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Pressemitteilung BoxID: 174505 (Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V.)
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Aktiv für Biene Maja!

Dagmar Berghoff besucht die Gewinner des Hanse-Umweltpreises 2009 / NABU: Jetzt bewerben für den diesjährigen Hanse-Umweltpreis!

(lifePR) (Berlin, ) Dagmar Berghoff, der NABU Hamburg und die Firma Globetrotter Ausrüstung besuchen die Gewinner des "Hanse-Umweltpreis 2009", die Otto-Hahn-Schule und den Initiator der "Bienenkiste", Erhard Klein. Beide Gewinner haben im vergangenen Jahr den Preis für ihr Engagement zum Erhalt der Honigbiene bekommen. Anlässlich dieses Besuchs ruft der NABU Hamburgs Bürger und Bürgerinnen dazu auf, sich in diesem Jahr für den Hanse-Umweltpreis 2010 zu bewerben. Zu gewinnen gibt es ein Preisgeld von insgesamt 4.500,- Euro, das die Firma Globetrotter Ausrüstung stiftet.

Die Jury des Hanse-Umweltpreises überzeugte sich vor Ort von den Fortschritten der Siegerprojekte des vergangenen Jahres. "Das Engagement der Schüler und von Herrn Klein für den Bienenschutz verdient hohe Anerkennung. Beide haben im letzten Jahr den Preis zu recht bekommen", sagt die Schirmherrin des Hanse-Umweltpreises, Dagmar Berghoff. "Dieses Engagement ist aber auch nötig. Denn in Hamburg gibt es nicht nur viel zu wenig Bienen, sondern auch zu wenig Imker." Alexander Porschke, Vorsitzender des NABU Hamburg: "Beide Projekte verdeutlichen eindrucksvoll, wie mit Engagement, Herz und Verstand und auch ohne dicken Geldbeutel etwas für die Artenvielfalt getan werden kann. Das stimmt hoffnungsvoll für das Umwelthauptstadtsjahr 2011, in dem wir möglichst Viele motivieren möchten sich für unsere Umwelt zu engagieren." Klaus Denart, Inhaber der Firma Globetrotter Ausrüstung: "Ich freue mich, dass beide Projekte auf Schüler und junge Familien abzielen. Es ist wichtig, dass sich die nachfolgenden Generationen mit dem Schutz unserer Umwelt auseinandersetzen und dafür einsetzen."

Die Schüler der Otto-Hahn-Schule betreuen auf ihrem Schulgelände mittlerweile 20 Bienenstöcke und untersuchen, welches die optimalen Bedingungen für die Bienen im Stock sind. "Wir möchten in den Stöcken die natürlichen Lebensbedingungen der Bienen schaffen", erklärt Torben Schiffer, Schüler der Otto-Hahn-Schule. "Denn Bienen lebten einst in hohlen Baumstämmen. Die moderne Imkerei aber hat sich zu weit von den natürlichen Lebensbedingungen der Honigbienen entfernt. Ihre Haltung kann nicht mehr als artgerecht bezeichnet werden." Beispielsweise werde den Bienen der Honig genommen und durch einfaches Zuckerwasser ersetzt. Doch dieses führe zu einer Schwächung der Bienen, da die im Honig befindlichen antibakteriellen und gesundheitsfördernden Stoffe den Bienen selbst vorenthalten bleiben, so Schiffer. Deshalb suchen die Schüler der Otto-Hahn-Schule nach Alternativen zur herkömmlichen Imkerei. Eine Alternative hat der Bienen-Experte Erhard Klein mit seiner "Bienenkiste" gefunden. Diese ist ein ganz neues Konzept der Bienenhaltung für Laien und Naturfreunde, um mit geringen Kosten und Zeitaufwand selbst Bienen halten zu können und für den Eigenbedarf Honig zu ernten. Auf der Website www.bienenkiste.de bietet er den Laien-Imkern Information und Austausch.

Mit dem Preisgeld hat Klein eine internetgestützte Vermittlung von so genannten "Imkerlotsen", eine Schwarmbörse und eine Plattform für die lokale Vernetzung von Interessenten aufgebaut sowie eine professionelle Bauanleitung für die Bienenkiste erstellt. 2010 sind infolge seiner Initiative in Deutschland weit über hundert Bienenkisten in Betrieb genommen worden. Klein: "Unser Projekt richtet sich an moderne urbane Menschen, denen wir einen Weg aufzeigen, einfach selbst Bienen halten zu können. So wollen wir eine neue Bewegung an Freizeitimkern begründen."

Ein Teilnahmeformular für den Hanse-Umweltpreis 2010 gibt es neben allen Infos unter www.NABU-Hamburg.de/hanseumweltpreis und in einem Faltblatt, das beim NABU Hamburg, Osterstraße 58, 20259 Hamburg, Tel.: 040/6970890, eMail: hanseumweltpreis@NABU-Hamburg.de erhältlich ist (Öffnungszeiten: Mo bis Do 14 bis 17 Uhr). Bewerbungsschluss ist der 30. September 2010. Die Gewinner gibt Dagmar Berghoff am 21. November bei einem Festakt bekannt, zu dem alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen eingeladen werden.