Montag, 21. Mai 2018


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NABU erzielte Erfolg bei Rettung einer Waldfläche in Eimsbüttel

Hamburg, (lifePR) - Der NABU Hamburg begrüßt die Entscheidung des Senats, die Wald-Fläche des Willinks Parks nicht zu bebauen. Diesen Beschluss teilte der Senat dem NABU kürzlich in einem Schreiben mit. Damit scheint die Zerstörung des Waldgebietes, das als wichtiges Nahrungsgebiet für Fledermäuse und mit sehr altem, mächtigem Baumbestand eine besondere Bedeutung aufweist, vorerst vom Tisch zu sein.

Bereits im Dezember vergangenen Jahres entschieden sich die Bezirkspolitiker von SPD und GAL im Bezirk Eimsbüttel für den Erhalt des Waldes an der Straße Willinks Park.

"Die politischen Gremien der Bezirksfraktionen GAL und SPD, hatten unsere Bedenken gegen die Zerstörung sehr ernst genommen und die ökologische Bedeutung dieses Waldgebietes anerkannt", zeigt sich Dieter Siebeneicher von der NABU-Gruppe Eimsbüttel zufrieden. Die Bebauung der Fläche Willinks Park wurde aus dem Eimsbütteler Wohnungsbauprogramm herausgenommen. "Im Rahmen des hohen Baudruckes war es für die Politiker keine leichte Entscheidung. Wir sind glücklich über diese Entscheidung und über den Einsatz für den Erhalt dieser Waldfläche."

Neben den NABU-Gruppen Eimsbüttel und Baumschutz protestierten auch andere Naturschutzverbände, der Naturschutzrat und viele weitere Akteure gegen die geplante Zerstörung des Waldgebietes. Siebeneicher: "Der Willinks Park ist damit vorerst aus dem Fokus der Bebauungsflächen herausgenommen." Die Befürchtung, der Senat könne das Gebiet evozieren, erwies sich als unbegründet. "Dass der Senat die Bezirksentscheidung akzeptiert hat, ist aus unserer Sicht sehr lobenswert", so der NABU-Vertreter. Noch bestehe der alte Baustufenplan von 1955, der (zwar) das Gebiet Willinks Park als Grünfläche ausweist, aber die derzeitige Sicherung der Fläche mit einem Bauzaun lässt weitere Bauabsichten vermuten. "Vorerst ist wohl keine Bebauung möglich, gerettet wäre der Willinks Park jedoch erst, wenn alle Bauabsichten vom Tisch sind und das Gelände als Wald und Naturbiotop im Zentrum Lokstedts anerkannt und ausgewiesen wird", warnt Dieter Siebeneicher vor erneuten Bauabsichten in der Zukunft. "We nn die Fläche in städtisches Eigentum überginge, wäre das sicher der beste Weg zu ihrem Schutz!"

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