Transgourmet zeichnet auf der ALTENPFLEGE erneut Best-Practice- Beispiele in der Seniorenverpflegung aus

Großes Finale beim Wettbewerb "Vom Kostenfaktor zum Glücksfaktor"

(lifePR) ( Riedstadt, )
Auch im Alter bleibt der Anspruch an das Essen hoch - ältere Menschen und auch ihre Angehörigen wollen heute mehr als eine reine Versorgung: mehr Emotionalität, mehr Genuss, mehr Lebensqualität. Ob Lieblingsgerichte von früher oder auf die Gesundheit zugeschnittene Speisepläne: Wenn Senioreneinrichtungen heute punkten wollen, dann gehen sie auf die Bedürfnisse ihrer Bewohner nach regionalen, saisonalen, frischen und abwechslungsreichen Speisen ein - das bestätigt auch die Studie "Ernährungsstile und Visionen selbstständig lebender älterer Menschen" des Instituts für Biomedizin des Alterns in Nürnberg. Transgourmet hat die Zeichen der Zeit längst erkannt. Zum dritten Mal hat das Unternehmen in einem Wettbewerb nach aktiv gelebten, innovativen Verpflegungskonzepten gesucht. Jetzt stehen die drei Sieger fest: das Jakob-Sigle-Heim in Kornwestheim, das Tobias-Haus Alten- und Pflegeheim in Ahrensburg und die Belia Seniorenresidenz Schalke in Gelsenkirchen. Sie und drei weitere Einrichtungen wurden mit ihren herausragenden Konzepten am 3. April 2019 auf der ALTENPFLEGE in Nürnberg vorgestellt und mit dem Siegel "Botschafter emotionaler Genuss" 2019 ausgezeichnet.

Das große Finale beim Wettbewerb "Vom Kostenfaktor zum Glücksfaktor - Wettbewerb für emotionale Genusskonzepte in der Seniorenverpflegung" ist für Transgourmet deutlich mehr als nur eine Preisverleihung. "Wir wollen möglichst viele weitere Einrichtungen motivieren, sich für emotionalen Genuss in der Seniorenverpflegung zu engagieren", erklärt Martin Kölle, Leitung nationaler Vertrieb Gemeinschaftsverpflegung der Transgourmet Deutschland GmbH & Co. OHG sowie Initiator des Projekts. Die von Transgourmet auf der ALTENPFLEGE vorgestellten Best-Practice-Beispiele zeigen auf, welche Maßnahmen sinnvoll sein können und in der Praxis funktionieren. Denn: Das Thema "Verpflegung" wird für Senioren und ihre Angehörigen künftig noch an Bedeutung zunehmen. Und eine gute Seniorenverpflegung führt nicht nur zu einem Plus an Lebensqualität für die Heimbewohner, sondern auch zu einem deutlichen Imagezuwachs für den Betrieb. Einrichtungen, die sich frühzeitig und proaktiv für emotionalen Genuss in ihrem Haus einsetzen und dies auch kommunizieren, sind deshalb klar im Vorteil.

Drei Sieger von vielen
Das Jakob-Sigle-Heim in Kornwestheim überzeugte die Jury besonders durch eine ungewöhnliche Idee: regelmäßiges Backen mit dem Holzofen. Hinzu kommen kulinarische Menüabende und eine Kooperation mit der ortsansässigen Berufsschule, Abteilung "Nahrung". Es gibt keinen festen Speiseplan im Haus, da die Speisen möglichst individuell und abwechslungsreich sein sollen. Der Einsatz von frischen und saisonalen Lebensmitteln ist der Heimleitung sehr wichtig. "Die Küche hier wird von den Bewohnern sehr hoch geschätzt", sagt Sina Urban vom Kompetenzteam Ernährung I Hygiene I Information bei Transgourmet, die die Einrichtung vor Ort besucht hat. "Alles wird liebevoll umgesetzt und mit ganzem Herzen gelebt - das lässt sich an der Zufriedenheit der Senioren deutlich ablesen." Das Tobias-Haus Alten- und Pflegeheim in Ahrensburg ist auf Menschen mit Demenz spezialisiert. Die hauseigene Küche berücksichtigt individuelle Wünsche und verarbeitet so viele frische und biologische Zutaten wie möglich. Ein Sinnesgarten hält die Bewohner wach und neugierig. Eine Gartentherapeutin begleitet und berät die Bewohner bei der Gartenarbeit und bietet regelmäßig Veranstaltungen an. Anregende Aktivitäten aller Art und kulinarische Eindrücke gehen Hand in Hand. "Man spürt deutlich, dass die Bewohner ernst genommen und wertgeschätzt werden", erläutert Lisa Hochstein, ebenfalls vom Kompetenzteam Ernährung I Hygiene I Information bei Transgourmet. "Sie erhalten in der Einrichtung die Möglichkeit, ihre Autonomie zu wahren." Auch in der Belia Seniorenresidenz Schalke in Gelsenkirchen zählt nur das, was glücklich macht, etwa das gemeinschaftliche Pflanzen und Ernten im hauseigenen Garten sowie das Verarbeiten der Produkte zu Spezialitäten nach "Omas Rezept". Gelebt wird hier eine maximale Vielfalt an Lebensmöglichkeiten, vom gemeinsamen Fußballschauen über das Schnippeln und Zubereiten der Mahlzeiten in den Kochgruppen bis hin zum Ausrichten von Festen oder Basaren, zu denen immer auch externe Besucher eingeladen sind. "In dieser Einrichtung wohnen die Senioren nicht nur zusammen, sie kommunizieren und arbeiten auch intensiv miteinander. Jeder Bewohner hat eigene Aufgabenbereiche, und Genuss ist ein zentraler Bestandteil des Alltags", fasst Sina Urban ihre Eindrücke zusammen.

