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Pressemitteilung BoxID: 419778 (Nationalparkamt Müritz)
  • Nationalparkamt Müritz
  • Schlossplatz 3
  • 17237 Hohenzieritz
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Schranken für mehr Ruhe und Erholung

Freie Fahrt auch künftig für Anwohner-Kfz und weitere Berechtigte

(lifePR) (Hohenzieritz, ) Am kommenden Freitag (28. Juni) werden drei elektronisch gesteuerte Schrankenanlagen im Müritz-Nationalpark offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Sie wurden im Auftrag des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte von regionalen Firmen am Ortsausgang von Speck, östlich von Boek sowie am Pagelsee errichtet.

Damit soll sichergestellt werden, dass künftig nur noch ein festgelegter Berechtigtenkreis mit Kraftfahrzeugen die Straßen zwischen den Orten Speck und Boek über das Zartwitzer Kreuz und auf den Abschnitten vom Zartwitzer Kreuz in Richtung Pagelsee sowie Richtung Schillersdorf befahren kann.

Zu diesem Berechtigtenkreis zählen Kfz der Bewohner der Gemeinden Kargow, Kratzeburg, Rechlin und Roggentin, der für das Gebiet zuständigen Ämter und Behörden, der Land- und Forstwirtschaft, die innerhalb des Gebietes tätig sind, sowie Busse des Nationalpark-Tickets. Außerdem erhalten Versorgungsfahrzeuge und natürlich Notdienste wie Krankentransporte, Feuerwehr und Polizei freie Fahrt.

Die Schrankenanlagen sind mit sogenannten Wandlasern ausgerüstet und können mittels eines kodierten Magnetchips (Transponder) bzw. bei Bussen mit einer Funkfernbedienung geöffnet werden. Anträge zum Erhalt dieser Transponder können berechtigte Bürger und Unternehmen ab sofort bei den zuständigen Ämtern ihrer Heimatgemeinden stellen. Nach einer zweimonatigen Übergangszeit sollen die Schranken nach Angaben des Landratsamtes dann ab September "scharf geschaltet" werden.

Hintergrund dieser Maßnahmen: Trotz des bereits seit 2003 ausgeschilderten Durchfahrtsverbots für motorisierte Fahrzeuge mit der Einschränkung "Berechtigte frei" blieb die Strecke zwischen Boek und Speck eine der am stärksten benutzten Straßen im Müritz-Nationalpark, weil sie häufig auch von nicht berechtigten Kraftfahrzeugen befahren wurde. "Wir wollen mit den Schranken nun spürbar diese erhebliche Belastung für das Schutzgebiet und für Erholung suchende Radfahrer und Fußgänger vermindern", betonte dazu bei der technischen Abnahme der Anlagen am heutigen Freitag (21. Juni) Claudia Heise vom Amt für Wirtschaft, Kultur und Tourismus des Landkreises.

Um mit dem KfZ künftig nicht vor verschlossener Schranke zu stehen, empfiehlt das Nationalparkamt Müritz allen Besuchern, ihr Auto oder Motorrad auf Parkplätzen in den Eingansbereichen (z. B. in Boek, Federow, Kratzeburg und Schillersdorf) abzustellen und dann die Gegend mit dem Rad, zu Fuß oder per Bus mit dem Nationalpark-Ticket zu erkunden.