Samstag, 23. September 2017


  • Pressemitteilung BoxID 666598

NORMA Group mit erfolgreichem ersten Halbjahr 2017

Maintal, (lifePR) -
Umsatz steigt von Januar bis Juni 2017 um 12,2 Prozent auf 519,0 Millionen Euro
Bereinigtes EBITA erhöht sich um 9,3 Prozent auf 91,7 Millionen Euro
Bereinigte EBITA-Marge auf nachhaltig hohem Niveau von 17,7 Prozent
Wachstum in allen drei Regionen EMEA, Amerika und Asien-Pazifik
Angepasste Prognose für Gesamtjahr 2017 von rund 4 bis 7 Prozent organischem Wachstum bestätigt


 Die NORMA Group, ein internationaler Marktführer für hochentwickelte Verbindungstechnologie, ist in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 solide gewachsen. Der Umsatz stieg von Januar bis Juni 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12,2 Prozent auf 519,0 Millionen Euro (H1 2016: 462,8 Millionen Euro). Das organische Wachstum betrug 4,8 Prozent. Die Akquisitionen von Autoline, Lifial und Fengfan trugen mit 6,2 Prozent zum Umsatz bei. Währungseffekte wirkten sich mit 1,2 Prozent ebenfalls positiv auf das Umsatzwachstum aus. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (bereinigtes EBITA) stieg im ersten Halbjahr 2017 gegenüber den ersten sechs Monaten 2016 um 9,3 Prozent auf 91,7 Millionen Euro (H1 2016: 83,9 Millionen Euro). Die bereinigte EBITA-Marge (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Amortisation im Verhältnis zum Umsatz) blieb in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2017 auf einem nachhaltig hohen Niveau von 17,7 Prozent (H1 2016: 18,1 Prozent).

„Das erste Halbjahr 2017 ist noch besser verlaufen, als wir ursprünglich erwartet hatten. Daher haben wir im Juli unsere Prognose für das Gesamtjahr 2017 erhöht“, sagt Werner Deggim, Vorstandsvorsitzender der NORMA Group. „Die guten Ergebnisse im zweiten Quartal 2017 bestätigen uns in dieser Einschätzung. Da sich das Geschäft in allen drei Regionen deutlich belebt hat, gehen wir für 2017 nun von einem organischen Umsatzwachstum von rund 4 bis 7 Prozent aus.“

Im zweiten Quartal 2017 stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 11,8 Prozent auf 264,1 Millionen Euro (Q2 2016: 236,2 Millionen Euro). Das bereinigte EBITA belief sich im Zeitraum April bis Juni 2017 auf 46,6 Millionen Euro, ein Plus von 6,6 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2016 (Q2 2016: 43,8 Millionen Euro). Die bereinigte EBITA-Marge erreichte im zweiten Quartal 2017 17,7 Prozent (Q2 2016: 18,5 Prozent).

Deutliches Umsatzwachstum in allen drei Regionen

In der Region EMEA (Europe, Middle East and Africa) steigerte die NORMA Group den Umsatz in den ersten sechs Monaten 2017 gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 um 10,7 Prozent auf 251,6 Millionen Euro (H1 2016: 227,3 Millionen Euro). Gründe hierfür waren ein solides organisches Umsatzwachstum sowie ein akquisitorisches Wachstum aus der Konsolidierung von Autoline und Lifial.

Der Umsatz in der Region Amerika belief sich im ersten Halbjahr 2017 auf 212,6 Millionen Euro (H1 2016: 198,5 Millionen Euro), ein Anstieg um 7,1 Prozent. Das lässt sich auf die langsame Erholung des US-Marktes für Nutzfahrzeuge, Land- und Baumaschinen zurückführen. Auch das gute Geschäft mit Lösungen für Wassermanagement im zweiten Quartal wirkte sich positiv auf das Umsatzwachstum aus. Hinzu kamen Umsatzerlöse aus der Akquisition von Autoline sowie positive Währungseffekte im Zusammenhang mit dem US-Dollar.

In der Region Asien-Pazifik erzielte die NORMA Group von Januar bis Juni 2017 ein Umsatzplus von 48,1 Prozent auf 54,9 Millionen Euro (H1 2016: 37,0 Millionen Euro). Dies war unter anderem bedingt durch erfolgreich durchgeführte Produktionslokalisierungen, eine hohe Nachfrage nach Verbindungstechnologie, insbesondere im Bereich für maßgeschneiderte Produktlösungen (Engineered Joining Technology, EJT) sowie durch die Akquisitionen von Autoline und Fengfan.

Erfolgreicher Abschluss der Akquisition von Fengfan

Im zweiten Quartal hat die NORMA Group nach Genehmigung der zuständigen Behörden den Erwerb von Fengfan Fastener Co., Ltd. („Fengfan“) erfolgreich abgeschlossen. Bereits am 28. März 2017 hatte die NORMA Group den Kaufvertrag über 80 Prozent der Anteile an dem chinesischen Hersteller von Verbindungsprodukten aus Edelstahl und Kunststoff sowie Spezialtextilien unterzeichnet. Die Konsolidierung von Fengfan erfolgte im zweiten Quartal 2017. Bereits im Januar 2017 hatte die NORMA Group den portugiesischen Hersteller von Metallschellen Lifial - Indústria Metalúrgica de Águeda, Lda. („Lifial“) erworben.

