Neuveröffentlichung 6. September "Transforming Viola": Bratschist Diyang Mei spielt Werke von Bach, Biber, Britten, Hindemith und Ligeti

(lifePR) ( München, )
Transforming Viola

Bach (1685–1750)
Ciaccona aus Partita Nr. 2 in g-Moll (d-Moll), BWV 1004
Biber (1644–1704)
Passacaglia in c-Moll aus den Rosenkranzsonaten
Hindemith (1895–1963)
Passacaglia aus Viola Sonata, Op. 11, Nr. 5
Britten (1913–1976)
Ciaccona. Allegro aus Cello Suite Nr. 2, Op. 80
Ligeti (1923–2006)
Chaconne chromatique aus Viola Sonata

Diyang Mei, Viola

GEN 19666 

Auf seinem Debüt-Soloalbum „Transforming Viola“ widmet sich Bratschist Diyang Mei zwei Tanzformen, der Chaconne und Passacaglia. Der ARD Musikwettbewerbs-Preisträger, der auch vom Borletti-Buitoni Trust gefördert wird, spielt Originalkompositionen für Bratsche sowie Bearbeitungen von Bach, Biber, Hindemith, Britten und Ligeti – angefangen bei Bachs berühmter Ciaccona aus der Partita Nr. 2 BWV 1004 für Violine bis hin zu Ligetis „Chaconne chromatique“ aus dessen Bratschensonate.

Bachs Ciaccona aus der 2. Violinpartita, die er kurz nach dem Tod seiner Frau schrieb, ist mit Sicherheit ein Höhepunkt der Gattung. Bereits 40 Jahre vorher komponierte Heinrich Ignaz Biber eine Passacaglia als Abschluss seiner sogenannten Rosenkranz-Sonaten für Violine und Basso continuo, die den fünf freudenreichen, fünf schmerzhaften und fünf glorreichen Mysterien der Gottesmutter gewidmet sind. Auch Paul Hindemith beschließt seine viersätzige Viola-Sonate op. 11 Nr. 5 mit einer Passacaglia. Damit begann eine Reihe von Bratschen-Werken, die heute zum bedeutendsten Repertoire für das Instrument zählen. In der Bearbeitung von Benjamin Brittens Chaconne aus der Suite Nr. 2 op. 80, ursprünglich für Cellist Mstislav Rostropowitsch geschrieben, zeigt die Viola ihr ganzes Klangspektrum. Abgeschlossen wird die Aufnahme von Ligetis Chaccone chromatique, über die der Komponist sagte: „Man sollte keine Anspielung auf die berühmte Bach-Chaconne erwarten (…). Ich verwende das Wort Chaconne im ursprünglichen Sinn – als wilden ausgelassenen Tanz in stark akzentuiertem Dreivierteltakt mit ostinater Basslinie.“

Seit Bratschist Diyang Mei beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2018 fulminant den ersten Preis im Fach Viola, den Publikumspreis sowie mehrere Sonderpreise gewonnen hat, baut der 25-jährige Chinese seine internationale Karriere kontinuierlich aus. Als Solist trat Diyang Mei u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem SWR Symphonieorchester Stuttgart, dem Münchner Kammerorchester, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Scottish Chamber Orchestra und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, bei den Schwetzinger SWR Festspielen, beim Schwarzwald Musikfestival und beim Mozartfest in Würzburg auf.

Konzerte als Solist in Deutschland:

13. Oktober, Philharmonie Köln
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante Es-Dur KV 364 (320d) für Violine, Viola und Orchester
Mit Lena Neudauer (Violine), Kölner Kammerorchester, Christoph Poppen (Leitung)

10. Dezember, Philharmonie im Gasteig
Alfred Schnittke: Konzert für Viola und Orchester
Symphonieorchester der HMT München, Marcus Bosch (Leitung)

25. Januar, Prinzregententheater München
8. März, Herkulessaal der Residenz München
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante Es-Dur KV 364 (320d) für Violine, Viola und Orchester
Mit Lara Boschkor (Violine), Münchner Symphoniker, Michael Balke (Leitung)
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.