Montag, 25. September 2017


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Liebes-Multi-Kulti: Jeder fünfte Deutsche liebte bereits international

Parship Studie

Hamburg, (lifePR) - Parship-Studie zeigt: Besonders Jüngere verlieren ihr Herz an „Nicht-Deutsche“. Egal, woher die Partner stammen, die Top-3-Gründe für Streit sind bei nationalen und binationalen Paaren gleich. Temperament führt am häufigsten zu Zoff, unterschiedliche Religionen nur selten.

Liebe kennt keine (Staats-)Grenzen: Knapp jeder fünfte Deutsche war schon einmal nationenübergreifend liiert (19 Prozent). Weitere 14 Prozent führen aktuell eine Beziehung mit einem Partner, der ursprünglich nicht aus Deutschland stammt. Die Mehrheit war allerdings noch nie in einer binationalen Partnerschaft (67 Prozent). Je jünger die Deutschen, desto internationaler die Liebe: Während 43 Prozent der 18- bis 29-Jährigen ihr Herz an einen Partner einer anderen Kultur verloren haben oder hatten, trifft das gerade mal auf 23 Prozent der 50- bis 65-Jährigen zu. Das zeigt eine aktuelle, bevölkerungsrepräsentative Umfrage von Parship (www.parship.de), der führenden Online-Partnervermittlung in Deutschland, unter rund 1.000 Bundesbürgern.

Streitgründe sind universell

Die Hauptstreitpunkte von Paaren hängen nicht von der Herkunft der Liebenden ab. Kracht es unter den Pärchen, sind die Top-3-Auslöser bei nationalen und binationalen Beziehungen identisch. Emotionen belegen Platz eins: 35 Prozent der Personen in binationaler Partnerschaft geben an, dass das Temperament oder die unterschiedliche Art, Gefühle zu zeigen, am häufigsten zu „dicker Luft“ führt. Bei den deutschen Paaren trifft das auf 39 Prozent zu. Parship-Psychologe und Single-Coach Markus Ernst weiß, wieso starke Gefühle häufig Streit entfachen: „Wer zum Beispiel wütend oder verletzt ist, kann sein Temperament manchmal nicht zügeln. Egal woher der Partner stammt: respektvoller Umgang miteinander und eine offene, klare Kommunikation sind das A und O in einer Beziehung. Einfach mal durchatmen und dem Partner dann ruhig vermitteln, was uns bewegt.“

Kommunikation und Grundsatzfragen führen zu Streit

Platz zwei überrascht: Kommunikationsprobleme trotz gleicher Sprache sind für 23 Prozent der binationalen wie auch für 29 Prozent der nationalen Liebenden ein Grund für Zwist. Etikette, Konsumverhalten oder Zusammenleben: Jedes fünfte binationale Paar bekommt sich wegen solcher Grundsatzfragen in die Haare (21 Prozent), bei den nationalen sind es 27 Prozent. Auffallend: Unterschiedliche religiöse Ansichten zählen bei multikulturellen (5 Prozent) sowie deutschen Paaren (4 Prozent) zu den am wenigsten genannten Gründen für Konflikte.

Das Ranking im Überblick

Frage: In vielen Partnerschaften stammen die Partner aus zwei unterschiedlichen Ländern (=binationale Partnerschaft). Welche der folgenden Aussagen trifft auf Sie zu?


Ich habe schon einmal eine binationale Partnerschaft geführt. (Gesamt 19 %, Männer 20 %, Frauen 17 %, 18-29 Jahre 25 %, 30-39 Jahre 20 %, 40-49 Jahre 19 %, 50-65 Jahre 14 %)
Ich führe aktuell eine binationale Partnerschaft. (Gesamt 14 %, Männer 14 %, Frauen 14 %, 18-29 Jahre 18 %, 30-39 Jahre 18 %, 40-49 Jahre 14 %, 50-65 Jahre 9 %)
Ich habe noch keine binationale Partnerschaft geführt. (Gesamt 67 %, Männer 66 %, Frauen 69 %, 18-29 Jahre 57 %, 30-39 Jahre 62 %, 40-49 Jahre 67 %, 50-65 Jahre 77 %)


n=1.004

Frage: Unabhängig davon, ob Sie in einer binationalen Partnerschaft gelebt haben oder nicht. In keiner Beziehung herrscht immer Harmonie. Was waren die Hauptgründe für Streitigkeiten zwischen Ihnen und Ihrem Partner? Wenn Sie aktuell Single sind, denken Sie bitte an Ihre letzte Partnerschaft zurück. Bitte wählen Sie bis zu 3 Antworten aus.