Eigenkapital leicht gesunken

Zum Stichtag 30. Juni 2017 betrug das Konzerneigenkapital 476,0 Millionen Euro. Das entspricht einem leichten Rückgang um 1,6 Prozent gegenüber dem Jahresende 2016 (31. Dezember 2016: 483,6 Millionen Euro). Aufgrund der Auszahlung der Dividende in Höhe von insgesamt 30,3 Millionen Euro im Mai 2017 und aufgrund von Effekten im Zusammenhang mit der Akquisition von Fengfan lag die Eigenkapitalquote zum Ende des zweiten Quartals 2017 bei 36,0 Prozent (31. Dezember 2016: 36,2 Prozent). Die Nettoverschuldung einschließlich Sicherungsinstrumenten stieg zum 30. Juni 2017 gegenüber dem Ende des Vorjahres um 7,5 Prozent auf 423,9 Millionen Euro (31. Dezember 2016: 394,2 Millionen Euro). Dies wurde beeinflusst von den Auszahlungen für die Dividende und die Akquisitionen.

Bestätigung des angepassten Ausblicks für das Gesamtjahr 2017

Am 13. Juli 2017 erhöhte die NORMA Group auf Grundlage der vorläufigen, nicht geprüften Zahlen für das zweite Quartal 2017 sowie der erwarteten Konzernumsatzerlöse bis Jahresende die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2017. Diese Prognose bestätigt die NORMA Group nun mit den endgültigen Zahlen für das zweite Quartal 2017. Für das Gesamtjahr 2017 erwartet der Vorstand demnach gegenüber 2016 ein organisches Wachstum von rund 4 bis 7 Prozent (bisherige Prognose: „moderates organisches Wachstum von rund 1 bis 3 Prozent“). Aus den Akquisitionen von Autoline, Lifial und Fengfan erwartet der Vorstand zusätzlich einen Beitrag zum Konzernumsatz von rund 55 Millionen Euro (bisherige Prognose: „rund 45 Millionen Euro“). Die NORMA Group strebt für 2017 eine nachhaltige bereinigte EBITA-Marge auf dem Niveau der Vorjahre von über 17,0 Prozent an (2016: 17,6 Prozent; 2015: 17,6 Prozent; 2014: 17,5 Prozent).

Zum 30. Juni 2017 beschäftigte die NORMA Group insgesamt 7.414 Mitarbeiter einschließlich Leiharbeitnehmern. Das entspricht einem Anstieg um 750 Beschäftigte gegenüber dem Ende des Vorjahres (31. Dezember 2016: 6.664 Mitarbeiter). Dies wurde insbesondere bedingt durch die Akquisitionen von Lifial und Fengfan in der ersten Jahreshälfte 2017.

Wichtiger Hinweis

Diese Presseerklärung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen. In die Zukunft gerichtete Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse beziehen und solche in die Zukunft gerichteten Formulierungen wie „glaubt“, „schätzt“, „geht davon aus“, „erwartet“, „nimmt an“, „prognostiziert“, „beabsichtigt“, „könnte“, „wird“ oder „sollte“ oder Formulierungen ähnlicher Art enthalten. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten, da sie sich auf zukünftige Ereignisse beziehen und auf gegenwärtigen Annahmen der Gesellschaft basieren, die gegebenenfalls in der Zukunft nicht oder nicht wie angenommen eintreten werden. Die Gesellschaft weist darauf hin, dass solche zukunftsgerichteten Aussagen keine Garantie für die Zukunft sind; die tatsächlichen Ergebnisse einschließlich der Finanzlage und der Profitabilität der NORMA Group SE sowie der Entwicklung der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen können wesentlich von denjenigen abweichen (insbesondere negativer ausfallen), die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Selbst wenn die tatsächlichen Ergebnisse der NORMA Group SE, einschließlich der Finanzlage und Profitabilität sowie der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, mit den zukunftsgerichteten Aussagen in dieser Presseerklärung übereinstimmen sollten, kann nicht gewährleistet werden, dass dies auch weiterhin in der Zukunft der Fall sein wird.

NORMA Group SE

Die NORMA Group ist ein internationaler Marktführer für hochentwickelte Verbindungstechnik. Das Unternehmen fertigt ein breites Sortiment innovativer Verbindungslösungen sowie Technologien für das Wassermanagement. Mit rund 7.400 Mitarbeitern beliefert die NORMA Group Kunden in 100 Ländern mit mehr als 35.000 Produktlösungen. Dabei unterstützt die NORMA Group ihre Kunden und Geschäftspartner, auf globale Herausforderungen wie den Klimawandel und die zunehmende Ressourcenverknappung zu reagieren. Zum Einsatz kommen die Verbindungsprodukte in Fahrzeugen, Schiffen und Flugzeugen, im Wassermanagement sowie in Produktionsanlagen der Pharmaindustrie und Biotechnologie. Im Jahr 2016 erwirtschaftete die NORMA Group einen Umsatz von rund 895 Millionen Euro. Das Unternehmen verfügt über ein weltweites Netzwerk mit 29 Produktionsstätten und zahlreichen Vertriebsstandorten in Europa, Nord-, Mittel- und Südamerika sowie im asiatisch-pazifischen Raum. Hauptsitz ist Maintal bei Frankfurt am Main. Die NORMA Group SE ist an der Frankfurter Wertpapierbörse im regulierten Markt (Prime Standard) gelistet und Mitglied im MDAX.

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