Das Staatsorchester Stuttgart feiert 425-jähriges Bestehen: Die Oper Stuttgart präsentiert Konzertprogramm 2017/18

(lifePR) ( Stuttgart, )
Am Donnerstag, 30. März 2017, stellte Generalmusikdirektor Sylvain Cambreling gemeinsam mit Chefdramaturg Sergio Morabito und Konzertdramaturg Rafael Rennicke im Stuttgarter Opernhaus die Konzertsaison 2017/18 der Oper Stuttgart vor. Für das Staatsorchester Stuttgart wird die Spielzeit 2017/18 eine in zweierlei Hinsicht besondere sein: zum einen ist die kommende Saison die Abschiedsspielzeit von Sylvain Cambreling in seiner Funktion als Generalmusikdirektor, zum anderen feiert das Staatsorchester 425-jähriges Bestehen.

425 JAHRE STAATSORCHESTER STUTTGART

Die drei Konzertreihen – Sinfoniekonzerte, Kammerkonzerte und Liedkonzerte – stehen in der kommenden Saison wieder in engem  Zusammenhang zum Opernprogramm, indem sie musikalische Facetten der Neuproduktionen und Wiederaufnahmen beleuchten.  Darüber hinaus jedoch wird die Konzertspielzeit 2017/18 im Zeichen des Jubiläums „425 Jahre Staatsorchester Stuttgart“ stehen. Feierlicher Höhepunkt ist das Jubiläumskonzert am 01. Januar 2018 – dem Beginn des Jubiläumsjahres (1593-2018) – mit der Uraufführung eines Auftragswerks von Helmut Lachenmann.

Weitere von der Oper Stuttgart für dieses Jubiläum in Auftrag gegebene Uraufführungen prägen das Konzertprogramm: Im Jubiläumskammerkonzert am 23. Mai 2018 wird die Dritte Kammersymphonie für 19 Spieler von Xaver Paul Thoma, einem Mitglied des Staatsorchesters, uraufgeführt. Staatsopernchormitglied Stephan Storck komponiert für das Kammerkonzert „Hof- und Hauskomponisten“ am 14. März 2018 ein neues Werk für Sopran, Streichquartett, Klarinette und Kontrabassklarinette. Das Orchesterjubiläum zieht sich auch als roter Faden durch die Reihe der sieben Sinfoniekonzerte: Ein jedes ist mit einer Perle aus der Orchestergeschichte bestückt – mit Werken von Komponisten, die für die Geschichte des Klangkörpers bedeutend waren oder dies noch immer sind, mit Werken, die hier ur- oder erstaufgeführt wurden, mit Wiederentdeckungen vergessener Werke sowie der Europäischen Erstaufführung eines Violinkonzerts von Georg Friedrich Haas.

In Sonderveranstaltungen (Orchestertag, Tag der offenen Generalprobe), Begleitveranstaltungen zu den Konzerten („Konzert +“) sowie in einer Jubiläumsbroschüre und einer DVD-Dokumentation „425 Jahre Staatsorchester“ wird die Vielfalt des Orchesters, seine Geschichte und Gegenwart beleuchtet, vertieft und für das Publikum auf vielfältige Weise erlebbar gemacht.

DIRIGENTEN

Auch in der kommenden Spielzeit wird der Stuttgarter Generalmusikdirektor Sylvain Cambreling drei Sinfoniekonzerte dirigieren (3. Sinfoniekonzert, Jubiläumskonzert am 01.01.2018 und 7. Sinfoniekonzert). Hartmut Haenchen eröffnet die Konzertsaison mit Opernmusik Wagners in einer Götterdämmerung-Suite aus eigener Feder sowie mit Mozarts „Jupiter“-Sinfonie. Bertrand de Billy gibt im 2. Sinfoniekonzert sein Debüt beim Staatsorchester Stuttgart unter anderem mit Berlioz‘ Symphonie fantastique - am Ort und mit dem Orchester ihrer Deutschen Erstaufführung. Alexander Liebreich gibt sein Staatsorchester-Debüt im 4. Sinfoniekonzert mit Beethovens 1. Sinfonie und dem Violinkonzert des lange Zeit in Stuttgart wirkenden Hugo Herrmann. Der ehemalige Stuttgarter Generalmusikdirektor Gabriele Ferro kehrt mit Werken von Zemlinksy, Skrjabin und Tschaikowsky ans Pult des Staatsorchesters zurück. Nachdem er sich dem Stuttgarter Publikum in den beiden vergangenen Spielzeiten mit Verdis Opern Nabucco und Falstaff vorstellte, leitet Daniele Rustioni erstmals ein Konzertprogramm (6. Sinfoniekonzert) mit Werken von Henze, Strauss und Mahler.

