Neue Chefin der Landesgruppe Baden-Württemberg will junge Ärztinnen und Ärzte aufs Land holen

(lifePR) ( Sachsenheim, )
Dr. Brigitte Szaszi ist neue Vorsitzende der Landesgruppe Baden-Württemberg des NAV-Virchow-Bundes. Die Allgemeinmedizinerin folgt auf Dr. Berthold Spahlinger, der 2017 in den Ruhestand trat.

Szaszi will ihre berufspolitische Arbeit darauf fokussieren, dem Ärztemangel entgegenzuwirken und die Niederlassungsbereitschaft unter jungen Ärzten zu fördern. „Die Niederlassung muss – besonders in der Peripherie – für junge Kolleginnen und Kollegen attraktiver werden. Insbesondere auf dem Land brauchen wir bei zunehmender Überalterung der Bevölkerung auch in Zukunft engagierte Ärzte. Dabei gilt es auch, den zunehmenden Anteil an Ärztinnen zu berücksichtigen, die Familie und Beruf vereinbaren möchten.“ Die verheiratete Ärztin hat selbst zwei Kinder im schulpflichtigen Alter.

Wichtig ist Szaszi auch, dass junge Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen bereits während der Weiterbildung die Tätigkeit im ambulanten Bereich kennenlernen. So könnten schon früh Kontakte geknüpft und potentielle Nachfolger gefunden werden.

Die neue Chefin der Landesgruppe Baden-Württemberg fordert zudem mehr Studienplätze, neue Regeln für die Auswahlkriterien zur Studienzulassung und eine transparentere, leistungsgerechte Vergütung in Form von Einzelleistungen. Im Praxisalltag solle es mehr Zeit für den Arzt-Patienten-Kontakt geben, der bürokratische Aufwand müsse reduziert werden.

Szaszi war bereits seit 2015 Mitglied des Vorstandes. Neben dem stellvertretenden Landesvorsitzenden Dr. Klaus Bogner gehören noch Dr. Rolf Seyffer, Dr. Herbert Mann, der ehemalige Bundesvorsitzende Dr. Maximilian Zollner sowie Dr. Fritz Lenz dem Vorstand der Landesgruppe Baden-Württemberg an.
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