Donnerstag, 19. Juli 2018


  • Pressemitteilung BoxID 377948

Landesverordnung regelt erstmals den Erschwernisausgleich für Wald

Hannover, (lifePR) - Die Niedersächsische Landesregierung hat in ihrer heutigen Kabinettssitzung eine neue "Verordnung über den Erschwernisausgleich für forstwirtschaftlich genutzte Naturschutzflächen" beschlossen.

Erstmals wird damit ein Ausgleich für finanzielle Nachteile der ordnungsgemäßen Forstwirtschaft in geschützten Teilen von Natur und Landschaft eingeführt.

Waldeigentümer erhalten künftig einen angemessen Ausgleich für naturschutzfachlich begründete Bewirtschaftungsauflagen, sofern diese eine wesentliche Erschwernis bedeuten

Die neue Landesverordnung gleicht ausschließlich Auflagen für Waldflächen aus, die im europaweiten Schutzgebietsnetz "Natura 2000" liegen.

"Vertragsnaturschutz im Privatwald ist kein wirksames Instrument für einen angemessenen finanziellen Ausgleich", erläuterte Umweltminister Dr. Stefan Birkner.

"Besser bietet sich der Erschwernisausgleich für Wald in Analogie zu demjenigen für Grünland an. Wir kommen so den Zielen des Artenschutzes, des Erhalts und der Steigerung der Biodiversität sowie den ökologischen Funktionen des Ökosystems Wald entgegen", so der Umweltminister.

"Die neue Verordnung steigert die Akzeptanz von Maßnahmen des Naturschutzes bei den Waldbesitzern und bietet für die damit verbundenen Erschwernisse einen angemessenen finanziellen Ausgleich", ergänzte Forstminister Gert Lindemann.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Der Rundfunkbeitrag ist rechtens - einmal!

, Verbraucher & Recht, ARAG SE

Das Bundesverfassungsger­icht (BVerfG) verkündete am heutigen Vormittag das Urteil zur Rechtmäßigkeit des Rundfunkbeitrages. Demnach ist dieser...

Kündigung wegen eigenmächtigem Urlaub

, Verbraucher & Recht, ARAG SE

Nimmt eine Arbeitnehmerin eigenmächtig Spontanurlaub und erscheint auch nach Aufforderung durch den Arbeitgeber nicht im Betrieb, ist die Kündigung...

Kein Smartphone-Verbot

, Verbraucher & Recht, ARAG SE

Allein der Umstand, dass ein Kind ein Smartphone und freien Internetzugang hat, rechtfertigt noch keine familiengerichtliche­n Auflagen zur Mediennutzung....

Disclaimer