SOLISTEN

Als Instrumentalsolisten werden in der kommenden Saison wieder zahlreiche Meister ihres Fachs zu erleben sein: So wird Nils Mönkemeyer, einer der gefragtesten Bratschisten seiner Generation, im 2. Sinfoniekonzert mit Béla Bartóks Violakonzert beim Staatsorchester Stuttgart debütieren. Der britische Pianist Nicolas Hodges bringt im 3. Sinfoniekonzert Toshio Hosokawas Lotus under the moonlight. Hommage à Mozart für Klavier und Orchester zu Gehör. Violinist Kolja Lessing lässt das Publikum im 4. Sinfoniekonzert Hugo Herrmanns Konzert für Violine und Orchester op. 75 wiederentdecken, während Violinistin Miranda Cuckson im 7. Sinfoniekonzert das Konzert für Violine und Orchester von Georg Friedrich Haas zur Europäischen Erstaufführung bringt. Außerdem gestaltet Kammersängerin Simone Schneider im 6. Sinfoniekonzert Richard Strauss‘ Vier letzte Lieder. Die Sopranistin glänzte an der Oper Stuttgart jüngst in den Strauss-Partien der Feldmarschallin (Der Rosenkavalier), der Chrysothemis (Elektra) und der Salome.

In Kooperation mit der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart stehen in der Spielzeit 2017/18 sechs Liedkonzerte mit namhaften Gesangssolisten auf dem Programm, die – bis auf zwei Ausnahmen – Stuttgarter Ensemblemitglieder gemeinsam mit Gästen gestalten.

Bariton Georg Nigl, dem Stuttgarter Publikum spätestens seit seiner schonungslosen Darstellung der Titelpartie in Wolfgang Rihms Oper Jakob Lenz im Herbst 2014 bekannt, wird im 1. Liedkonzert am 27. September 2017 gemeinsam mit Anna Lucia Richter (Sopran) Lieder von Hugo Wolf präsentieren. Ensemblemitglied David Steffens (Bass) gestaltet das 2. Liedkonzert am 12. Dezember 2017 mit Liedern und Balladen von Loewe, Schumann und Wolf unter dem Motto „Aus alten Märchen“. Sopranistin Angela Denoke ist im 3. Liedkonzert am 16. Januar 2018 von einer ganz ungewohnten Seite zu erleben und lässt gemeinsam mit den drei Jazz-Musikern Tal Balshai (Klavier und Arrangements), Norbert Nagel (Saxophone und Flöte) und Tim Park (Violoncello) in Songs, Liedern und Texten von Brecht, Eisler, Heymann, Hollaender, Kästner, Kollo, Spoliansky, Tucholsky und Weill ein musikalisches Zeitbild der Weimarer Republik entstehen. Mandy Fredrich (Sopran) aus dem Solistenensemble der Oper Stuttgart präsentiert im 4. Liedkonzert am 17. März 2018 Lieder von Satie, Fauré, Schubert und R. Strauss. Im 5. Liedkonzert am 03. Mai 2018 ist Ensemblemitglied Ana Durlovski (Sopran) mit Liedern von Tschaikowsky, Rachmaninov und Denisov zu erleben. Die Liedkonzert-Reihe findet ihren Saison-Abschluss am 19. Juli 2018 mit Musik von Jacques Offenbach, interpretiert von Mitgliedern des Solistenensembles der Oper Stuttgart.

Sitzkissenkonzerte

Die erfolgreiche Sitzkissenkonzertreihe der Jungen Oper, in der Musiker des Staatsorchesters für die jüngsten Besucher musizieren, wird auch in der kommenden Spielzeit fortgesetzt. In den Sitzkissenkonzerten wählen die Musiker nicht nur gemeinsam mit den Dramaturgen der Jungen Oper Geschichte und Musik der einzelnen Produktionen aus, sondern sind auch als Darsteller und Moderatoren in Aktion. Die Kinder gestalten das Bühnenbild mit und können im Anschluss an die Veranstaltungen unter Anleitung der Musiker die gespielten Instrumente selbst ausprobieren.

LUNCHKONZERTE

Die in der Spielzeit 2014/15 mit großem Erfolg eingeführten Lunchkonzerte stehen auch in der kommenden Saison wieder auf dem Spielplan: Musiker des Staatsorchesters Stuttgart gestalten eine musikalische Mittagspause von einer halben Stunde Dauer. Das Programm wird solistisch oder in kammermusikalischen Formationen im Foyer I. Rang der Oper Stuttgart als Überraschungsmenü serviert.

KONZERT+

Die in der Spielzeit 2015/16 eingeführte Veranstaltungsreihe „Konzert+“ wird weiterhin in loser Folge Künstlerpersönlichkeiten, Komponisten oder musikalische Themen der Sinfonie-, Kammer- und Liedkonzertreihen der Oper Stuttgart vertiefend vorstellen.

Eine vollständige Übersicht des Konzertprogramms finden Sie auf unserer Website unter  www.oper-stuttgart.de/konzert
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