Spannungsvolle Foto-Kompositionen: Ingo Mittelstaedt mit dem New York-Stipendium ausgezeichnet

(lifePR) ( Hannover, )
Der in Hannover lebende Fotokünstler Ingo Mittelstaedt erhält das New York-Stipendium 2015. Die gemeinsam vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der Sparkassenstiftung vergebene Auszeichnung ermöglicht ihm einen zwölfmonatigen Aufenthalt in New York.

"In der Metropole New York ist Ingo Mittelstaedt ganz nah dran am vielfältigen kulturellen Leben. Er hat die Chance, sich von verschiedensten Eindrücken und Motiven inspirieren zu lassen. Ich wünsche dem Künstler viele neue Impulse, die seine Kreativität anregen", sagt Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajić.

Ingo Mittelstaedt konnte sich mit seiner Fotokunst gegen eine große Zahl sehr guter Bewerber durchsetzen. Der Stipendiat wurde von einer hochkarätigen Jury ausgewählt. Fundstücke, Objekte des Alltags, der Natur oder der Kunst sind das Ausgangsmaterial seines künstlerisch-fotografischen Werkes. Mit diesen einfachen Werkstoffen und Objekten erzielt Mittelstaedt spannungsvolle abstrakte fotografische Kompositionen in einem Wechselspiel von Farbe, Form und Raum. Die Jury hob hervor, dass Mittelstaedt seine Arbeiten in den vergangenen Jahren konsequent und kontinuierlich weiterentwickelt hat. "So gelang es ihm, seine abstrakten Raumillusionen und -kompositionen in einen spannungsvollen Dialog mit Objekten und Kunstwerken im realen Ausstellungsraum zu stellen. Die formale Auseinandersetzung mit Komposition und Raum im Bild ergänzte er zunehmend mit Referenzen zum kunsthistorischen und institutionellen Kontext. Schließlich überzeugte die Jury die Konzeption seiner künstlerischen Pläne in New York", so Jury-Mitglied René Zechlin vom Ludwig Hack-Museum Ludwigshafen.

"Seit Mitte der Nuller-Jahre gibt es in den USA eine junge Generation von Fotografen, deren Arbeiten das Repräsentationsdilemma der Fotografie - den Zwang zum Abbilden von Wirklichkeit, der aus der technischen Disposition analoger Fotografie entstand ‑, hinter sich lassen. Das Gemachtsein, die Konstruktion des fotografischen Abbildes, steht hier im Vordergrund, und der Dialog mit anderen Medien wie der Malerei und der Skulptur wird nicht gescheut. Mit diesem Ansatz fühle ich mich eng verbunden", beschreibt Mittelstaedt selbst seine Erwartungen an die Zeit in New York.

Für seinen zwölfmonatigen Aufenthalt, der am 1. Januar 2015 beginnt, werden dem Stipendiaten in New York eine Wohnung und ein Atelier zur Verfügung gestellt. Zudem sind in der Förderung ein monatlicher Zuschuss in Höhe von 1.100 Euro sowie pauschalisierte Reise- und Transportkosten enthalten. Angebunden ist das Projekt an das Kulturzentrum "International Studio and Curatorial Program" (ISCP) in New York.

Im Anschluss an das Auslandsjahr wird der Künstler seine Werke in zwei niedersächsischen Kunstvereinen präsentieren. So erhält das Publikum einen Eindruck von der künstlerischen Entwicklung, und es findet ein Austausch mit der niedersächsischen Kunstszene statt.

Zur Fachjury gehörten in diesem Jahr Kathleen Rahn (Kunstverein Hannover), Prof. Dr. Annette Tietenberg, (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig), Prof. Dr. Stephan Berg (Kunstmuseum Bonn), Gerrit Gohlke (Brandenburgischer Kunstverein Potsdam), Prof. Dr. Christoph Grunenberg (Kunsthalle Bremen) und René Zechlin (Ludwig Hack-Museum Ludwigshafen).
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