Unterschiedliches Temperament / unterschiedliche Art, Gefühle zu zeigen (Deutsche Paare 39 %, Binationale Paare 35 %)
Kommunikationsprobleme (trotz gleicher Sprache) (Deutsche Paare 29 %, Binationale Paare 23 %)
Unterschiedliche Einstellung in Grundsatzfragen (wie Etikette, Konsumverhalten, Zusammenleben, etc.) (Deutsche Paare 27 %, Binationale Paare 21 %)
Sonstiges (Deutsche Paare 27 %, Binationale Paare 25 %)
Unterschiedliche Vorstellung von Partnerschaft (Deutsche Paare 18 %, Binationale Paare 11 %)
Unterschiedliche Vorstellung von Kindererziehung (Deutsche Paare 14 %, Binationale Paare 10 %)
Unterschiedliche Vorstellung von Sexualität (Deutsche Paare 11 %, Binationale Paare 13 %)
Unterschiedliche Vorstellung von Nähe zur Herkunftsfamilie (Eltern, Geschwister, etc.) (Deutsche Paare 9 %, Binationale Paare 12 %)
Konflikte aufgrund von unterschiedlichen kulturellen Traditionen (Deutsche Paare 7 %, Binationale Paare 12 %)
Unterschiedliche Vorstellung von Geschlechterrollen (Deutsche Paare 6 %, Binationale Paare 10 %)
Kommunikationsprobleme aufgrund von unterschiedlichen Sprachen (Deutsche Paare 5 %, Binationale Paare 11 %)
Konflikte aufgrund von unterschiedlicher Religion / unterschiedlicher Religiosität (Deutsche Paare 5 %, Binationale Paare 4 %)


n=816; davon 678 deutsche Paare und 138 binationale

Über die Studie

Für die vorliegende Studie hat Parship gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG 1.004 Personen zwischen 18 und 65 Jahren befragt – davon 694 in Beziehung lebend. Die Stichprobe entspricht nach Alter und Geschlecht der repräsentativen Verteilung in der deutschen Bevölkerung. Die unabhängige Online-Erhebung fand im Juni 2017 statt.

628.111 Singles haben sich bereits über Parship verliebt*

*Quelle: Hochrechnung aus Nutzerbefragung nach Ende der Premium-Mitgliedschaft, Stand Dezember 2016

Die besten Inhalte rund um die Liebe für Paare und Singles – besuchen Sie das Online-Magazin beziehungsweise-magazin.de.

PARSHIP GmbH

Parship (www.parship.de) ist die größte Online-Partnervermittlung in Deutschland. Überzeugt davon, dass es für jeden Menschen den richtigen Lebenspartner gibt, unterstützt das Unternehmen anspruchsvolle Singles bereits seit 2001 dabei, den passenden Partner für eine langfristige und glückliche Beziehung zu finden. Die Mehrheit der Parship-Mitglieder sind aktive Frauen und Männer ab 25 Jahren mit gehobenem Bildungsniveau auf der Suche nach einer dauerhaften Partnerschaft. Herzstück des Parship-Services ist dabei das Parship-Prinzip®. Es beruht auf einem wissenschaftlich basierten Verfahren, dessen Grundlage der rund 80 Fragen umfassende Parship-Fragebogen zur Analyse der eigenen Partnerschaftspersönlichkeit bildet. Mit Hilfe dieses Verfahrens werden jedem Mitglied potenzielle Partner vorgeschlagen, bei denen die Chance auf eine langfristige und glückliche Partnerschaft am höchsten ist. Zusätzlich bietet Parship seinen Mitgliedern ein umfassendes Angebot maßgeschneiderter Services, um sie bei der Suche nach dem richtigen Partner zu unterstützen. Europaweit hat Parship mehr als 50 Kooperationspartner, zu denen in Deutschland unter anderem Die Zeit, das Handelsblatt und brigitte.de zählen. Das in Hamburg ansässige Unternehmen bietet seinen Service unter parship.com in derzeit 13 Ländern an.

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