Wyeth Pharma zeichnet Forschergruppen in der Dermatologie mit insgesamt 100.000 Euro aus

Unterstützung von Studienprojekten zu Etanercept

(lifePR) ( München / Münster, )
Zum zweiten Mal hat Wyeth Pharma die Forschungsförderung Dermatologie an Wissenschaftler im Bereich Dermatologie vergeben.

Auf der 21. Fortbildungswoche für Praktische Dermatologie und Venerologie in München wurden zwei Studienprojekte von Forschergruppen aus Kiel und Ulm prämiert, das Fördervolumen der Forschungsförderung beträgt insgesamt 100.000 Euro. Schwerpunkt der ausgezeichneten Studienprojekte waren Therapieoptionen und Komorbiditäten bei Plaque Psoriasis. Überreicht wurde der Preis von Dr.
Peter-Andreas Löschmann, Medizinischer Direktor bei Wyeth Pharma, anlässlich einer feierlichen Preisverleihung.

"Forschungsideen und Studienansätze der eingereichten Anträge zeugen von höchster wissenschaftlicher Qualität. Das bestätigt uns darin, als forschendes und innovatives Arzneimittelunternehmen mit intensivem biotechnologischem Engagement, wie wir es mit dem Biologic Etanercept zeigen, auch weiterhin eng mit Wissenschaftlern bei viel versprechenden Studienprojekten zusammen zu arbeiten und diese zu unterstützen", erklärte Löschmann bei der Verleihung. Der Erfolg der Forschungsförderung zeige sich auch an der im Vergleich zum letzten Jahr gestiegenen Zahl eingereichter Anträge, so der Medizinische Direktor weiter. In diesem Jahr konnten 21 Anträge in die Begutachtung einbezogen werden - elf mehr als in 2007.

Die Preisträger der Wyeth BioPharma Forschungsförderung Dermatologie 2008

Professor Dr. Ulrich Mrowietz und Dr. Sascha Gerdes vom Psoriasis Zentrum an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Universitäts-Hautklinik Kiel wurden für ihr Projekt zu "Endothelial dysfunktion in patients with plaque-type psoriasis" ausgezeichnet. Die Studie versucht auf nicht-invasive Weise, das Vorhandensein einer endothelialen Dysfunktion im Blut und an den Gefäßen von Psoriasis-Patienten im Vergleich zu gesunden Personen festzustellen. Die endotheliale Dysfunktion gilt als Prädiktor von koronaren Herzerkrankungen im Zusammenhang mit einer Plaque Psoriasis.

Privatdozentin Dr. Christiane Pfeiffer von der Universitätsklinik für Dermatologie und Allergologie am Universitätsklinikum Ulm erhielt die Auszeichnung für ihre Arbeit zu"Combination treatment of psoriasis patients with etanercept and UVB therapy (311 nm)as an intraindividual half-body comparison". In dieser Studie wurden die beiden Behandlungsoptionen der Phototherapie und der Therapie mit Biologics kombiniert. Die UVBBehandlung zeigt in der Regel einen Wirkeintritt nach etwa drei Wochen, die mit Biologics nach etwa zwölf Wochen. Durch Bestrahlung von nur einer Körperhälfte kann der individuelle Effekt beider Therapien zuverlässig ermittelt und der zusätzliche Wert einer UVB-Behandlung beim Einleiten einer biologischen Systemtherapie beurteilt werden.

Ein Gremium internationaler Experten begutachtete die anonymisierten Projektanträge.

Zur unabhängigen Jury zählten: Professor Dr. James Krueger von der Rockefeller Universität, New York, USA, und Professor Dr. Jonathan Barker vom St. Johns Institute of Dermatology am King's College, London, GB.

Wyeth Pharma: Engagement national und international

Mit der Forschungsförderung werden Forschungsprojekte mit dem Fokus auf klinische und pathophysiologische Fragestellungen zur TNF-Blockade in dermatologischen Indikationen gefördert. Unterstützt werden grundlagenwissenschaftliche, klinische und epidemiologische Arbeiten. Der Preis wurde im Jahr 2007 von Wyeth BioPharma, einem der Geschäftsbereiche von Wyeth Pharma, ins Leben gerufen. Die Forschungsförderung wird zusätzlich zum Bereich Dermatologie auch für das Fachgebiet Rheumatologie ausgeschrieben. Das Fördervolumen der im Rahmen der Initiative 2008 ausgewählten Arbeiten beträgt insgesamt 300.000 Euro. Auch im Jahr 2009 wird die Wyeth BioPharma Forschungsförderung Dermatologie wieder ausgeschrieben werden.

Auf internationaler Ebene unterstützt Wyeth Forschergruppen im Bereich Dermatologie mit dem Advances in Psoriasis Research Grant Programme. Sechs Studienprojekte zu Psoriasis und TNF -vermittelten Hauterkrankungen werden hier mit je bis zu 100.000 Euro unterstützt. Eingereicht wurden Anträge aus Europa, dem Mittleren Osten und Afrika.

Weitere Informationen zum internationalen Forschungsförderungsprogramm sind im Internet unter www.advancesinpsoriasis.com abrufbar.
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