Mittwoch, 20. Juni 2018


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NABU Hamburg baut gemeinsam mit Jugendlichen aus Nicaragua und Hamburg Kies in die Wandse ein

Hamburg, (lifePR) - Am Mittwoch, den 01. August 2012 werden rund zwanzig Jugendliche aus Nicaragua und von der Arbeitsgemeinschaft freier Jugendverbände Hamburg e.V. (AGfJ) gemeinsam mit dem NABU aktiv und bauen Kies in den Stadtbach Wandse ein. Dadurch wird der Lebensraum 'Bach' für seine Bewohner wieder attraktiv gestaltet. Die Jugendlichen aus Léon, der nicaraguanischen Partnerstadt Hamburgs, sind im Rahmen eines seit 22 Jahren bestehenden Jugendaustausches für mehrere Wochen in der Hansestadt. In der Themenwoche "Nachhaltigkeit und Ökologie" erhalten sie nun einen Einblick in die Gewässerschutzaktivitäten des NABU Hamburg und können dann gleich selber Hand anlegen. Das Material für den Einsatz stellt das Fachamt Management des öffentlichen Raumes des Bezirksamtes Wandsbek.

"Ich find's toll, wenn sich junge Menschen engagieren", strahlt Sebastian Janiszewski, NABU-Bachpate an der Wandse. "Als ich von der Anfrage hörte, haben wir vom NABU gleich gemeinsam mit dem Bezirksamt Wandsbek nach Einsatzmöglichkeiten gesucht und sind an der Wandse fündig geworden. Mit Unterstützung der Jugendlichen können wir nun einen weiteren Abschnitt der Wandse naturnah gestalten und ihnen dabei Naturschutz in Theorie und Praxis in Hamburg näher bringen."

Die AGfJ, die die Austauschwochen organisiert, freut sich auf die gemeinsame Aktion. "Selber praktisch Hand anlegen - so lernt man am meisten", ist Sarah Jähnert von der AGfJ überzeugt. "Und gleichzeitig leisten die Jugendlichen einen Beitrag zur naturnahen Entwicklung hier in der Stadt."

Der geplante Arbeitseinsatz macht deutlich, dass schon einfache Maßnahmen die StadtNatur und die Artenvielfalt in Hamburgs Bächen fördern können. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer werden Kies in die Wandse einbauen und das Gewässer dadurch stellenweise verengen. Der Bach fließt so lokal schneller und kann Vertiefungen ausspülen, die insbesondere für Fische wichtig sind. Ein weiterer positiver Effekt ist auch, dass durch die Verwirbelung mehr Sauerstoff in das Gewässer gelangt. Insbesondere in den warmen Sommermonaten ist dies für die Bachbewohner von großer Bedeutung. Die Zwischenräume im Kies sind zudem begehrter Lebensraum für viele Kleinlebewesen, die ansonsten in den strukturarmen Abschnitten der Wandse kein Zuhause finden.

Eine Übersicht über die Gewässerschutzaktivitäten des NABU Hamburg gibt es unter www.NABU-Hamburg.de/wasser

Bei Rückfragen: Eike Schilling, Tel.: 01577 - 1593398

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