Podiumsdiskussion beleuchtet konkrete Mehrwerte
Im Rahmen seines Messeauftritts auf der ALTENPFLEGE 2019 thematisierte Transgourmet am 3. April zunächst ganz konkret die Herausforderungen, Chancen und Erfolgsfaktoren emotionaler Genusskonzepte. Dazu gab es eine Podiumsdiskussion mit früheren Wettbewerbsteilnehmern. "Auf der ALTENPFLEGE können wir unseren Kunden und anderen Interessierten die ideale Plattform bieten, um sich persönlich über emotionale Genusskonzepte auszutauschen und mehr über Herausforderungen und Lösungen zu erfahren", sagt Martin Kölle. "Dabei können die Erfahrungen anderer Einrichtungen durchaus helfen: Das Know-how, die positiven Veränderungen durch den Wettbewerb und die praktischen Erkenntnisse überzeugen mehr als alle Theorie." Im Anschluss an die Podiumsdiskussion folgten die Präsentation und Auszeichnung der diesjährigen Sieger mit dem Goldenen Siegel zum "Botschafter emotionaler Genuss". Die drei Gewinner dürfen sich zudem über ein professionelles Kommunikationspaket in Bild und Film freuen, das ihrer Einrichtung und ihren Mitarbeitern noch mehr Wahrnehmung und Wertschätzung verschaffen soll. Für die Endrunde nominiert wurden auch das Kölner CMS Pflegewohnstift Bickendorf, die Seniorenresidenz Rheinallee in Bonn sowie das Pastor-Arning-Haus in Fürstenau. Sie erhalten das Siegel "Botschafter emotionaler Genuss" 2019 in Silber. Weitere gute Betriebe werden im Rahmen des Wettbewerbs mit dem bronzenen Siegel "Impulsgeber emotionaler Genuss" ausgezeichnet. Darüber hinaus gibt es für alle weiteren Teilnehmer das Zertifikat "Unterstützer emotionaler Genuss".

Transgourmet - Impulsgeber innovativer Seniorenverpflegung
Die Seniorenverpflegung befindet sich schon seit längerem im Wandel - und Transgourmet ist ein Treiber dieses Wandels. Mit gutem Grund: Laut der 13. koordinierten Bevölkerungsprognose wird die Zahl älterer Menschen über 60 Jahre im nächsten Jahrzehnt deutlich wachsen. Die Zunahme der Pflegebedürftigen in der Altersgruppe 80+ fällt noch deutlich dynamischer aus, der Bedarf an Senioreneinrichtungen steigt damit drastisch. Ihren Höhepunkt dürfte die Nachfrage zwischen 2020 und 2030 erreichen. Dann nämlich werden die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer-Generation ein hohes Alter erreichen.1 Vor diesem Hintergrund wird auch die Zahl der Senioreneinrichtungen zunehmen. Zugleich sind ältere Menschen und ihre Angehörigen heutzutage kritischer bei ihrer Auswahl einer geeigneten Einrichtung als die vorhergehenden Generationen, gerade auch im Hinblick auf die Verpflegung. Die Wettbewerbssieger von 2019 beweisen: Emotionale Genusskonzepte lohnen sich für alle - für die Bewohner und ihre Angehörigen, für die Mitarbeiter und für die Einrichtungen selbst, die sich auf dem Markt behaupten müssen. Weil der erste Schritt zur Veränderung oft auch der schwerste ist, unterstützt Transgourmet interessierte Entscheider intensiv: durch Best-Practice-Beispiele, durch Beratung und hilfreiche Tools für die Menüplanung - und nicht zuletzt durch den Austausch mit Einrichtungen, die schon jetzt zukunftsfähige Genusskonzepte umsetzen. So kann die Seniorenverpflegung immer öfter die "Kostenecke" verlassen und zu dem werden, was sie eigentlich sein sollte: ein großes Stück Lebensqualität.

Weitere Informationen und Inspiration finden sich auf dem Blog www.kochen-fuer-senioren.de. Interessierte können sich auch direkt an Transgourmet unter presse@transgourmet.de wenden.
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