Hohes Niveau gehalten

Russland wieder Tophandelspartner Deutschlands im Ostgeschäft

(lifePR) ( Hamburg, )
Der deutsche Osthandel hat sich im ersten Quartal 2012 auf seinem hohen Niveau vom Vorjahr stabilisiert. Das geht aus den Ende Mai vorgelegten Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Russland löst Polen als wichtigsten Handelspartner Deutschlands in der Region ab.

Insgesamt wuchs der deutsche Handel mit den Staaten Mittel- und Osteuropas, Zentralasiens und des Südkaukasus in den ersten drei Monaten 2012 um 8,9 Prozent und erreichte ein Volumen von knapp 86,5 Milliarden Euro. Der deutsche Osthandel weist dabei größere Steigerungen auf als der deutsche Außenhandel insgesamt, der von Januar bis März 2012 um 5,3 Prozent im Jahresvergleich zulegte und auf ein Volumen von 506,5 Milliarden Euro kam.

Der deutsche Handel mit den Staaten der GUS wuchs mit einem Plus von 15,8 Prozent am deutlichsten und erreichte einen Umsatz von 24,6 Milliarden Euro. Mit den Staaten der EU und Südosteuropas verzeichnete die Bundesrepublik Zuwächse von 6,4 Prozent und kommt auf einen Außenhandelsumsatz von rund 61,8 Milliarden Euro. "Der Osthandel ist immer noch ein Zugpferd der deutschen Wirtschaft", sagt Dr. Hanno Stöcker, Geschäftsführer des Ost- und Mitteleuropa Verein e.V. "Allerdings liegen die Steigerungsraten gerade mit Ländern der EU deutlich unter dem Niveau des Vorjahres." Im ersten Quartal 2012 kamen die Staaten der EU und Südosteuropas im Handel mit Deutschland auf ein Plus von 6,4 Prozent im Jahresvergleich.

Russland löst Polen als Tophandelspartner ab

Im ersten Quartal 2012 war Russland der Tophandelspartner Deutschlands im Ostgeschäft und löst damit Polen ab. Der deutsche Handel mit Russland erreichte in diesem Zeitraum ein Volumen von 19,5 Milliarden Euro - das ist ein Plus von 15,9 Prozent. Die deutschen Ausfuhren nach Russland legten um 17,5 Prozent zu und erreichten über 8,6 Milliarden Euro. Deutschland importierte aus Russland Waren im Wert von knapp elf Milliarden Euro - zum Großteil Erdöl und Erdgas. Polen liegt nun auf Platz zwei der wichtigsten deutschen Handelspartner in Mittel- und Osteuropa. Insgesamt tauschten die beiden Ländern Waren im Wert von 18,7 Milliarden Euro aus, was nur einer geringen Steigerung von 1,2 Prozent gegenüber den ersten drei Monaten 2011 entspricht. Zu den Haupthandelsgütern zwischen Deutschland und Polen gehören traditionell Kfz und Kfz-Teile und Maschinen. Auf Platz drei der wichtigsten deutschen Handelspartner in der Region lag im ersten Quartal 2012 Tschechien mit einem Umsatz von 16,6 Milliarden Euro. Das ist ein Zuwachs von 7,8 Prozent.
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