Sonntag, 17. Dezember 2017


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Betriebsschließung - was nun?

Passende Absicherung schützt vor dem endgültigen Aus

Nürnberg, (lifePR) - Ob Metzgerei, Bäckerei, Lebensmittelhändler, Hotel oder Gaststätte: Im Umgang mit Nahrungsmitteln ist stets höchste Sorgfalt geboten. Trotz aller Vorsicht lassen sich nicht alle potenziellen Gesundheitsrisiken immer beherrschen und plötzlich erfolgt aufgrund einer amtlichen Anordnung die Schließung des Betriebs. „Ein solcher Stillstand über mehrere Wochen kann bei kleineren Unternehmen sogar die Existenz bedrohen“, weiß Jürgen Schulze, Experte für betriebliche Versicherungen von der NÜRNBERGER. Fortlaufende Kosten wie Pacht oder Löhne, finanzielle Belastungen durch die notwendige Vernichtung von Waren oder die Desinfektion der Geschäftsräume gehen schnell in die Zehntausende – ein großes Risiko, insbesondere wenn gleichzeitig die Einnahmen ausfallen. Eine Betriebsschließungs-Versicherung (BSV) bietet finanziellen Schutz nach behördlichen Maßnahmen.

12.962 registrierte Salmonellose-Erkrankungen zählte das Robert Koch-Institut für das Jahr 2016 in Deutschland. Für einen kleinen oder mittleren Betrieb kann ein Befall mit solchen Krankheitserregern schnell zum großen Problem werden. Denn oft reicht schon ein Verdacht, und die Gesundheitsbehörde kann zum Seuchenschutz Tätigkeitsverbote verhängen oder den Betrieb vorübergehend schließen. „In den meisten Fällen trifft es den Betrieb völlig überraschend“, berichtet Jürgen Schulze von der NÜRNBERGER Versicherung. Auch wenn alle Hygienevorschriften beachtet werden – gegen verdorbene Produktionsmittel von Zulieferern kann sich der Bäckermeister ebenso wenig wappnen, wie der Hotelmanager gegen die Maserninfektion seiner Mitarbeiter. „Daher empfehlen wir Geschäftsführern in lebensmittelverarbeitenden Branchen, sich speziell gegen Betriebsschließungen abzusichern. Umsatzverluste, Schäden an Waren und Desinfektionskosten können so aufgefangen werden.“

Vorsicht, ansteckend!

Ist ein Betrieb, der Nahrungsmittel verarbeitet und vertreibt, von meldepflichtigen Krankheiten oder Krankheitserregern betroffen, hat das Gesundheitsamt grundsätzlich weitreichende Befugnisse zur Seuchenbekämpfung. Nach §§ 6 und 7 Infektionsschutzgesetz (InfSG) sind dies unter anderem Diphtherie, Schweinegrippe, EHEC, Tuberkulose, Gelbfieber, Hepatitis, Salmonellen oder Ebola. „Leider werden auch vermeintlich harmlose Kinderkrankheiten immer noch unterschätzt“, erklärt Schulze. Obwohl zum Beispiel Masern zu den ansteckendsten Krankheiten überhaupt zählen, halten laut aktuellen Umfragen 16 Prozent der deutschen Eltern eine Impfung ihrer Kinder nicht für notwendig (Statista 2017). Ähnliches gilt für ebenfalls meldepflichte Erkrankungen wie Mumps oder Windpocken. Und so gibt es in Deutschland teilweise erschreckend hohe Zahlen: Laut Robert Koch-Institut wurden 2016 25.027 Fälle von Windpockenerkrankungen gemeldet, Mumps wurde 741 Mal registriert, Masern immerhin 326 Mal. Sind lebensmittelverarbeitende Betriebe betroffen, können sich diese Zahlen schnell erhöhen. „Erstens bedeuten infizierte Mitarbeiter ein Gesundheitsrisiko für die gesamte Belegschaft und die Kunden. Zweitens können manche Erreger, beispielsweise EHEC, auch über Nahrungsmittel übertragen werden“, warnt Schulze.

Das Ende für den Betrieb?

Wenn Mitarbeiter eine meldepflichtige Krankheit haben, kann die Gesundheitsbehörde zunächst Tätigkeitsverbote verhängen. „Hierzu reicht schon der Ansteckungsverdacht“, betont der Versicherungsexperte. Bestätigt sich der Verdacht, muss der Betrieb für mehrere Wochen geschlossen werden. Das gleiche gilt, wenn von einem Produkt Seuchengefahr ausgeht wie beispielsweise bei Eierspeisen, die von Salmonellen befallen sind. Kontaminierte Vorräte und Waren müssen zudem vernichtet werden. Damit nicht genug: Bei infektiösen Krankheiten kann es außerdem erforderlich sein, dass Betriebsräume und Gerätschaften desinfiziert werden. Eine einzige meldepflichtige Krankheit kann so insgesamt sehr hohe Kosten verursachen. Gleichzeitig erwirtschaftet der Betrieb in dieser Zeit keine Einnahmen. „Auch größte Sorgfalt und Vorsicht bieten leider keinen hundertprozentigen Schutz. Eine Betriebsschließung kann jeden treffen“, weiß Schulze aus langjähriger Erfahrung. „Eine Betriebsschließungs-Versicherung kann aber vor den finanziellen Folgen schützen.“

BSV: Rundum-Schutz im Worst Case

Die BSV der NÜRNBERGER gibt es sowohl fürs Hotel- und Gaststättengewerbe, als auch für den Lebensmittelhandel und das Lebensmittelhandwerk. Rundum sicher, selbst wenn NUR ein Tätigkeitsverbot ausgesprochen wird: Die inklusiven Leistungsextras decken die Lohnfortzahlung bei Tätigkeitsverboten ab, bis zu sechs Wochen. „Auch die Kosten für eine Ersatzkraft kann der Betrieb bis zur 30-fachen Tagesentschädigung geltend machen“, ergänzt Schulze. Im Worst Case – also bei einer länger andauernden Stilllegung des Betriebes – übernimmt die Versicherung die fortlaufenden Betriebskosten und ersetzt den entgangenen Gewinn. Außerdem kommt sie für die Behebung von Schäden an Vorräten und Waren auf, sei es durch Desinfektion, Brauchbarmachung oder Vernichtung. Bei einer Betriebsschließung sind auch die Kosten für notwendige Desinfektionen gedeckt. Und sogar wenn der Betrieb – glücklicherweise – nicht geschlossen werden muss, hilft die BSV: Anfallende Ermittlungs- und Beobachtungskosten aufgrund von Krankheit, Krankheits-oder Ansteckungsverdacht übernimmt die Versicherung ebenfalls.

Weitere Informationen unter www.nuernberger.de.

Nürnberger Versicherungsgruppe

Die NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, mit Hauptsitz in Nürnberg und Niederlassungen in ganz Deutschland, bietet seit 1884 entsprechend ihrem Slogan "Schutz und Sicherheit im Zeichen der Burg". Die NÜRNBERGER ist großer Personen- und Sachversicherer, Partner mittelständischer Betriebe und berufsständischer Versorgungseinrichtungen. Mit ihren innovativen Entwicklungen zur Altersvorsorge, Berufsunfähigkeits-Versicherung, gewerblichen Versicherung sowie rund ums persönliche Hab und Gut hat sich die NÜRNBERGER einen ausgezeichneten Ruf im deutschen Versicherungsmarkt erworben.





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