NRW.BANK.Studienpreis "Wohnen und Stadt" verliehen

Gewinner kommen aus Dortmund, Aachen, Bochum und Münster

(lifePR) ( Düsseldorf, )
Die NRW.BANK hat heute mit dem NRW.BANK.Studienpreis drei Masterarbeiten und eine Dissertation ausgezeichnet, die sich auf herausragende Weise mit dem Thema „Wohnen und Stadt“ auseinandergesetzt haben. Die Gewinner kommen von der Technischen Universität Dortmund, der RWTH Aachen, der Ruhr-Universität Bochum sowie der WWU Münster. Der Preis, der nunmehr bereits zum zehnten Mal studentische Forschungsleistungen würdigt, wurde im Rahmen des NRW.BANK.Kolloquiums 2018 „Die digitale Zukunft unserer Städte – neue Möglichkeiten für die Stadtentwicklung“ in der NRW.BANK in Münster verliehen.

Die Digitalisierung durchzieht alle Bereiche der Gesellschaft und hat auch Auswirkungen auf die Stadtentwicklung. Von Mobilitätsangeboten über Online-Shopping und die Folgen für den Einzelhandel vor Ort bis hin zu der Frage welche Vorteile eine Smart City hat, zeigt sich: Städte und Gemeinde müssen Wege finden, um die Digitalisierung für sich zu nutzen. 

Mit dem NRW.BANK.Studienpreis „Wohnen und Stadt“ werden Studienabschlussarbeiten gewürdigt, die sich mit diesem Themenkomplex auseinandersetzen. Aufgrund der besonderen Qualität der Abschlussarbeiten, wurden in diesem Jahr erstmalig drei 1. Plätze sowie ein Sonderpreis verliehen. „Die diesjährigen Preisträger haben sich mit wichtigen Fragen der Stadtentwicklung auseinandergesetzt und Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen entwickelt. Die wissenschaftliche Qualität der Abschlussarbeiten war in diesem Jahr herausragend und bestätigt die Relevanz des Studienpreises“, erklärt Dietrich Suhlrie, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK.

Die Gewinner

Die mit 1.500 Euro dotierten ersten Preise gehen an:


Simon Hein „Mikroapartments als neues Phänomen am Immobilienmarkt- Eine Untersuchung der Auswirkungen und Potenziale von Mikroapartments am Beispiel der Stadt Köln“ (Masterarbeit, RWTH Aachen)
Rogério Lopes „Tourismusgentrifizierung in Lissabon: Eine empirische Analyse der bisherigen Folgen in Mouraria“ (Masterarbeit, TU Dortmund)
Felix Leo Matzke „Der Verfügungsfonds als Instrument kooperativer Stadtteilentwicklung? Eine Analyse anhand von Fallbeispielen in Programmgebieten der "Sozialen Stadt" NRW“ (Masterarbeit, Ruhr-Universität Bochum)


Der ebenfalls mit 1.500 Euro dotierte Sonderpreis geht an die Dissertation von Dr. Danielle Gluns: „From Planning to Policy? Local Housing Governance for the Growing Cities Vienna and Washington, D.C.“ (WWU Münster)

Ausgezeichnet wurden die Arbeiten – neben ihrem hohen wissenschaftlichen Standard – insbesondere für ihre Aktualität und ihren Praxisbezug. Der Preis wird im Vorschlagsverfahren vergeben. Vorschlagsberechtigt ist die Lehrkraft der Hochschule, die die jeweilige Arbeit betreut hat. Voraussetzung ist, dass die Arbeit an einer nordrhein-westfälischen Hochschule verfasst wurde.

Über die Gewinner hat eine Jury unter der Moderation von Dietrich Suhlrie, Vorstandsmitglied der NRW.BANK, entschieden. Jurymitglieder sind Prof. Hans H. Blotevogel (Universität Wien), Prof. Manfred Hommel (ehemals Ruhr Universität Bochum), Dipl.-Ing. BDB Hartmut Miksch (Ehrenpräsident der Architektenkammer) sowie Dr. Daniel Zerweck (Geschäftsführer europiZe UG).

Das NRW.BANK.Kolloquium findet seit 2009 einmal im Jahr rund um die Themen Wohnen und Stadtentwicklung statt. In diesem Jahr ging es um „Die digitale Zukunft unserer Städte – neue Möglichkeiten für die Stadtentwicklung“. Im Mittelpunkt stand die Frage, was eine „Smart City“ ausmacht, wie smarte und digitale Ansätze die Stadtentwicklung unterstützen können und welche Akteure diesen Prozess unterstützen können.

Bilder der Preisverleihung finden Sie in der Bildergalerie

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nrwbank.de/wohnen

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