Mittwoch, 21. Februar 2018


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Müritz-Nationalpark wird gepflegt

Instandhaltung und Pflegemaßnahmen zum Saisonende

Schwarzenhof, (lifePR) - "Nachdem wir im Sommer die Graskanten an den Wegrändern abgemäht haben, ist jetzt die Zeit, das Laub von den Wegen zu holen", so der Hinweis von Udo Passow, Werkstattmeister im Nationalparkamt Müritz. Planmäßig sind seine Leute jedes Jahr im Herbst zwei Mal auf den Wegen im Müritz-Nationalpark unterwegs. Vor dem Saisonstart im Frühjahr werden die Wege dann noch einmal frei gemacht und bei Bedarf instandgesetzt.

"Insgesamt unterhalten wir hier im Nationalpark knapp 40 Kilometer Wegestrecke als Baulastträger", informiert Martin Kaiser, verantwortlich für die Infrastruktur im Amt. Das dichteste Wegenetz befindet sich in der Umgebung von Schwarzenhof. Aufgebaut sind die Wege aus einer etwa 20 Zentimeter starken Tragschicht aus Schotter. Darauf kommt eine drei bis vier Zentimeter hohe Deckschicht aus Brechsand. "Das ist gebrochener Kies, der sich zu einer festen Oberfläche verbindet und man erhält eine gewisse Versiegelung, die sich auch mit dem Rad gut befahren lässt ", erläutert Martin Kaiser und er erklärt: " Wir favorisieren diese Ausbauart, da sie besser in die Landschaft passt. Doch diese wassergebundenen Wege brauchen regelmäßige Pflege." So müssen immer wieder kleine Schlaglöcher aufgefüllt werden und Starkregen spült die Wege teilweise aus. Aber auch Mäuse, Maulwürfe und Wildschweine können die Wege aufwühlen und gelegentlich werden Schäden von Reitern und sogar Motocrossfahrern verursacht.

Gerade haben die Mitarbeiter der Werkstatt am sehr beliebten Aussichtspunkt im Müritz-Nationalpark, dem Käflingsbergturm, den Weg verbessert. Hier wurden spezielle Rinnen zum Ablaufen für das Wasser neu eingebaut, die ein Ausspülen des steilen Weges verhindern.

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