Montag, 27. Februar 2017


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Projekt für Wachstum und Beschäftigung im Harz ausgeschrieben

(lifePR) (Hannover, ) Zur Unterstützung der Initiative "Zukunft Harz" durch eine externe Beratungsgesellschaft wurde heute das europaweite Vergabeverfahren eröffnet. Über einen Zeitraum von 16 Monaten sollen die Landkreise Goslar und Osterode am Harz durch die externe Beratung darin unterstützt werden, die Potenziale der Region zu erheben, Projektideen zu entwickeln und die besten Projekte umzusetzen. Das Land fördert die Initiative "Zukunft Harz" mit bis zu 2 Mio. EUR aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW).

"In Anknüpfung an die vorhandenen Stärken der Region sollen alle Ideen vorbehaltlos auf den Tisch", so Bode. "Es geht darum, die besten Projekte für Wachstum und Beschäftigung zu identifizieren und umzusetzen. Dieser projektorientierte Ansatz hat sich in der Vergangenheit bei einer Reihe regionaler Vorhaben bewährt und soll auch im Harz dazu beitragen, eine nachhaltige, selbsttragende Dynamik auszulösen."

Neben den Landkreisen sind auch namhafte regionale Unternehmer und Vertreter der Wissenschaft mit an Bord. Nur wenn Projekte einen greifbaren Nutzen für die Wirtschaft vor Ort haben, können Arbeitsplätze nachhaltig gesichert und geschaffen werden. Ebenso ist eine enge Abstimmung mit den bestehenden Wirtschaftsförderungsgesellschaften, wie der projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH oder der Südniedersachsen Stiftung, vorgesehen.

"Durch die Stärkung der regionsinternen Kräfte setzen wir an den Ursachen der strukturellen Probleme an", so Bode. "Langfristig werden sich die Regionen im Wettbewerb nur dann behaupten können, wenn die Akteure vor Ort an einem Strang ziehen und ihr Schicksal selber in die Hand nehmen."

Für den Minister ist die Initiative "Zukunft Harz" daher auch ein Vertrauensbeweis in das Können der regionalen Akteure: "Wir haben in Niedersachsen gute Erfahrungen mit der Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Regionen gemacht. Das schafft den Freiraum für neue, manchmal auch unkonventionelle Lösungen, die gerade in der derzeit wirtschaftlich schwierigen Situation gebraucht werden", betonte Bode.

Der Start der Initiative "Zukunft Harz" ist für die zweite Jahreshälfte 2010 vorgesehen.

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