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Pressemitteilung BoxID: 515747 (ENTEGA AG)
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Atempausen für Menschen, die demente Angehörige pflegen

HSE unterstützt Projekt in Fürth

(lifePR) (Fürth, ) Wenn Menschen einen dementen Angehörigen pflegen, sind sie oft rund um die Uhr gefordert. Pausen sind dringend nötig, um wieder neue Kraft zu schöpfen. Die Diakoniestation Südlicher Odenwald bietet mit dem Projekt "Atempausen" Entlastung für pflegende Angehörige an. Die HSE unterstützt die Initiative jetzt mit 1.250 Euro.

HSE-Mitarbeiterin Ute Keil hat das Projekt bei dem Unternehmen ins Gespräch gebracht und die Initiative beim so genannten Mitarbeitersponsoring des HSE-Konzerns vorgeschlagen. Aus 22 eingereichten Projekten haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer Abstimmung im Firmen-Intranet ihre Favoriten gewählt. Das Projekt "Atempausen für pflegende Angehörige" ist eines von vier Projekten, die den Zuschlag bekommen haben und jetzt von der HSE unterstützt werden. Ebenfalls ausgewählt wurden die Projekte "Ein Behindertenbegleithund für Jana", "Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder" und "Ambulanter Kinderhospiz- und Familienbegleitdienst".

Das Angebot "Atempausen" ist für Menschen gedacht, die in ihrer Familie einen pflegebedürftigen und verwirrten Angehörigen betreuen. Sie können diesen einmal pro Woche für drei Stunden in professionelle Hände abgeben, um sich ein wenig zu erholen. Geschulte Betreuer sorgen für das Wohlergehen der Pflegebedürftigen und geben diesen die Möglichkeit, Geselligkeit zu erleben und die noch vorhandenen Fähigkeiten einzusetzen. Von den Atempausen profitieren also beide Seiten - der pflegende Angehörige und sein Schützling.

Das Betreuungsteam besteht aus vier ehrenamtlichen Mitarbeitern für derzeit zwölf Pflegebedürftige in Fürth. Auch in Lautertal gibt es das Angebot, dort kümmern sich zwei Ehrenamtliche um zurzeit sechs Personen. Während der Betreuungszeit wird gebastelt, gemalt, musiziert und gemeinsam Kaffee getrunken. Das Angebot kostet pro Nachmittag 24 Euro.

"Die Betreuung und Pflege von alten und verwirrten Angehörigen bedeutet eine starke Beanspruchung der eigenen Kräfte. Das Projekt Atempausen gibt den Menschen, die diese Herausforderung meistern, jede Woche drei Stunden Zeit, um für sich selbst zu sorgen. Mich freut es sehr, dass die Kollegen bei HSE und ENTEGA das Projekt unterstützt haben", sagt Ute Keil. Auch Andreas Niedermaier, HSE-Vorstand Personal und Infrastruktur, findet das Projekt sinnvoll: "Wahrscheinlich kann niemand, den es nicht selbst betrifft, nachvollziehen, welche Leistung bei der Pflege von dementen Angehörigen erbracht wird. Den Menschen, die das leisten, gilt mein Respekt. Die Spende der HSE soll dazu beitragen, das Projekt Atempausen zu unterstützen."