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Pressemitteilung BoxID: 349651 (Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr)
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"Sanierungsoffensive Landesstraßen" - Neue "Helscher Brücke" über die Ems zwischen Emsbüren und Freren ist für den Verkehr wieder frei gegeben

(lifePR) (Emsbüren/Freren, ) Im Beisein des Landrats des Landkreises Emsland, Reinhard Winter, und Bernhard Overberg, Bürgermeister der Gemeinde Emsbüren, sowie Vertretern des Niedersächsischen Verkehrsministeriums ist heute die neue Helscher Brücke über die Ems an der Landesstraße 58 zwischen Emsbüren und Freren für den Verkehr freigegeben worden.

Die ursprünglich im zweiten Weltkrieg zerstörte und 1951 wieder aufgebaute alte "Helscher Emsbrücke" war in die Jahre gekommen und entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die gemeinsamen Geh- und Radweg ließen sich aus statischen Gründen den heutigen Anforderungen entsprechend nicht verbreitern. Deshalb wurde in nur 2 Jahren Bauzeit neben der alten die neue "Helscher Brücke" über die Ems realisiert. Die Gesamtkosten der Baumaßnahmen belaufen sich etwa 3,3 Mio. Euro. Für das Brückenbauwerk wurden 1.700 m³ Beton, 160 t Betonstahl und 25 t Spannstahl verbaut. Für die Anpassung des Streckenverlaufes an das neue Brückenbauwerk mussten an der Landesstraße 58 etwa 500 m und an der Kreisstraße 311 etwa 100 m neue Fahrbahnen mit Radwegen gebaut werden.

In den Jahren 2012 und 2013 fließen im Rahmen der "Sanierungsoffensive Landesstraßen" jeweils rund 110 Mio. € in das Landesstraßennetz. Ziel der Landesregierung ist es, Niedersachsen durch eine leistungsfähige Straßeninfrastruktur noch wettbewerbsfähiger zu machen. Der Schwerpunkt der Sanierungsoffensive Landesstraßen liegt dabei auf der Verbesserung des vorhandenen Netzes in den Bereichen Straßenerhaltung, Erhaltung der Bauwerke sowie Neubau und Erhaltung von Radwegen. Von den jährlich knapp 110 Mio. € werden mit 87,5 Mio. € Schlaglöcher beseitigt, Straßen grundsaniert, das Radwegenetz an den Landesstraßen weiter ausgebaut, Ortsdurchfahrten erneuert und Unfallschwerpunkte beseitigt. Außerdem fließen weitere 22,1 Mio. € in die Pflege, die Beseitigung kleinerer Schäden sowie den Betriebsdienst.