HSE ermöglicht CO2-neutrales Wohnen in Mörfelden-Walldorf

Bürgermeister Becker und der Magistrat besichtigen die Anlage

(lifePR) ( Darmstadt, )
Mit einer Kombination aus Bioerdgas-Blockheizkraftwerk, Geothermie- und Solaranlage sowie einer intelligenten Regelungstechnik hat die HSE die CO2-Emissionen eines Wohngebietes in Mörfelden-Walldorf auf null gesenkt. "Dieser ganzheitliche Ansatz ist ein Musterbeispiel für eine zukunftsgerechte Energieversorgung", sagt HSE-Projektleiter Johannes Dannenfeldt. Der bisherige CO2-Ausstoß der 71 Wohneinheiten in der Schwarzwaldstraße lag bei 350 Tonnen pro Jahr.

Das Modellprojekt ist vor einem Jahr in Betrieb gegangen. Aus diesem Anlass lud Heinz-Peter Becker, Bürgermeister von Mörfelden-Walldorf, den Magistrat am Dienstag (19.) zu einer Besichtigung ein. "Wir freuen uns, dass dieses Projekt mit einer Kostenneutralität für unsere Mieter umgesetzt werden konnte und eine weitere städtische Immobilie in Bezug auf die Heiztechnik nun fit für die Zukunft ist", sagte Bürgermeister Becker. Die südhessische Stadt hat sich ehrgeizige Klimaschutz-Ziele gesetzt. Alle fünf Jahre (bezogen auf 2010) soll der CO2-Ausstoß um zehn Prozent verringert und der Anteil der regenerativen Energien bis 2020 auf 20 Prozent gesteigert werden.

Die HSE hat die Anlage konzipiert, finanziert und errichtet. Die Stadt hat mit dem Darmstädter Energieunternehmen einen Contracting-Vertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren abgeschlossen. Demnach liefert die HSE zu einem festen Wärmepreis nachhaltige Energie für die zwei Wohnblocks. Wärme und Strom werden in einem Blockheizkraftwerk erzeugt, das mit Bioerdgas betrieben wird. Energie liefern zudem eine Solaranlage mit 45 Quadratmeter Fläche auf den Dächern und fünf Geothermie-Sonden aus 100 Metern Tiefe. Diese Sonden dienen zugleich als Wärmepuffer, wenn etwa im Sommer überschüssige Solarwärme anfällt.

Kernstück der Anlage ist die intelligente Regelungstechnik, die Umgebungsparameter, aber auch das Verbrauchsverhalten der Bewohner berücksichtigt und die Anlage vorausschauend und bedarfsabhängig steuert. Die Regelungstechnik hat das Ziel, die einzelnen Komponenten der Anlage immer optimal einzusetzen. An einem Juli-Tag zum Beispiel ist der Wärmebedarf gering. Deshalb ist nur die Solaranlage in Betrieb, nicht benötigte Sonnenenergie wird im Erdreich gespeichert. An einem Novembertag mit hohem Wärmebedarf sorgt die Regelung dafür, dass das Blockheizkraftwerk rechtzeitig die erforderliche Energie liefert und die im Boden gespeicherte Wärme genutzt wird.
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