Engagiert beim Gewässerschutz!

Niedersächsischer Städte- und Gemeindebund für Empfehlungen des Runden Tisches "Gewässerschutz Werra/Weser"

(lifePR) ( Hannover, )
Nachdem der Runde Tisch "Gewässerschutz Werra/Weser und Kaliproduktion" seine Empfehlungen für eine Lösung der Probleme der durch das Unternehmen K & S seit Jahrzehnten in die Werra eingeleitenden Kalirohsalze abgegeben hat, hat sich der Bau-, Umwelt- und Planungsausschuss des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB) dafür ausgesprochen, den Empfehlungen zu folgen. Nach Ansicht des kommunalen Spitzenverbandes gibt das Wasserhaushaltsgesetz im Einklang mit der Wasserrahmenrichtlinie anspruchsvolle Ziele vor. Die Umsetzung der Lösungsvorschläge des Runden Tisches könne einen wichtigen Beitrag zur Erreichung dieser Ziele leisten, erklärte Samtgemeindebürgermeister a.D. Harm Poppen, Westerholt, als Vorsitzender des Bau- Umwelt- und Planungsausschusses am Dienstag. Nach der Wasserrahmenrichtlinie soll für alle Gewässer in Europa ein guter ökologischer Zustand angestrebt werden.

Die Empfehlungen des Runden Tisches präsentierte Hartmut Koch, Bürgermeister des Flecken Bodenfelde und Mitglied der Runden Tisches, dem Bau- Umwelt- und Planungsausschuss des NSGB. Diese Empfehlungen basieren auf umfassenden technischen, ökologischen und wirtschaftlichen Untersuchungen und haben in zahlreichen fachlichen Erörterungen breiten Konsens gefunden. Danach hat der "Runde Tisch" eine Lösung vorgeschlagen, die sich aus Maßnahmen zur Verminderung und Verwertung von Produktionsabfällen durch weitere Optimierung des Betriebs, aus Maßnahmen zur lokalen und überlokalen Entsorgung unvermeidbarer Abfälle und aus weiteren Prüfaufträgen zusammensetzt. Unter anderem sehen die Lösungsvorschläge auch den Bau einer Fernleitung vor, wenn trotz Umsetzung aller anderen in Betracht kommenden Maßnahmen weiterhin anfallendes Salzabwasser entsorgt werden muss. Dabei müssen nach Ansicht des NSGB auch eine ökologisch verträgliche Einleitung im Bereich der Nordsee und mögliche nachteilige Folgen für die Küstenregion Berücksichtigung finden. Als besonders wichtig gilt auch, dass das Unternehmen K & S weiterhin den jeweiligen Stand der Technik zur Vermeidung und Verwertung von Reststoffen aus der Kaliproduktion aufnehme und unverzüglich umsetze, fordert der NSGB. Ein Abwälzen der Probleme allein auf die Fernleitung zur Nordsee, ohne zuvor Maßnahmen zur stärkeren Abfallvermeidung zu ergreifen, seien nicht akzeptabel. Es sei aber begrüßenswert, dass schon jetzt Maßnahmen umgesetzt werden sollen, um die Gewässergüte zu verbessern.

Seit mehr als 100 Jahren werden im Werratal an der hessisch-thüringischen Landesgrenze hochwertige Kalirohsalze gewonnen. Die dabei anfallenden salzhaltigen Rückstände und Salzabwasser werden unter anderem in die Werra eingeleitet und haben im Laufe der Jahrzehnte zu einer erheblichen Belastung der Gewässer geführt. Im Jahr 2007 war mit dem Ziel der Erarbeitung von Lösungsvorschlägen zur Verbesserung der Umweltsituation ein Runder Tisch gegründet worden. ?
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