Durchwachsenes Wochenende im Suzuki Inotec Lager

(lifePR) ( Markgröningen, )
Im belgischen Lommel fand der elfte Weltmeisterschaftslauf der Saison statt. Der zählte aufgrund des tiefen Sandes zu einer der schwersten Strecke im ganzen Grand Prix Zirkus.

Ein paar Nieselschauer, Wolken und angenehme 20C° setzten aus Sicht des Wetters perfekte Voraussetzungen, welche aber von der Zahnwurzel Entzündung von Clement Desalle stark getrübt wurden.

Mit einem durchwachsenen Trainingstag startete Xavier Boog in das Grand Prix Wochenende. In keinem Training fand der Belgier gute Spuren für eine schnelle Runde. Im Qualifikations Rennen startete Boog schlecht, doch schon nach kurzer Zeit befand sich der 20jährige unter den ersten zwölf. Kurz vor Schluss musste der Elsässer zu Boden und konnte sich deshalb nicht direkt für die Rennen qualifizieren. Das Last Chance Qualifing absolvierte Boog als Schnellster und sicherte sich damit Startplatz 25.

Im ersten Lauf erwischte der Franzose keinen guten Start. Sein hoher Speed brachte den MX2 Werkspilot Runde für Runde nach vorne und zwischenzeitlich wurde er sogar unter den ersten Fünfzehn geführt. Ein Sturz in der letzten Runde machte ihm aber ein Strich durch die Rechnung und letztendlich konnte er mit Rang 20 nur einen WM Zähler kassieren.

Mit einem guten Start ging Xavier Boog in den zweiten Lauf der MX2 Klasse. Der junge Elsässer konnte die Anfangsphase unter den Top 5 absolvieren bis ihn die belgischen Sandspezialisten eingeholt haben. Nach einem soliden Rennen unter den ersten zehn konnte Boog als Neunter die Ziellinie überqueren.

Mit starken Zahnschmerzen war Clement Desalle in das Wochenende gegangen und niemand wusste genau wie der Belgier bei seinem Heim Grand Prix damit umgehen kann.

Startplatz 16 stellte Desalle nicht zufrieden, aber er wusste, dass er in den Rennen deutlich mehr zeigen kann. Und dieses bewies der MX Panda im ersten Lauf eindrucksvoll. Ein mittelprächtiger Start war die erste Voraussetzung für ein gutes Resultat und dieses setzte der erst 19jährige perfekt um. Rang acht war der verdiente Preis für die harte Arbeit im ersten Lauf.

Sichtlich erschöpft startete Desalle in den zweiten Durchgang. Dort versuchte er anfangs Druck zu machen, leider wurde ihm schnell klar, dass er nicht mehr die Ausdauer hat, um ein gutes Resultat zu erzielen. Mit Rang siebzehn sicherte sich Desalle trotzdem wichtige Punkte für die Meisterschaftswertung.

Auch Teamkollege Daniel Siegl war in Lommel mit von der Partie. Da er sich aber nicht qualifizieren konnte, trat er schon Samstagabend die Heimreise an.

In der Baden Württembergischen Meisterschaft der 85ccm Klasse, konnte sich der Suzuki Inotec Junior Jonas Wolf vor einer Woche in Reutlingen den Meistertitel sichern. Für Jonas war es damit der dritte Titel nach 2004 und 2005.

Clement Desalle: <
Mein Arzt diagnostizierte eine Wurzelentzündung am Eck und Schneidezahn. Ich hatte starke Schmerzen und befand mich das ganze Wochenende unter zahnärztlicher Betreuung. In der Qualifikation am Samstag hatte ich noch etwas Probleme und ich wollte kein Risiko eingehen. Am Sonntag fand ich dann bessere Spuren und ich war deutlich schneller unterwegs. Im ersten Lauf war ich auf Top Ten Kurs. In der letzten Runde sind die Leok Brüder ausgefallen und ich wurde Achter. Nach dem ich vier Tage nicht richtig schlafen konnte, war ich nach dem ersten Lauf richtig müde. Im zweiten Lauf wollte ich Druck auf meine Gegner ausüben, musste aber schnell feststellen, dass es nicht geht. Ich habe das Rennen locker nach Hause gefahren und wichtige Punkte gesammelt.>>

Daniel Siegl: <>

Xavier Boog: <<Über mein Resultat hier in Lommel kann ich nicht zufrieden sein. Ich war sehr zuversichtlich, denn eigentlich komme ich im Sand gut zurecht. Die Qualifikation war aber dann sehr durchwachsen. Ich war mit Rang 11 schon so gut wie qualifiziert, doch in der Endphase stürzte ich und wurde nur Siebzehnter. Dann musste ich ins Last Chance Qualifing. Dort markierte ich die schnellste Runde, was für mich Startplatz 25 bedeutete. Im ersten Lauf am Sonntag kam ich eigentlich relativ gut aus dem Startgatter. Doch in der Mitte der Startgerade zogen viele Piloten an mir vorbei und ich konnte in der ersten Kurve keine gute Linie mehr finden. Ich war sehr weit hinten, konnte aber schnell viel Boden gut machen. Ich war in den Top 15, aber leider stürzte ich in der letzten Runde und wurde nur Zwanzigster. Der zweite Start war gut, doch leider konnte ich die Top 5 Platzierung nicht nach Hause fahren. Hier im tiefen Sand gibt es einige schnelle Piloten, welche wiederum auf Hartboden deutlich langsamer sind wie ich.>>
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