Barockorchester "il Gusto Barocco" unter Alte-Musik-Spezialist Jörg Halubek als Orchester der Bachwoche Ansbach 2019

(lifePR) ( München, )
„il Gusto Barocco“ gilt seit langem schon als Geheimtipp in der Alte-Musik-Szene. Jetzt ist das Ensemble aus Stuttgart mit seinem Gründer und Chefdirigenten Jörg Halubek als Orchester der Bachwoche Ansbach 2019 eingeladen. Damit wird es bei der Bachwoche nach längerer Unterbrechung wieder ein eigenes Festspielorchester geben. Am 26., 28. und 31. Juli sowie am 1. und 2. August werden in drei Orchesterkonzerten exklusiv für die Bachwoche konzipierte Konzertprogramme zu hören sein.

Intendant Andreas Bomba freut sich über diesen Coup. „Weil es uns gelungen ist ‚il Gusto Barocco‘ unter der Leitung von Jörg Halubek als Festspielorchester zu gewinnen, haben wir die Möglichkeit, Programme eigens für die Bachwoche Ansbach zu entwerfen. Diesen Freiraum wollen wir nutzen und einige selten gespielte Werke zum Klingen bringen.“ So spielt „il Gusto Barocco“ neben den Brandenburgischen Konzerten auch Raritäten: zusammen mit dem Vokalensemble amarcordplus wird im ersten Orchesterkonzert Bachs Dramma per Musica „Der zufriedengestellte Äolus“ BWV 205 und im zweiten Orchesterkonzert die weltliche Kantate „Vereinigte Zwietracht der wechselnden Saiten“ BWV 207 aufgeführt, im dritten Orchesterkonzert folgt das Konzert für drei Cembali und Streicher C-Dur BWV 1064. „In jedem der Brandenburgischen Konzerte findet man Elemente von höchster Virtuosität,“ ist Jörg Halubek überzeugt. „Dass wir als Festspielorchester hier die Gelegenheit bekommen, uns dafür ganz auf die Bachwoche zu fokussieren, ist eine einmalige Chance.“
Mit Jörg Halubek verbindet die Bachwoche Ansbach bereits eine mehrjährige Zusammenarbeit. Seit 2011 ist er sowohl als Solist wie mit unterschiedlichen Ensembles regelmäßig zu Gast. „il Gusto Barocco“ war bereits 2015 mit dem vieldiskutierten szenischen Kantatenabend „Erfreue dich, Seele!“ bei der Bachwoche zu erleben. „Dass die Bachwoche in Ansbach […] Halubek und ‚il Gusto Barocco‘ als Festspielorchester eingeplant hat, ist also eine Verheißung von viel Gutem und Schönem“, urteilt die FAZ über das bevorstehende Engagement.

Das 2008 gegründete Barockorchester hat sich ganz der historischen Aufführungspraxis verschrieben. Bisherige Meilensteine waren u.a. 2008 Bachs „Kunst der Fuge“ beim Europäischen Musikfest Stuttgart, Vivaldis „Judith“ (Staatsoper Stuttgart 2009), zwei Uraufführungen barocker Opern von Giuseppe Antonio Brescianello („Tisbe“, 2012 Stuttgart) und Johann David Heinichen („Flavio Crispo“, Stuttgart 2016) sowie am Mannheimer Nationaltheater ein bis 2021 laufender Monteverdi-Zyklus.
Der Dirigent, Cembalist und Organist Jörg Halubek ist einer der vielversprechenden Spezialisten für Alte Musik. Diese Saison gab er sein Debüt an der Staatsoper Berlin und erfährt große Beachtung mit Monteverdis „Marienvesper“ am Nationaltheater Mannheim und „Anfang und Ende – B.A.C.H.⁶¹“ an der Staatsoper Kassel. Als Interpret veröffentlicht er im Juni den ersten Teil seines Orgelprojekts „Bach Das Orgelwerk“, eine Gesamteinspielung der Orgelmusik Bachs an Originalinstrumenten. https://www.halubek.com 

Konzerte:

Bachwoche Ansbach:

Orchesterkonzert 1
26./28. Juli 2019, Orangerie

Johann Sebastian Bach:
Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-Dur BWV 1046
Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur BWV 1050
Dramma per Musica BWV 205 „Der zufriedengestellte Äolus“

Zusammen mit amarcordplus

Orchesterkonzert 2
31. Juli, 01. August 2019, Orangerie

Johann Sebastian Bach:
Brandenburgisches Konzert Nr. 2 F-Dur BWV 1047
Brandenburgisches Konzert Nr. 4 G-Dur BWV 1049
Kantate BWV 207 „Vereinigte Zwietracht der wechselnden Saiten“

Zusammen mit amarcordplus

Orchesterkonzert 3
2. August 2019, Orangerie

Johann Sebastian Bach:
Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048
Brandenburgisches Konzert Nr. 6 B-Dur BWV 1051
Konzert für drei Cembali und Streicher C-Dur BWV 1064
Konzert für Violine, Streicher und b.c. d-Moll BWV 1043
Konzert für Violine, Flöte, Cembalo und Streicher F-Dur BWV 1044

Zusammen mit Hed Yaron Meyerson (Violine), Avinoam Shalev (Cembalo)
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