Montag, 19. Februar 2018


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Gefährliche Luftbelastung an den Landungsbrücken?

NABU Hamburg sucht Hilfe bei der Gesundheitssenatorin

Hamburg-Borgfelde, (lifePR) - Für den NABU hatte der internationale Verkehrsberater Dr. Axel Friedrich anlässlich des letzten Hafengeburtstags am 9. Mai 2014 mit einem speziellen Messgerät an verschiedenen Stellen in der Hansestadt den Anteil an ultrafeinen Partikeln in der Luft gemessen und dabei die folgenden Werte ermittelt:

- Hintergrundbelastung bei Planten un Blomen: 5.000 Partikel pro Kubikzentimeter
- dauerhafte Partikelkonzentration vorne an den Landungsbrücken 15.000 - 25.000, mit regelmäßigen Spitzen bei HADAG-Fähren um die 50.000 Partikel pro Kubikzentimeter
- Einlaufparade, in der Abgasfahne eines Kreuzfahrtschiffes max. 280.000 Partikel pro Kubikzentimeter

Der als unbedenklich geltende Wert von 2.500 Partikeln wurde somit stellenweise um mehr als das 80fache überschritten. Daher hat sich jetzt der NABU Hamburg an Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storks gewandt und darum gebeten, dass amtliche Messungen z.B. von der Luftbelastung auf den Landungsbrücken durchgeführt und von den dortigen Experten bewertet werden. Angesichts der großen Zahl von Menschen, die sich gerade im Sommer auf den Landungsbrücken im Nahbereich von Hafenfähren und Hafenrundfahrts-Schiffen aufhalten, erwartet der NABU, dass die zuständigen Behörden nun zusammenwirken, um mögliche Gefahren zu beseitigen. "Es kann nicht angehen, dass Personen- und Lastkraftwagen längst Vorkehrungen gegen gefährliche Partikelemissionen treffen müssen, die z.T. sogar öffentlich betriebene Hafenschifffahrt aber weiter ungefiltert die Luft verschmutzen darf", meint Alexander Porschke, Vorsitzender des NABU Hamburg. "Die Hamburger und ihre Gäste aus aller Welt müssen vor den Ruß partikeln geschützt werden, die ihnen von der Hafenschifffahrt vor die Nase geblasen wird. Weggucken werden wir uns nicht weiter gefallen lassen."

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