Donnerstag, 22. Februar 2018


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NABU begrüßt 500.000 Mitglied

Tschimpke: Mitglieder und Förderer verhelfen zu einer starken Stimme für den Natur- und Umweltschutz

Berlin/Waltershausen, (lifePR) - Die Unterstützung vieler Menschen für den NABU wächst. Der Verband hat im Sommer 2014 die Halbe-Million-Marke erreicht. Das 500.000 Mitglied kommt aus Thüringen: Christel Rommel aus Hörselgau wurde am heutigen Freitag von NABU-Präsident Olaf Tschimpke im thüringischen Waltershausen persönlich begrüßt. Die Lehrerin unterrichtet dort am Staatlichen Regionalen Förderzentrum "A. Trinius". Präsident Tschimpke nutzte die Gelegenheit einer Abschlussveranstaltung zum Ende des Schuljahres, um die Thüringerin herzlich im Verband willkommen zu heißen und bedankte sich gleichzeitig bei den nun mehr als 540.000 Mitgliedern und Förderern, die den NABU regelmäßig unterstützen. Damit ist der NABU Deutschlands mitgliederstärkster Umweltverband.

"Unsere Mitglieder und Förderer verhelfen dem NABU zu einer starken Stimme und sorgen dafür, dass sich der NABU in Bund, Ländern und vor Ort beharrlich für den Natur- und Umweltschutz einsetzen kann", sagte NABU-Präsident Tschimpke. Durch diesen großen Rückhalt in der Bevölkerung sei der NABU erfolgreich im Kampf um die Ziele des Natur- und Umweltschutzes und habe in seiner über 100-jährigen Verbandsgeschichte wichtige Erfolge erzielen können: Angefangen vom Verbot der Vogelfallenjagd und dem Flächenkauf durch die Verbandsgründerin Lina Hähnle Ende des 19. Jahrhunderts, dem Jagd- und Handelsverbot für Greifvögel, der Sicherung des Nationalen Naturerbes bis hin zu aktuell erfolgreichen Kampagnen wie "Willkommen Wolf!" zum Schutz der Wölfe und für umweltfreundlichere Kreuzfahrt- und Containerschiffe.

"Im Wesentlichen sind die Ziele, die Lina Hähnle damals verfolgte, geblieben. Im Fokus unserer Arbeit steht die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt zu bewahren sowie eine lebenswerte Umwelt auch für folgende Generationen zu schaffen. Dazu zählt auch unser Engagement bei Unternehmen für eine ressourcenschonende Wirtschaftsweise", so Tschimpke. Die besondere Stärke des NABU liege in der praktischen Naturschutzarbeit. Herzstück des NABU seien die rund 35.000 aktiven Mitglieder, die in über 2.000 Ortsgruppen organisiert sind.

Aufmerksam auf den NABU wurde Christel Rommel auch in ihrer Funktion als Projektleiterin der Kampagne "Umweltschule in Europa-Internationale Agenda 21 Schule", die der NABU Thüringen koordiniert. Dabei setzen sich Schüler und Lehrer für Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekte an ihrer Schule oder ihrem Umfeld ein. Dazu zählen Aktionen zum Klimaschutz, zur Energieeinsparung, zur gesunden Ernährung, ökologischen Schulhofgestaltung oder zum fairen Handel.

Infos zum Projekt Umweltschule: http://thueringen.nabu.de/projekte/umweltschule/

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