Feldhamster – possierlich wie bedroht

NABU setzt sich für Feldhamster ein

(lifePR) ( Stuttgart, )
Feldhamster sind akut vom Aussterben bedroht und stehen unter strengem Schutz. "Vor wenigen Jahren gab es dutzende dieser possierlichen Tiere", sagt Dr. Andre Baumann, der Landesvorsitzende des Naturschutzbundes NABU Baden-Württemberg. Die NABU-Gruppe Mannheim hatte unter der Leitung des Feldhamsterexperten Dr. Ulrich Weinhold zu einer Feldhamsterkartierung eingeladen. Vergeblich zählten sie die Feldhamster auf den abgeernteten Äckern -fast vergeblich. Am 26. Juli 2008 fanden sie nach zweistündiger Suche lediglich einen Hamsterbau auf der Trasse einer geplanten Landstraße.

"Hier muss der Naturschutz Vorrang vor der Straße haben", sagt Baumann.

Daher hat der NABU das Innenministerium Baden-Württemberg dazu aufgefordert den nachgewiesenen Hamsterbestand zu schützen.

Feldhamster waren früher in Baden-Württemberg weit verbreitet. Doch ihre Lebensräume nehmen stark ab. In den vergangenen Jahren sind die Flächen, die auf einmal geerntet werden, größer geworden. Wiesenstücke zwischen Feldern sind selten. Siedlungen und Gewerbegebiete haben sich in die Hamsterlebensräume gefressen. Straßen zerschneiden sie in kleine Stücke. Das macht dieser früher weit verbreiteten Tierart schwer zu schaffen.

Feldhamsterschutz bedeutet daher in erster Linie Schutz der Lebensräume.

"Hier ist ein Miteinander von Naturschutz und Landwirtschaft gefragt. Wir müssen uns dringend dafür einsetzen, dass dieser pelzige Ureinwohner nicht aus unserer Feldflur verschwindet", sagt Baumann.
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