Berlin: Aktivist*innen fordern EU auf, sich für globale Gerechtigkeit stark zu machen

(lifePR) ( Berlin, )
Aktivist*innen der Entwicklungsorganisation ONE haben am Valentinstag an die EU verfasste Liebesbotschaften aus ganz Europa an das Auswärtige Amt übergeben. Sie sind ein Appell an Bundesaußenminister Heiko Maas, sich bei den EU-Budgetverhandlungen dafür starkzumachen, dass sich die EU wirksamer für globale Gerechtigkeit und eine engere Partnerschaft mit Afrika einsetzt. 

Die ONE-Aktivist*innen überreichten die als kleine Liebesbriefe gestalteten Botschaften als Valentinsgeschenk an das Auswärtige Amt, um sie an Außenminister Heiko Maas zu übermitteln. In der kommenden Woche, am 20. Februar, findet in Brüssel eine Sondersitzung des Europäischen Rates zur langfristigen EU-Haushaltsplanung statt. Die Liebesbotschaften demonstrieren eine substanzielle gesellschaftliche Unterstützung für eine Europäische Union, die sich für globale Gerechtigkeit in der Welt stark macht.

Damit die EU stark genug ist, um die großen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen, fordert ONE die EU-Mitgliedstaaten auf, in den Jahren 2021-2027 140 Milliarden Euro des EU-Haushalts in Entwicklungszusammenarbeit zu investieren. Davon sollte mindestens die Hälfte in die ärmsten und fragilsten Länder Afrikas fließen. Hierbei stehen Investitionen in Bildung und Gesundheit im Vordergrund, da sie allen Menschen die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.

Als Amor verkleidet überbrachte ONE-Jugendbotschafterin Luisa Kern die EU-Liebesbotschaften zum Auswärtigen Amt. Luisa sagt: „Gerechte und gleichberechtigte Entwicklungszusammenarbeit liegt mir sehr am Herzen. Daher setze ich mich dafür ein, dass die EU ihrer globalen Verantwortung und ihren Versprechen nachkommt und in eine Partnerschaft auf Augenhöhe mit Afrika und damit in die Zukunft beider Kontinente investiert“.

In den Ländern, die von extremer Armut betroffen sind, trifft es Mädchen und Frauen besonders hart. Deswegen sagt ONE: Armut ist sexistisch und fordert die EU darüber hinaus auf, mindestens 85 Prozent der öffentlichen Entwicklungsgelder (Official Development Assistance) so zu investieren, dass sie zur Gleichstellung der Geschlechter zumindest als Nebenziel beitragen. 20 Prozent dieser Gelder sollten wiederum die Gleichstellung der Geschlechter als Hauptzweck fördern. Wir können extreme Armut nicht beseitigen solange wir nicht alle Barrieren niederreißen, die Mädchen und Frauen den Weg in eine bessere Zukunft versperren.
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