NABU gratuliert den Wildbienen: Imagewechsel geschafft

Aber Aufruf; Bunten Rittern wirksam helfen!

(lifePR) ( Oldenburg, )
Ein Imagewechsel ist geschafft - für eine breite Palette prächtig schillernder oder unscheinbarer, sehr kleiner oder auch größerer Tierarten: Wildbienen. Davon jedenfalls ist Rüdiger Wohlers, Bezirksgeschäftsführer im Oldenburger Land, überzeugt: "Dies ist erfreulicherweise der dritte Imagewechsel einst verfemter, verklärter und zu Unrecht gefürchteter Tiere in den letzten dreißig Jahren: In den 80ern waren es die Amphibien - Frösche, Kröten, Molche, in den 90ern die Fledermäuse, und jetzt sind es die Wildbienen!", freut sich der Naturschützer, der diese Erkenntnis vor allem aus den zahlreichen Kontakten zieht, die der NABU in seiner täglichen Arbeit vor Ort, aber auch in der Oldenburger Bezirksgeschäftsstelle, hat - derzeit fast 5.000 im Monat: "Heute möchten die Menschen im Garten Lebensraum für Amphibien und Fledermäuse schaffen, möchten uns unterstützen, wenn wir Teiche anlegen und Fledermausquartiere retten, und nehmen in großer Zahl an den diesbezüglichen Veranstaltungen teil. Und genauso, sogar richtig boomend, stellt es sich nun bei den Wildbienen dar - dank unserer jahrzehntelangen Aufklärungsarbeit, die den Menschen Wildbienen in ihrer Lebensweise und Bedeutung für den Naturhaushalt nahegebracht hat", berichtet der Naturschützer: "Die unersetzliche Bestäubungsleistung der Wildbienen bei Wild- und Kulturpflanzen wird von der Bevölkerung heute erkannt und anerkannt. Und auch deren Harmlosigkeit - das war in früheren Jahren durchaus ein verklärtes Thema. Heute kommen die Menschen vor allem deshalb zu uns, weil sie Informationen über den Bau so genannter Insektenhotels haben möchten, die mit sehr geringem Aufwand im Garten, aber auch sogar auf dem Balkon, gebaut werden können, um sich an den bunten Rittern der Lüfte zu erfreuen. Herzlichen Glückwunsch, Wildbienen! Beharrlichkeit allein führt im Naturschutz zum Ziel!"

Gleichwohl sieht der NABU-Bezirksgeschäftsführer viele Wildbienenarten in akuter Gefahr, vor allem durch die Ausräumung der Landschaft zugunsten der immer größer werdenden Vermaisung, durch den Wegfall von Wildblumenarten - die Bienen leiden ganz enorm darunter - und die Beseitigung naturnaher Wegränder und Feldgehölze. "Hier muss gegengesteuert werden", mahnt Wohlers an. "Durch Extensivierung in der Landschaft, die Zulassung wilderer Bereiche, wildbienenkonforme Mähtermine und einen Verzicht auf Wiesenumbrüche kann viel erreicht werden." Wer auch im eigenen Garten oder auf dem Balkon Hand anlegen möchte - durch Bau eines Insektenhotels und die Pflanzung für Wildbienen bedeutender Pflanzen -, kann jetzt beim NABU gegen Einsendung von 5 Euro das umfangreiche Infopaket "Wildbienen" anfordern. Die Anschrift: NABU, Stichwort: Wildbienen, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg.
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