Samstag, 23. September 2017


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Gutes Jahr fürs Auerhuhn - Tag der Artenvielfalt im Nationalpark

Bestand des größten Waldvogels ist wieder leicht gestiegen / Am 13. Juni erfahren die Gäste viel über seltene Tiere und Pflanzen

Seebach, (lifePR) - Für das Auerhuhn könnte es ein gutes Jahr werden: 64 balzende Auerhähne hat das Forschungsteam des Nationalparks Schwarzwald in den vergangenen Wochen gezählt - neun mehr als im vergangenen Jahr. Noch optimistischer stimmt Marc Förschler, Leiter der Forschungsabteilung im Großschutzgebiet, aber das Wetter. "Nicht zu feucht, nicht zu kalt - das erhöht die Chance, das viele Küken überleben." Auch das werden die Wissenschaftler in den kommenden Monaten genau beobachten. "Da haben wir im Nationalpark gute Möglichkeiten, auch zu überprüfen, wie viele Küken tatsächlich überleben", sagt Förschler.

Der größte Waldvogel Europas, der das Freudenstädter Wappen ziert, ist im Schwarzwald selten geworden. Lebten in der Region um 1900 noch mehr als 5000 Auerhühner, sind es mittlerweile nur noch an die 600. Im Nationalpark gibt es zahlreiche Flächen, die speziell gepflegt werden, um die Auerhühner zu schützen und ihnen das Überleben zu erleichtern. "Auf 60 Hektar haben wir Wald aufgelichtet, die Flächen wurden auch sehr gut angenommen", berichtet Förschler.

Um das Thema Artenschutz wird es auch beim Tag der Artenvielfalt am 13. Juni gehen. Rund um den Luchs- und Wildnispfad geht es auf spannende Entdeckungsreisen: von kleinen Kriechtieren am Wegrand bis zu großen Beutegreifern. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern aus Baden-Baden sowie der Stadt Baden-Baden beteiligt sich der Nationalpark an diesem deutschlandweiten Aktionstag und bietet viele Führungen an. "Die Themen Artenvielfalt und Artenschutz sind uns natürlich ein besonderes Anliegen", sagt Urs Reif, Leitender Ranger im Nationalpark. "An kleinen Ständen wird es viele Informationen geben - bei den Exkursionen wird es dann ganz praktisch." Besucherinnen und Besucher nähern sich achtsam der wilder werdenden Natur, erfahren viel über den Urwald vom morgen - und bei einer Führung wird es sogar märchenhaft. Los geht's um 13 Uhr, Treffpunkt für alle Führungen ist am Luchspfad-Pavillon, eine Parkmöglichkeit gibt es am Plättig. Das Programm endet gegen 18 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen: www.schwarzwald-nationalpark.de oder bei der Nationalpark-Pressestelle, Anne Kobarg; Telefon: 07449/9299816, 0172/4628184; E-Mail: Pressestelle@nlp.bwl.de; Anne.kobarg@nlp.bwl.de

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