Mittwoch, 21. Februar 2018


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Wer piept in Gärten und Parks?

NABU ruft zur Stunde der Wintervögel vom 6. bis 8. Januar 2012 auf / jetzt Futterstelle für Zählung anlegen

Hamburg, (lifePR) - Vom 6. bis 8. Januar 2012 veranstaltet der NABU bundesweit die "Stunde der Wintervögel" und ruft damit Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Gezählt werden soll ausschließlich im Siedlungsbereich, also nicht im Wald oder im freien Feld. Ideal sei eine Futterstelle vor dem Fenster, die für einen guten Erfolg jetzt schon eingerichtet werden sollte, so der NABU.

"Wo genau kommen die Vögel im Winter vor, wo sind sie häufig und wo selten geworden, wie wirkt sich der Klimawandel auf die Wintervögel aus?", erläutert Biologe Bernd Quellmalz, Sprecher des NABU Hamburg, den Hintergrund der Aktion. "Je genauer wir über solche Fragen Bescheid wissen, desto besser können wir uns für den Schutz der Vögel einsetzen!"

Im Januar stehen vor allem jene Vögel im Blickpunkt, die auch bei Schnee und Kälte bei uns ausharren. Das sind zum einen die so genannten Standvögel, die das ganze Jahr über bei uns bleiben. Zu ihnen zählen Blau- und Kohlmeise, Haussperling, Grünfink, Zaunkönig, Rotkehlchen und Amsel. Daneben lassen sich Wintergäste wie Erlenzeisig, Bergfink, Wacholder- und Rotdrossel beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa ziehen. Bei Nahrungsengpässen tauchen in manchen Wintern in riesiger Zahl so genannte Invasionsvögel wie der Seidenschwanz auf.

Eine besondere Qualifikation außer Freude und Interesse an der Vogelwelt ist für die Teilnahme nicht nötig. Unter den Teilnehmern werden Preise wie eine naturkundliche Reise, Bücher, CDs und Klingeltöne verlost. Die Auswertung der Meldungen wird im Internet live zu verfolgen sein. Und so funktioniert die "Stunde der Wintervögel": Von einem ruhigen Plätzchen aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Das vermeidet Doppelzählungen.

"Wer seine Stunde der Wintervögel zu einem Erfolg machen möchte, sollte schon jetzt bei sich auf dem Balkon oder im Garten eine Futterstelle einrichten", gibt Quellmalz einen Tipp. "In unserem Infozentrum beraten unsere Vogelexperten gerne Bürgerinnen und Bürger, wie den Vögeln mit der Fütterung nicht geschadet wird." Grundsätzlich empfiehlt der NABU beispielsweise ein so genanntes Futtersilo, weil darin das Futter vor Nässe und Verunreinigung durch Vogelkot geschützt ist. Mit speziellem Vogelfutter können gezielt Buchfink, Dompfaff und Spatz an das Silo gelockt werden.

Den MELDEBOGEN gibt es unter Tel.: 040 / 69 70 89 0 (ACHTUNG! Zwischen 23.12. und 2.1. nicht besetzt!) und unter www.NABU-Hamburg.de/stundederwintervoegel. Dort ist auch die Online-Teilnahme möglich. Am 7. und 8. Januar von 10 bis 18 Uhr werden die Meldungen auch unter Tel.: 0800-1157-115 entgegengenommen. Teilnahmeschluss ist der 16. Januar. Im NABU-Infozentrum Eimsbüttel, Osterstraße 58 berät der NABU zu den Öffnungszeiten (Mo bis Do 14 bis 17 Uhr) Naturfreunde noch bis einschließlich 22. Dezember 2011 und dann wieder ab 9. Januar 2012 rund um die Winterfütterung und Wintervögel.

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