Donnerstag, 19. Juli 2018


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Tanzrecherche NRW #22

Abschlusspräsentation im tanzhaus nrw am 15. Dezember 2017, 18:00 Uhr

Wuppertal, (lifePR) - Seit Ende September recherchieren der belgische Choreograf und Tänzer Mohamed Boujarra und der in Berlin lebende Fotograf und Maler Atis Jacobsons in Düsseldorf. Unter dem Titel »Common Practice« nähern sie sich noch bis zum 15. Dezember 2017 den Triebfedern der Kreativität in künstlerischen und alltäglichen Praktiken an. In diesem Zusammenhang schließen sie zum einen an das Spielzeitthema des gastgebenden tanzhauses nrw an, das unter dem Titel »Ceremony now!« säkulare und rituelle Praktiken und Zeremonien untersucht. Zum anderen reflektieren sie u.a. Ideen und Konzepte von Joseph Beuys, mit denen der in Düsseldorf verankerte Aktionskünstler ein künstlerisch-kreatives Mitgestalten der Gesellschaft und der Politik forderte. In mehreren Arbeitsphasen treten die Stipendiaten mit Künstler*innen aus dem Umfeld des WELTKUNSTZIMMER in Kontakt, schlagen ihre Forschungsstation bei Zitty.Familie in der Stadtmitte auf, tauschen sich mit Besucher*innen aus und entwickeln Räume der Begegnung als Teil ihrer Forschung.

Am Freitag, 15. Dezember 2017, 18:00 präsentieren die Stipendiaten im tanzhaus nrw (Studio 6) abschließend ihre Rechercheergebnisse.

Ein Projekt des NRW KULTURsekretariats und des tanzhaus nrw im Rahmen der »Tanzrecherche NRW«, in Kooperation mit WELTKUNSTZIMMER – das interdisziplinäre Kunstzentrum der Hans Peter Zimmer Stiftung und Zitty.Familie – Zentrum für Kinder, Jugendliche und Familien in der Stadtmitte.

Tanzrecherche NRW:
Die »Tanzrecherche NRW« bietet seit 2009 Tänzer*innen, Choreograf*innen, Performer*innen und Musiker*innen die Möglichkeit, mehrere Wochen in NRW zu arbeiten und zu recherchieren. Mit der »Tanzrecherche NRW #22« hat das NRW KULTURsekretariat sein etabliertes Förderprogramm maßgeblich weiterentwickelt und in Verbindung mit dem tanzhaus nrw in Düsseldorf einen Perspektivwechsel von der kommunalen hin zur institutionellen Ebene vollzogen. Noch mehr als bisher will die Tanzrecherche damit internationale Impulse nach NRW bringen und mit jeder Residenz den Austausch zwischen internationalen Stipendiat*innen mit der NRW-Szene fördern. Antragsteller und betreuende Institutionen sind seitdem Produktionshäuser, Festivals oder Kompanien, sofern sie über ausreichende Strukturen und logistische Möglichkeiten verfügen. Dadurch kann zugleich eine stärkere Einbindung in die jeweiligen Spielzeitthemen und -schwerpunkte gewährleistet werden. Für 2018 sind weitere Partner und Städte im Gespräch.

Das Programm ist ausdrücklich nicht produktionsorientiert, zielt also gerade nicht auf die Umsetzung weitgehend fertiger Konzepte. Damit unterscheidet sie sich von vielen anderen Fördermodellen, nicht nur im Bereich Tanz. Vielmehr liegt der Schwerpunkt auf der intensiven Förderung künstlerischer Arbeit und Entwicklung experimenteller Arbeitsweisen. Geboten werden Stipendien für ein bis zwei Personen – davon mindestens ein internationaler Gast – sowie die Übernahme von Wohn-, Reise- und Materialkosten, außerdem eine persönliche Betreuung, Mentoring und Moderation. Die Ergebnisse werden jeweils abschließend in der gastgebenden Partnerinstitution öffentlich präsentiert. Durch sein Netzwerk unterstützt das NRWKS die Stipendiat*innen. Es moderiert die Aufenthalte als betreuende zentrale Kontaktstelle und vermittelt Begegnungen und Gespräche mit Künstler*innen und Kulturinstitutionen ganz unterschiedlicher Disziplinen und Forschungseinrichtungen.

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