Samstag, 25. November 2017


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Wirtschaftspsychologie: Karriere-Eltern sehen ihre Kinder meist als zentralen Lebensinhalt

Lengerich, (lifePR) - Wirtschaftspsychologie: Für jede zweite Karriere-Mutter bedeutet der Beruf in erster Linie eine Form der Selbstverwirklichung; ökonomischer Ehrgeiz spielt demgegenüber eine untergeordnete Rolle. Eine volle Arbeitszeit ist bei Karriere-Müttern auch in verantwortlichen Positionen eher die Ausnahme als die Regel, ergab eine Studie von Jördis Hollnage, Uta Bronner und Patrick Müller, publiziert in der aktuellen Ausgabe der unabhängigen Fachzeitschrift "Wirtschaftspsychologie".

Fast ein Viertel der Karriere-Mütter empfinden in ihrer Doppelrolle Stress. "Weit häufiger werden allerdings positive Aspekte genannt, die mit Kindern und Karriere verbunden sind. In den Ergebnissen zeigt sich, dass Kinder für Karriere-Eltern auf einer tiefen Ebene eine Verankerung im Leben darstellen - emotional und kognitiv. Lebenssinn, Verantwortung und Lebensqualität sind fundamentale Größen, die mit den eigenen Kindern verbunden werden. Karriere-Eltern sehen ihre Kinder als zentralen Lebensinhalt, der sie erfüllt und für den sie sich verantwortlich fühlen.

Der Beruf stellt dagegen stärker einen Bereich dar, in dem Selbstverwirklichung und individuelle Interessen verfolgt werden können. Die positive Einschätzung hat sicherlich auch damit zu tun, dass die Stichprobe der Studie überwiegend aus hochqualifizierten Personen besteht, denen im Beruf mehr Selbstverwirklichungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Dennoch ist die häufige Nennung dieses Aspekts bei einer offenen Frage bedeutsam.

Gerade Frauen schätzen die Möglichkeit, sich in einer eigenen beruflichen Karriere als Individuum zu entwickeln und auszudrücken. In der Kategorie Unabhängigkeit - die in der Studie fast nur von Frauen benannt wurde - zeigt sich, dass ihnen der Beruf ermöglicht, ihren Lebensentwurf gegebenenfalls auch ohne Partner zu leben. Für die Männer dagegen haben neben der Selbstverwirklichung die beiden Aspekte "berufliche Verantwortung" und "finanzielle Verantwortung für die Familie" besondere Bedeutung ..."

=3921&tx_ttnews[backPid]=185&cHash=6ec9742c20]Fabian Christandl, Lorenz Fischer (Hrsg.) Aktuelle Fragen der Arbeitsmotivation und Arbeitszufriedenheit
Wirtschaftspsychologie 2/2015

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