Einsatz gegen Armut: Über 25 Jugendliche aus ganz Deutschland treffen Bundestagsabgeordnete in Berlin

ONE-Jugendbotschafter*innen verlangen Einhaltung von Versprechen

(lifePR) ( Berlin, )
Vom 11. bis 13. September kommen Jugendbotschafter*innen der Entwicklungsorganisation ONE in Berlin zusammen, um sich im Bundestag für die Bekämpfung extremer Armut stark zu machen. In kleinen Gruppen treffen sie sich mit Abgeordneten, um mit ihnen über Mittel für Armutsbekämpfung im Bundeshaushalt 2020 zu sprechen. Unter Leitung der Vorsitzenden des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung werden sie sich unter anderem mit den Sprecher*innen für Entwicklungszusammenarbeit treffen. Darüber hinaus werden sie ihre Botschaft Mitgliedern des Haushaltsausschusses sowie weiteren MdBs überbringen.

Die jungen Aktivist*innen möchten die Abgeordneten überzeugen, mehr und gezielter in Entwicklungszusammenarbeit zu investieren. Die Jugendbotschafter*innen fordern vor allem, dass Deutschland das Versprechen einhält, 0,7 Prozent seiner Wirtschaftsleistung in Entwicklungszusammenarbeit zu investieren. Doch das alleine reiche nicht. Die Mittel sollen auch zielgerichteter aufgewendet werden, um extreme Armut zu bekämpfen. Ausgestattet mit sogenannten Scorecards zeigen sie den Politiker*innen, wo die deutsche Entwicklungspolitik sich noch verbessern muss. Insbesondere sollen Frauen und Mädchen gestärkt werden, denn je ärmer ein Land ist, desto größer ist die geschlechterbasierte Diskriminierung. Deshalb setzen sich die ONE Jugendbotschafter*innen mit der Kampagne „Armut ist sexistisch“ für mehr Einsatz für Gleichberechtigung ein. Die Jugendbotschafter*innen fordern auch mehr Engagement für Bildung, denn so können junge Frauen die Armut überwinden.

Stephan Exo-Kreischer, Direktor von ONE in Deutschland, freut sich auf die Aktionstage: „Die Aktionstage sind immer eine gute Gelegenheit der Politik zu zeigen, dass die Menschen sich sehr wohl dafür interessieren, ob Deutschland seine Versprechen im Kampf gegen extreme Armut einhält. Aktuell ist es so, dass Deutschland sich tatsächlich von seinem erklärten Ziel entfernt, 0,7 Prozent der Wirtschaftskraft für Entwicklungszusammenarbeit auszugeben. Die deutsche Entwicklungspolitik sollte sich auch wieder stärker auf die Menschen fokussieren, die am stärksten von extremer Armut betroffen sind. Der Anteil der Entwicklungsgelder an die am wenigsten entwickelten Länder liegt aktuell bei gerade mal 16,5 Prozent – und das, obwohl gerade dort die größte Armut herrscht.  In beiden Fällen muss dringend gegengesteuert werden, damit Deutschland seinen Beitrag dazu leistet, extreme Armut zu beenden.“

Informationen für Journalist*innen:


Interviews möglich:

mit ONEs Deutschland-Direktor Stephan Exo-Kreischer. Exo-Kreischer ist sprechfähig zur Bundespolitik, Deutschlands Rolle in der Armutsbekämpfung, der globalen Gesundheitspolitik sowie zum Bundeshaushalt, der derzeit verhandelt wird.
mit den ONE-Jugendbotschafter*innen. Sie sind sprechfähig zu den Themen Armutsbekämpfung, Geschlechtergerechtigkeit und Entwicklungspolitik. Bei Anfragen zu den ONE-Jugendbotschafter*innen wenden Sie sich bitte an Scherwin Saedi: scherwin.saedi@one.org, 0152/ 037 71 429.


Begleitung der Termine: Bei Interesse können die ONE-Jugendbotschafter*innen im Bundestag begleitet werden. Bild- und Tonaufnahmen sind nach Absprache möglich.
Bild-Termin: Am Freitag, den 13. September, gibt es um 10 Uhr vor dem Reichstagsgebäude ein gemeinsames Gruppenfoto mit einer Botschaft and die Mitglieder des Bundestags.
Für Rückfragen, Details zu den Treffen und Interviewanfragen, kommen Sie gerne auf Marie Gräf zu: marie.graf@one.org, 0176/2265889.


Das Jugendbotschafter*innen-Programm von ONE existiert seit 2011. Traditionell ist es das Ziel des Programms, die Erfolge im Kampf gegen extreme Armut bekannter zu machen. Die Arbeit der Jugendbotschafter*innen wird oft von prominenten ONE-Unterstützer*innen wie ONE-Mitbegründer und U2-Sänger Bono, den Stifter*innen Bill und Melinda Gates, der Komikerin Carolin Kebekus oder den Schauspieler*innen Katja Riemann und Jan Josef Liefers begleitet. Um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen, traf die Gruppe in der Vergangenheit auch auf Spitzenpolitiker*innen wie Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident a.D. Joachim Gauck, den damaligen Außenminister Frank-Walter Steinmeier, den amtierenden Außenminister Heiko Maas, Entwicklungsminister Gerd Müller oder den ehemaligen UN-Generalsekretär und Friedensnobelpreisträger Kofi Annan.
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