintergrund hat der Aufsichtsrat die Amtszeit des Vorstandsvorsitzenden Tim P. Ryan um ein weiteres Jahr verlängert.

Tim P. Ryan, Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG, betont: „Die typischen Risiken des Projektgeschäfts haben uns genötigt, erneut die Prognose zu revidieren. Aktuell ging dies vor allem auf einen Streit um Zölle in den USA zurück, der viele Investoren und Entwickler verunsicherte und sie veranlasste, Vorhaben ins Jahr 2018 oder noch weiter hinaus zu schieben. Zudem brachten die damit verbundenen Verschiebungen von Projektstarts Risiken mit sich, die nicht unterschätzt werden dürfen. Vor diesem Hintergrund arbeiten wir weiter daran, mehr Planungssicherheit zu gewinnen. Es hat einige Zeit gedauert, auch die vertriebliche Seite des Geschäfts zu erneuern, aber wir sehen jetzt belastbare Ergebnisse: Die gewichtete globale Projektpipeline steht jetzt bei mehr als 600 MWp und der freie Auftragsbestand bei gut 225 Mio. EUR, Werte, wie es sie bei Phoenix Solar noch nie gab. Jetzt kommt es darauf, dieses Potenzial so schnell es geht in Umsatz und Ertrag umzumünzen.“

Quartalsmitteilung zum 30. September 2017

Die Quartalsmitteilung zum 30. September 2017 erscheint heute, am 9. November 2017, in elektronischer Form und kann auf der Internetseite www.phoenixsolar-group.com unter der Rubrik Investor Relations, Finanzberichte, heruntergeladen werden.

Phoenix Solar AG

Die Phoenix Solar AG mit Sitz in Sulzemoos bei München ist ein international tätiges Photovoltaik-Systemhaus. Der Konzern entwickelt, plant, baut und übernimmt die Betriebsführung von Photovoltaik-Großkraftwerken. Als Generalunternehmer für die Planung und Ausführung von Solarkraftwerken (EPC) legt Phoenix Solar besonderen Wert auf budget- und termingerechte Errichtung und Übergabe ertragsoptimierter Photovoltaik-Großanlagen. Mit Tochtergesellschaften auf drei Kontinenten hat das Unternehmen seit seiner Gründung Anlagen mit einer Gesamtleistung von 800 MWp geplant und schlüsselfertig errichtet. Die Aktien der Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93) sind im Regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. www.phoenixsolar-group.de.

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