Dienstag, 17. Juli 2018


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Klares Bekenntnis zum Nationalpark und Weltnaturerbe

Gemeinde Langeoog schließt Kooperationsvereinbarung mit der Nationalparkverwaltung - Einstimmiger Ratsbeschluss

Wilhelmshaven, (lifePR) - In einem feierlichen Akt und unter reger Beteiligung von Nationalpark-Watt- und Gästeführern, Nationalpark- Partnern und Vertretern des Rates und der Gemeinde haben am Mittwoch Langeoogs Bürgermeister Uwe Garrels und der Leiter der Nationalparkverwaltung Peter Südbeck ihre Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Darin erklären sie ihre gemeinsame Verantwortung für den Erhalt der Wattenmeernatur, zur Besucherinformation und -lenkung sowie zur Schutzgebietsbetreuung. Gemeinsames Ziel ist eine nachhaltige Entwicklung zum Nutzen und Wohl der Insulaner und gleichrangig zum Schutz von Natur und Landschaft. Ein erstes gemeinsames Arbeitsprogramm für 2013 wurde gleichzeitig verabschiedet.

Der Ratsvorsitzende Sigurd Uecker hob hervor, dass „der Gemeinderat der Inselgemeinde Langeoog diesem Text einstimmig zugestimmt hat. Langeoog ist damit eine der ersten Gemeinden, die eine derartige Kooperationsvereinbarung schließt. Sie dokumentiert damit endgültig, dass Nationalpark und Gemeinde ein gemeinsames Interesse verfolgen und wir die Weltnaturerbelandschaft mit ihren außergewöhnlichen Tier- und Pflanzengesellschaften unbedingt erhalten und für ihren langfristigen Schutz sorgen wollen.“

Authentizität ist für eine auf Urlaub, Erholung und Gesundung in einer naturorientierten Umgebung ausgerichtete Gemeinde das Kernelement. Langeoog-Erlebnisurlaub und Nationalpark gehören zusammen. Gemeinsam entwickeln Gemeinde und Nationalparkverwaltung ein Wegekonzept, setzen Natur- und Artenschutzmaßnahmen um, ermutigen und qualifizieren die Akteure vor Ort, den Inselbesuchern diese Naturqualität nahe zu bringen und gleichzeitig den Erhalt der einzigartigen Natur sicher zu stellen.

Uwe Garrels erinnerte daran, wie die Nationalparkverwaltung anfangs, vor über 25 Jahren, misstrauisch von den Insulanern beäugt oder sogar abgelehnt wurde. „Die Insulaner wollten nicht kontrolliert und nicht ins Reservat zurückgedrängt werden.“ Doch der Flächenschutz mit einem abgestuften Zonierungskonzept habe zu einer „Koexistenz zum beiderseitigen Vorteil geführt“. Inselurlaub ohne die großartige Landschaft des Weltnaturerbes Wattenmeer – auch ein Alleinstellungsmerkmal - sei längst nicht so attraktiv. „Die Akteure auf beiden Seiten können das heute deutlich unverkrampfter und damit viel kreativer betrachten als vor 25 Jahren“.

Für den Leiter des Nationalparks Peter Südbeck stellt „die Kooperationsvereinbarung zwischen der Inselgemeinde und der Nationalparkverwaltung – nach wechselvoller Geschichte – einen Höhepunkt in der gemeinsamen Arbeit zum Schutz des Wattenmeeres dar. Ein qualitativ hochwertiges und umweltfreundliches Naturerleben im Wattenmeer ist Voraussetzung dafür, dass sich Einheimische und Gäste für die Natur begeistern und sich für ihren Schutz einsetzen. Dies ist der Mehr-Wert für Mensch und Natur gleichermaßen. Hierauf zielt die Kooperationsvereinbarung in besonderer Weise ab.“

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